Forum Dezember bis Februar 2021

Das Volk, das im Finstern wandert, sieht ein großes Licht.
Über denen, die das Todesschattenland bewohnen, geht ein Licht auf;
denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
und die Macht liegt auf seiner Schulter. Sein Rufname ist:
Wunder-Rat, Gott-ist-stark,
Mein-Vater-und-meine-Mutter-auf-immer, Im-Dienst-des-Friedens.

Die Bibel in gerechter Sprache, Prophet Jesaja 9

Allen Schwestern und Brüdern,
allen Einwohnenden unserer Dörfer und Städte
ein segensreiches Christfest!

Liebe Schwestern und Brüder,
die Gemeindekirchenräte unserer Gemeinden haben auf ihrer Sitzung ausführlich diskutiert, wie wir die Advents- und Weihnachtszeit in unseren Gemeinden gestalten können. Dabei war uns einerseits wichtig, die uns gegebenen Möglichkeiten (Gottesdienste und Andachten dürfen wir feiern) dankbar anzunehmen. Andererseits wollen wir aus Rücksicht und Achtsamkeit unsere sehnlichsten Wünsche hintanstellen. Dazu gehört, dass wir vorerst kein Abendmahl miteinander feiern. Leider findet in diesem Jahr auch das große Weihnachtskonzert des Lietzener Chores nicht statt.
Grundsätzlich gilt weiterhin das allgemeine Hygienekonzept unserer Landeskirche.
U.a. gehört dazu, dass in den Kirchen und während der Gottesdienste Masken zu tragen sind.
Trotz dieser für die meisten unter uns beschwerlichen Situation werden wir in den kommenden Wochen viele Gelegenheiten haben, zusammenzukommen und die wunderbare Botschaft der Weihnacht auf uns wirken zu lassen:

  • An den Adventssonntagen stehen in der Regel die Kirchen Falkenhagen, Lietzen, Marxdorf, Neuentempel und Petershagen ab 10.00 h allen für die persönliche Andacht offen. Der Adventsstern leuchtet, die Kerzen am Kranz brennen. In der einen und der anderen Kirche wird Musik zu hören sein.
  • Am III. Advent, 13.12., ab 15.00 h wird der Film zum Adventsspiel in der Dorfkirche Lietzen aufgeführt (Siehe dazu auch Seite 3!). Immer zur vollen Stunde (15.00, 16.00, 17.00 h) können wir das Ergebnis des „Krippenspiels daheim“ genießen.
  • Am Heiligen Abend werden in Falkenhagen (Dorfplatz), Lietzen, Marxdorf, Neuentempel und Petershagen (jeweils vor der Kirche) die Heilig-Abend-Andachten stattfinden: Musik (in Falkenhagen mit dem Bläserchor), 2-3 gesungene Weihnachtslieder, ein Gebet, die Weihnachtsgeschichte, eine kurze Auslegung zum Mitnehmen (Dauer insgesamt ca. 15 – 20 min). Die Plätze werden durch Kerzen und Fackeln beleuchtet.
    Bitte denken an:
    – die eigene Maske,
    – ein eigenes Leuchtmittel für den Weg (Laterne, Taschenlampe etc.),
    – einen Stift zum Eintragen der Daten (Teilnehmerkarten können unter www. https://www.ekbo.de ausgedruckt und bereits ausgefüllt mitgebracht werden.)
  • Die Gottesdienste am 26.12. in Marxdorf und am 31.12. in Petershagen finden IN den Kirchen statt.

Wann die Kindernachmittage und die KonfiTage wieder aufgenommen werden können, hängt von der allgemeinen Lage in unserem Land ab. Informationen dazu gibt es tagesaktuell in den Gruppen. Genauso verhält es sich mit den Haus- und Seniorenkreisen und den einzelnen Musikgruppen.
In Gedanken bin ich am Heiligen Abend 2020: In unseren Dörfern machen sich Menschen auf zur Christvesper. Überall leuchten Lichter, die sich auf einen Punkt zubewegen: Ein Heer kleiner Sterne, ein Meer von Hoffnungsschimmer, viele Lichter werden zu einem großen Ganzen. Dieses Bild macht mir Mut und gibt mir Zuversicht.
Und mit diesem Bild, das wir gemeinsam Wirklichkeit werden lassen können, grüße ich herzlich,

Rahel Charlotte Mielke, Pfarrerin



Seniorenausflug 2020 nach Neuentempel

Am 2.September 2020 war es mal wieder soweit für unseren Seniorenausflug des Pfarrsprengels Neuentempel und Lietzen.
Unser Ziel war dieses Mal der wunderschöne Garten von Frau Rettig. Sie ist ein langjähriges Mitglied der evangelischen Kirchgemeinde. Unsere Pfarrerin Frau Mielke hat sich sehr viele Gedanken gemacht, wie wir in dieser Corona-Zeit überhaupt einen gemeinsamen Ausflug gestalten könnten. Zur Vorbereitung gehörte unter anderem das Aufstellen eines Partyzeltes, auch das hat Frau Mielke organisiert. Pünktlich wie immer waren unsere Senioren mit den Kleinbussen vor Ort.
Nach dem Kaffeetrinken gab es eine wunderschöne Überraschung: Frau Mielkes ältester Sohn Aaron Zacharias spielte uns mehrere Stücke von Mozart und Beethoven auf einem Keyboard vor. Alle waren davon begeistert.
Darauf folgte die Führung von Frau Rettig durch ihren eindrucksvoll gestalteten Blumengarten.
Gegen 16:00 Uhr traten wir die Heimreise an.

Nach dem Kaffeetrinken gab es eine wunderschöne Überraschung: Frau Mielkes ältester Sohn Aaron Zacharias spielte uns mehrere Stücke von Mozart und Beethoven auf einem Keyboard vor. Alle waren davon begeistert.
Darauf folgte die Führung von Frau Rettig durch ihren eindrucksvoll gestalteten Blumengarten.
Gegen 16:00 Uhr traten wir die Heimreise an.

Sonja Karnstedt


Der Nachmittagskreis Falkenhagen traf sich im September zum Ausflug in den sonnig-schönen Garten von Familie Kunkel. Auch hier erfreute uns Aaron Z. mit wunderschöner Musik. Allen, die mitgeholfen haben, dass die beiden Ausflüge zu einem lang ersehnten Treffen miteinander werden konnten, sei herzlich gedankt!


Kinderbibelnachmittag am 30.08. in Lietzen
und Abschied und Neuanfang

Nachdem im Frühjahr unser Kinderbibelwochenende leider nicht wie geplant stattfinden konnte, suchten wir nach einer alternativen Idee für die Kinder. Doch wo und wie?
Schnell kamen wir auf den Gedanken, den Schulanfangsgottesdienst zum Ende der Sommerferien hin auch als Auftakt für ein Wiedersehen der Kindergruppen zu planen. Somit entstand die Idee, dort einen anderen Weg zu gehen und aus dem Kinderbibelwochenende im Jahr 2020 einen Kinderbibeltag zu machen. Doch wie könnten wir ihn gestalten? Wie würde er funktionieren?
Es war ein Aufbruch ins Ungewisse. Ganz ähnlich wie in der Bibelgeschichte, welche wir als Thema behandeln wollten. Die Geschichte von Ruth aus dem Alten Testament. Diese handelt von vielen Umbrüchen, Aufbrüchen und neuen Anfängen. Die Kinder konnten sich der Geschichte auf spielerische und kreative Weise nähern. So mussten sie sich auf die Suche nach verschiedenen Getreideähren begeben und diese auflesen, ähnlich wie Ruths Schwiegermutter Noomi zu Beginn des Buches Rut. Die Körner wurden von den Kindern anschließend sortiert und zu Mehl gemahlen. Außerdem konnte man kleine Musikinstrumente bauen, sogenannte Kalimbas. Diese bestehen aus einem Holzbrett und Metallzungen. Werden die Zungen zum Klingen gebracht, entstehen ganz wundervolle, verspielte Melodien. Das Bauen, Gestalten und Spielen machte wahnsinnig viel Spaß. Auf ähnlichen Instrumenten wurde vielleicht auch damals auf der Hochzeit Ruths musiziert. Zur Freude aller hatte auch der Gemeindechor einige Lieder vorbereitet, welche er nach dem Gottesdienst vor der Kirche für alle Anwesenden zum Besten gaben – ein wahrer Ohrenschmaus!
Neue Anfänge:
Einen neuen Anfang habe ich nun auch gewagt – zwar nicht so sehr ins Ungewisse wie Ruth, aber doch zu neuen Ufern mit neuen Aufgaben und Herausforderungen.
Seit diesem Monat (November 2020) bin ich nämlich als Jugendreferent tätig und trete damit die Nachfolge Robert Parrs an. Das heißt, mein Aufgabenfeld hat sich von der Arbeit mit (Grundschul-) Kindern verschoben zum Bereich der Arbeit mit und für Teenies, Jugendliche, bis hin zu jungen Erwachsenen. Zum einen darf ich das auf kreiskirchlicher Ebene tun, nach wie vor in dieser Region, also Seelow und der Umgebung, zudem zusätzlich in der Region Bad Freienwalde. Der andere Teil meiner Arbeitsstelle ist im CVJM Oderbruch angesiedelt.
Etwas über ein Jahr lang durfte ich euch, vor allem euch Kinder, und Sie in den verschiedenen Kirchengemeinden der Region Seelow als Gemeindepädagoge kennenlernen. Das war mir eine große Freude. So habe ich z.B. bei den Bibelentdeckern in Neuentempel mitgewirkt und mit der Gruppe viele schöne, spannende und erhellende Momente erlebt. Danke dafür!
Ich bin weiterhin über felix.kraemer[at]ekkos.de und unter der Telefonnummer: 03346/843178 erreichbar.

Es grüßt sie herzlich ihr neuer Jugendreferent Felix Krämer


Meine Taufe war wunderschön!

Am 04.Oktober 2020 fand mein Taufgottesdienst auf dem Gemeindehof Lietzen statt.
Ich möchte mich herzlichst bei Pfarrerin Rahel Charlotte Mielke bedanken. Trotz der Corona-Maßnahmen hat Frau Mielke es uns ermöglicht, einen schönen und mal ganz anderen Taufgottesdienst zu erleben.
Besonderer Dank gilt auch dem Bläserchor aus Falkenhagen und Jörg-Rainer Matthias, die durch ihre musikalische Umrandung ein besonderes Erlebnis daraus gemacht haben.

Greta Dahrmann


Gottesdienst mal anders.

Am 4.Oktober 2020 feierten wir in Lietzen den Erntedankgottesdienst wie immer.
Nein, nicht wie immer, anders eben.
Es sollte ein Taufgottesdienst sein und es wurden viele Gottesdienstbesucher erwartet.
Aufgrund der gegebenen Umstände mussten wir uns etwas einfallen lassen.
In unserer Kirche hätten bei Einhaltung der Sicherheitsabstände nicht viele Menschen Platz gefunden und das Singen wäre dann auch nicht möglich gewesen.

Also entschieden wir uns nach Absprache mit den Taufeltern und nach Anfrage beim Amt, den Gottesdienst auf den Gemeindehof zu verlegen. Die Nähe zur Kirche und das Läuten der Glocken waren allen sehr wichtig. So wurden von den Taufeltern und den dazugehörenden Familien Bänke herbeigeschafft, der Altar aus der Winterkirche, die Osterkerze und der Taufstein auf den Gemeindehof gebracht.
Gemeinsam wurde alles für das Erntedankfest und die Taufe geschmückt. Frau Mielke hatte den Bläserchor aus Falkenhagen organisiert und Jörg-Rainer Matthias begleitete den Gesang mit der Gitarre. Für gutes Wetter hatte auch jemand gesorgt. Sicher war der Aufwand größer als sonst, doch dank der vielen Helfer vor, während und nach dem Gottesdienst war es ein gelungener, besonderer Festgottesdienst. Es durfte wieder gesungen werden, das hatten so vielen vermisst.
Vielleicht werden wir noch öfter solche Gottesdienste feiern, auch wenn es die Situation nicht erfordert. Mich würde es freuen.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich. Allen eine besinnliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Arite Lubisch


Der Abendmahlstisch in Marxdorf zu Erntedank.

Erntedank 2020

in ungewohnter Form, liebevoll und mit Bedacht vorbereitet:
Wir feierten am 27. September 2020 in Falkenhagen zu Erntedank ein wunderbares Abendmahl. Den Wein haben herrlich süße Trauben ersetzt, und das Brot wurde uns in Herzform auf einzelnen Tellern gereicht.

Letzte Vorbereitungen für den Erntedankgottesdienst in Falkenhagen


Dankbar bin ich in dieser anstrengenden Zeit allen, die mit Vernunft und nötigem Abstand auf andere zugehen. Es gilt eben, neue Formen des Umgangs zu pflegen, aber trotzdem die Nächstenliebe dabei nicht zu vergessen. Davon zeugten auch die vielen Gaben in der Kirche, die die Tafel Frankfurt (Oder) gern angenommen hat.

Angst oder Vorsicht kann die Menschen ziemlich ausbremsen. Doch wir haben so viel Einfallsreichtum in uns, dass wir den anderen erreichen und zeigen können: wir denken an dich. Wir alle beten gemeinsam zu unserem Gott, wo auch immer uns Corona fesselt. Das vereint und gibt Kraft.
Es gibt doch nach wie vor Situationen, da bricht die Freude oder die Traurigkeit so heftig hervor, und man liegt sich trotzdem in den Armen. Na und, kann passieren, denn das ist sooo menschlich!!!!!!

Carmen Sass


Martin Luther schrieb 1527 an Johann Hess, als die Pest in Wittenberg ausbrach:

„Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Verhängnis Gift und tödliche Krankheit herein geschickt, so will ich zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen. Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf dass ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte. Will mich indes mein Gott haben, so wird er mich wohl finden, so habe ich doch getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen noch an anderer Menschen Tode schuldig.
Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter, gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.“

(Luthers Werke Band 5, Seite 334 f., Weimarer Ausgabe)

Erntedankfest in Alt Rosenthal

Ich gebe zu, dies ist ein sehr persönlicher Artikel zum diesjährigen Erntedankfest in unserer Gemeinde. Es war ein besonderes Fest für mich und dies hat, wie so vieles in diesem Jahr, natürlich auch mit „Corona“ zu tun.
Sie, liebe Leser, müssen wissen, mein Mann und ich sind im Februar 2015 aus dem Prenzlauer Berg in Berlin nach Alt Rosenthal gezogen. Uns hat die „Landlust“ gepackt, wir haben das quirlige Großstadtleben bewußt und gern gegen das Leben auf dem Land getauscht.

Lange Jahre wirkten wir in unserer damaligen Gemeinde Advent-Zachäus im Prenzlauer Berg an der einen oder anderen Stelle engagiert mit, unsere Töchter wurden dort konfirmiert, viele persönliche Kontakte und Freundschaften haben dort ihren Ursprung. Lange Jahre musizierten wir im Posaunenchor und hier trafen wir auch Elisabeth Körner und Wolfgang Steinherr. Sie waren neu in der Stadt und suchten nach einer Gemeinde mit kirchenmusikalischen Aktivitäten. Aus dieser Begegnung entstand vor einigen Jahren dann das gemeinsame Projekt „Alt Rosenthal“.

Und was hat dies nun mit dem Erntedankfest 2020 in Vierlinden zu tun?
Die Planung des Erntedank-Gottesdienstes stand in unserer ehemaligen Berliner Gemeinde an. Unter Corona-Bedingungen kein leichtes Unterfangen. Da kam jemand auf die Idee, laßt uns dies unter freiem Himmel tun! Frau Körner ist Mitarbeiterin in der Advent-Zachäus Gemeinde und nun war der Schritt nach Alt Rosenthal nicht mehr weit.
Das Wetter am 4. Oktober zeigte sich von seiner besten Seite. Für die Gemeinde aus Berlin war es ein schöner Ausflug aufs Land. Natürlich waren auch einige neugierig zu erfahren, wo es uns denn hin verschlagen hat.
Unser Garten verwandelte sich in einen großen Gemeinderaum. Mit dem Zollstock in der Hand wurden Tische und Stühle gestellt, es galt natürlich, alle Hygiene-Regeln einzuhalten.

Nach dem Mittagessen und nach Kaffee und Kuchen stimmten aus Berlin mitgereiste Chormitglieder der Gemeinde unter der Leitung der Kantorin Frau Pauer einige Choräle an. Alle chorerfahrenen Gemeindeglieder wissen wie anders es sich anfühlt, wenn der „Mitsänger“ 1,5 m Abstand halten muss …

Um 15.00 Uhr begann der Gottesdienst. Natürlich waren auch unsere Pfarrerin, Frau Mielke sowie weitere Gemeindeglieder aus den Gemeinden bei uns, so wie es von Anfang an geplant war. Ein etwas höherer Stehtisch wurde zum Altar umfunktioniert. Er war würdig geschmückt mit den Früchten der diesjährigen Ernte, gespendet vom Bioland-Hof Zielke aus Görlsdorf und der Familie Lenz aus Alt Rosenthal.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Botschaft, welche Bereicherung „das Teilen“ für uns alle hat. Pfarrerin Mielke sprach von dem seltsamen Phänomen, dass beim Teilen in der Mathematik die Zahlen immer kleiner werden … es aber beim Teilen von Lebensmitteln für alle reichen kann. In der Bibel lesen wir die Geschichte von Jesus, der 5000 Menschen mit fünf Broten und 2 Fischen versorgen konnte.
Pfarrer Huchthausen aus Berlin machte für alle Gottesdienstbesucher deutlich, wie wichtig es ist, den Ursprung der Lebensmittelversorgung wertzuschätzen …

Die Kinder- und Jugendmitarbeiterin aus Berlin, Frau Sarah Schromek, hatte für die zahlreichen Kinder eine gedankliche Reise mit Jesus durch die Wüste vorbereitet. Die Kinder dachten gemeinsam darüber nach, wie bereichernd es für alle ist, das was man hat, zu teilen, so, dass es für alle reicht.
Die Bläser aus Alt Rosenthal und Berlin ersetzten die nicht vorhandene „Gartenorgel“ wunderbar.
Viele fleißige Helfer sorgten dafür, dass es ein sehr schöner Tag wurde. „Aus der Not wurde eine Tugend gemacht“, wir finden neue Wege, unter den gegebenen Bedingungen Gemeinschaft zu erleben.

Ein Altar neben unserem Nußbaum, wer hätte das gedacht.

Gerlinde Grießmann


Wie soll sie heißen?

Seit langer Zeit schon sind sich die Kirchenältesten der Gemeinden Lietzen-Marxdorf und Neuentempel-Görlsdorf einig: Die Kirchengemeinden werden sich zusammenschließen.
Der Gemeindekirchenrat ist bereits ein gemeinsamer, und bei den Angeboten spüren wir schon lange das „Zusammen“. Schwierigkeiten und Kopfzerbrechen bereitet den Kirchenältesten die Findung eines Namens – darüber wurde im Gemeindeforum schon öfter berichtet.

Die Gemeindekirchenräte stellen nun 3 Namensvorschläge zur Diskussion:

  • „Evangelische Bekenntnis-Kirchengemeinde“: Unsere Dörfer waren in der Zeit des Nationalsozialismus stark geprägt durch die Bekennende Kirche. Pfarrer von der Au und Pfarrerin Fredrichsdorff sowie weitere Pfarrpersonen und Gemeindeglieder haben sich den „Deutschen Christen“ und ihrem unsäglichen Gedankengut entgegengestellt. In Neuentempel traf sich 1936 und 1937 die Jugend der Bekennenden Kirche. Diese Geschichte unserer Gemeinden wollen wir mit diesem Namen in den Mittelpunkt stellen.
  • „Evangelische Kirchengemeinde St.-Sebastian“: Diesen Namen trägt die Kirche in Lietzen-Komturei. Von hier aus erschlossen die Tempelritter die Dörfer Lietzen, Marxdorf und Neuentempel für den christlichen Glauben (die anderen 4 Dörfer wurden von Augustinermönchen aus Naumburg am Bober gegründet). Der Name erinnert an den Ursprung der 3 Dörfer.
  • „Evangelische Kirchengemeinde Regenbogen“: Der Regenbogen ist das Zeichen Gottes, immer zu seinen Menschen zu stehen. Er besteht aus 7 Farben – der Gemeindeverbund besteht aus 7 einzelnen Orten. Dieser Name ist mit der Hoffnung, der Zuversicht verbunden, dass unsere Gemeinde der Ort ist, an dem wir Gott finden.

Und nun bitten wir Sie: Welcher Name würde Ihnen zusagen? Welcher Name würde am besten die 7 sehr unterschiedlichen Gemeindeteile repräsentieren? Bitte teilen Sie Ihre Gedanken oder einfach Ihre Entscheidung einem/einer Kirchenältesten mit oder schicken Sie eine Mail ans Pfarramt!

Damit wir recht bald sagen können:
Und unsere Gemeinde heißt…

R. C. Mielke


Liebe Kinder und liebe Eltern!
Die aktuellen Termine zu den wöchentlcihen Angeboten und Aktionen teilen wir Euch je nach Pandemielage gesondert mit.
„Jesus kommt in unser Dorf“
Diese frohmachende Botschaft wollen wir für alle sichtbar machen. Wer eine Bastelei für unser Fenster in Lietzen hat, kann sie dort gern schmücken. Es dürfen sich alle Gemeindeglieder beteiligen. Viele gute Ideen für jede Woche zum Vorlesen, Mitmachen und Basteln findet ihr unter www.wir-sind-da.online/Winterabendteuer.de

Kleine Bastelidee

  • Orange waschen
  • In dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden
  • Im Backofen bei 100 Grad Celsius oder auf der Heizung auf Küchenkrepp trocknen
  • Faden ran zum Aufhängen

Jüdisch beziehungsweise christlich: Näher als du denkst?!
Denkanstöße durch das Jahr hindurch

Das Christentum entstand aus dem biblischen Judentum heraus: Jesus war Jude und seine Jüngerinnen und Jünger auch. Gerade bei unseren kirchlichen Festen wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich. So z.B. bei Ostern und Pfingsten. Zum Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland regt die ökumenische Kampagne „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ in 2021 dazu an, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum im Alltag wahrzunehmen. Das Stichwort „beziehungsweise“ lenkt dabei bewusst den Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis. Wie wird Pessach heute gefeiert? Was heißt Befreiung aus Knechtschaft im Jahr 2021?
Auf den Plakaten in den Schaukästen, in den digitalen-Dialogen zu jüdischen und christlichen Festen geht es um die Verwandtschaft, aber auch um die Eigenheiten der jeweiligen Tradition. Im Januar steht die Bibel im Zentrum. Juden und Christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Rabbinerin Offenberg sagt zur Torah: „Einmal im Jahr wird die gesamte Torah durchgelesen und dabei kein Vers, kein Wort, kein Buchstabe beim Vortrag ausgelassen – so unbequem oder bedeutungslos uns auch manche Geschichte erscheinen mag.
Das zwingt dazu, sich auch mit schwierigen Texten auseinanderzusetzen. Jedes Jahr im Herbst feiern Jüdinnen und Juden das Fest der Torahfreude, Simchat Torah. Dann endet der jährliche Lesezyklus der Torah und beginnt sogleich wieder aufs Neue. Dieser Gottesdienst wird in der Synagoge in großer Fröhlichkeit gefeiert.“
Im Februar werden Purim und Karneval zu einander in Beziehung gesetzt und im März Ostern und Pessach. Unterschiede? Jede Menge. Jedoch gibt es immer wieder auch Parallelen und – manchmal an der Oberfläche oder tief verborgen: Gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.
Neugierig geworden? Auf der Internetseite: www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de gibt es weitere Informationen und die Termine für die digitalen Dialoge mit Rabbinerinnen und Pfarrerinnen, sowie weitere Infos zur Kampagne und Veranstaltungen.

Dr. Ursula Rudnick, Hannover


Zum ersten Monatsblatt (Januar 2021): „Freude am Wort Gottes“

Im Judentum stellt die Torah stellt den Kern von Gottes Offenbarung am Sinai dar. Der Text der Fünf Bücher Mose ist in 54 Abschnitte eingeteilt, so dass jede Woche etwa drei bis fünf Kapitel gelesen werden (an manchen Schabbatot auch ein Doppelabschnitt). Ihren Titel beziehen diese Wochenabschnitte von einem markanten Wort im Anfangsvers dieser Lesung, das auch dem jeweiligen Schabbat seinen Namen gibt. Einmal im Jahr wird die gesamte Torah durchgelesen und dabei kein Vers, kein Wort, kein Buchstabe beim Vortrag ausgelassen – so unbequem oder bedeutungslos uns auch manche Geschichte erscheinen mag. Das zwingt dazu, sich auch mit schwierigen Texten auseinanderzusetzen.
Jedes Jahr im Herbst feiern Jüdinnen und Juden das Fest der Torahfreude, Simchat Torah. Dann endet der jährliche Lesezyklus der Torah und beginnt sogleich wieder aufs Neue. Dieser Gottesdienst wird in der Synagoge in großer Fröhlichkeit gefeiert: Alle Torahrollen werden aus dem Aron Hakodesch geholt und in sieben Prozessionen durch die Synagoge getragen. Man trägt den letzten Abschnitt aus Deut 33-34 vor und fängt dann gleich wie der mit dem ersten Kapitel Gen 1 an: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“.

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Zum zweiten Monatsblatt (Februar 2021): „Wir trinken auf das Leben“

Kleine und große Clowns, Ritter, Prinzessinnen, Monster, Hexen, Zebras, Hasen und andere phantasievoll gekleidete Gestalten haben sich in der Synagoge versammelt, machen Krach mit Hilfe von Rasseln, trampeln mit den Füßen, pfeifen und bringen „Buh“-Rufe aus. Und all das bei der Verlesung eines biblischen Buches?? Purim ist das Lieblingsfest jüdischer Kinder, denn sie dürfen sich nach Herzenslust verkleiden und brauchen nicht still sitzen, weil der Lärm sogar Teil der Liturgie ist. Wann immer der Übeltäter Haman genannt wird, bricht ein enormer Krach aus, um dessen Namen auszulöschen. Das Hören der Esther-Geschichte ist das wichtigste Gebot des Festes. Daneben ist es üblich, einander Süßigkeiten und selbst zubereitete Speisen zu schenken. Das typische Gebäck für Purim sind die „Haman-Taschen“ oder „Haman-Ohren“, dreieckige, mit Mohn, Datteln oder Marmelade gefüllte Kekse. Bedürftige Menschen werden mit Lebensmitteln oder mit Geld bedacht, damit auch sie sich Festmahlzeiten leisten können. Und warum heißt es „Esther-Rolle“? Weil der Text des Esther-Buchs aus einer auf Pergament handgeschriebenen Rolle (Megillah), ähnlich einer Torah-Rolle, vorgetragen wird.

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg


Worauf bauen wir?
Weltgebetstag,
vorbereitet durch Frauen aus Vanuatu in unseren Gemeinden am 05.03.2021 in Falkenhagen und am 14.03. in Marxdorf


Kollektenplan

Wir sammeln für:
06.12. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises
13.12. die Telefonseelsorge
20.12. Bekämpfung von Kinderarmut, Schutz u. die Begleitung von Kindern
24.12. Brot für die Welt
26.12. die Kindertagesstättenarbeit
31.12. die Gehörlosen- u. Schwerhörigenseelsorge
03.01. besondere Aufgaben der EKD
10.01. die Studierendengemeinde oder die Arbeit des Wichernkollegs
17.01. die Arbeit mit Kindern
24.01. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises
31.01. die Aktion Sühnezeichen
07.02. die Arbeit des Gemeinschaftswerkes Berlin Brandenburg e.V.
14.02. das Stadtkloster Segen e.V. oder die Aidsseelsorge
21.02. Schule Mekerie / Hospizarbeit/ Posaunenchor
28.02. die Schülerarbeit
07.03. die Aufgaben Geschlechtergerechtigkeit u. Bildung in Vielfalt

Allen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankeschön!


In Zeiten der Corona-Pandemie können sich Christinnen und Christen nicht zur Feier eines Gottesdienstes in einer Kirche versammeln. Dies hat auch erhebliche Folgen auf jene Einrichtungen und Projekte, die auf Kollekten und Spenden angewiesen sind. Jeden Sonntag betragen die Kollekteneinnahmen in unserer Landeskirche durchschnittlich etwa 30.000 Euro und noch einmal vergleichbare Beträge bei den Kollekten, die in der Gemeindearbeit benötigt werden.
Gottesdienste werden nun zum Beispiel online gefeiert. Die EKBO bietet auf ihrer Homepage das Spendenformular der Evangelischen Bank an unter www.ekbo.de/spenden
Hier können die Spenderinnen den gewünschten Spendenzweck und Spendenbetrag variabel auswählen. Weiter sind nur noch der Name und eine E-Mail-Adresse erforderlich. Bezahlt wird mit SEPA-Lastschrift. Die Vorteile: Kollekten und Spenden können online schnell und einfach gegeben und wichtige Anliegen weiter unterstützt werden. Das Formular steht rund um die Uhr zur Verfügung und kann individuell zu jeder Tageszeit genutzt werden. Eingehende Spenden können zudem statistisch erfasst und ausgewertet werden. Die Risiken: Die Nutzung des Online-Spendenformulars setzen natürlich einen PC und Internetverbindung zu Hause voraus. Wenn dies zum Beispiel ältere Gemeindemitgliederinnen nicht haben, so könnten sie zum Beispiel ihre Angehörigen (telefonisch) bitten, dies zu übernehmen.


Kirche Diedersdorf vor ihrer Zerstörung 1945

Pinnwand

Können Sie am Heiligen Abend nicht an einem Gottesdienst teilnehmen? Wir laden Sie ein zu einer aufgezeichneten Andacht unseres Kirchenkreises unter www.ekkos.de oder dem QR-Code

Wir haben am 31.10. mit Laura und Konrad Konfirmation gefeiert. Aufgrund der Pandemielage in unserem Land haben Emily, Lara und Naya ihre Konfirmation auf Pfingsten 2021 verschoben. So
werden wir im kommenden Frühjahr 2 x das große Fest feiern können: Der neue KonfiJahrgang wird am Himmelfahrtstag in Falkenhagen konfirmiert.

4. Advent – Sonntag, 20.12.2020, 10.30 Uhr
Schinkel-Kirche Neuhardenberg
Gottesdienst – Predigt: Prof. Dr. Rolf Wischnath
(ehemaliger Generalsuperintendent im Sprengel Cottbus)

Regionaler Gottesdienst „Auftanken“:
Ab 10.00 h ist jemand vor Ort. Um 10.30 h beginnt ein bunter Gottesdienst, in dem es auch ein besonderes Angebot für Kinder geben wird.
Im Anschluss ist Zeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammen zu bleiben, sich zu unterhalten, über die Predigt zu sprechen, Wichtiges weiter zu sagen.
Gottesdienst „Auftanken“ – ein Gottesdienst mit viel Zeit.
Das 1. Mal am 24.01., in Falkenhagen

Ob und wann die KonfiRüste
stattfinden kann,
wird gegen Ende des Jahres 2020
erst entschieden.

Wie die Kindernachmittage in diesen Zeiten
gestaltet werden können, müssen wir immer tagesaktuell
entscheiden. Infos dazu gibt es in den jeweiligen
WhatsApp-Gruppen
oder bei Anke Hanisch oder Rahel Charlotte Mielke.

Sonntag, 21.02.2021, 14.00 Uhr – Kirche Seelow
Gottesdienst zur Diensteinführung Felix Krämer als Jugendreferent
für die Regionen Seelow und Bad Freienwalde
im Kirchenkreis sowie als stellv. Leiter des CVJM Oderbruch e.V.


Vielen herzlichen Dank allen, die für dieses Gemeindeforum Beiträge verfasst haben und Zuarbeiten geleistet haben!
Foto- und Bildnachweis: S.1: K. Pohl; S.4: S. Karnstedt, R. C. Mielke; S.5: M. Hensel, M. Kunkel; S.7: Matthias Lubisch; S.8: A. Lubisch; S. 10: G. Grießmann, R. C. Mielke; S.16: C. Volmer; S.19: Pfarrarchiv
Beiträge für das Forum ab März 2021 bitte bis zum 10.02. (Bitte nicht handschriftlich!) anmelden/abgeben bei:
Christine Müller-Stosch, Falkenhagener Straße 10, 15306 Lietzen,
Mail: Ch.Mueller.Stosch[at]googlemail.com
Carmen Saß, Regenmanteler Str. 15, 15306 Falkenhagen, 033603 3666,
Mail: carmen-sass65@gmx.de