Forum September bis November 2021

Und Gott sprach:
Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und
allem lebendigen Getier bei euch auf ewig.

Die Bibel im 1. Buch Mose 9,12, Foto: Kirche Falkenhagen

Endlich wieder was gemeinsam erleben: Abschluss des Schul- und Kindergartenjahres


Trarira, der Sommer, der ist da…

… und mit ihm das Draußensein – manchmal auch bei Wind und Wetter. Am 04.06., dem Tag des Abschlusses des Kindergarten- und Schuljahres (Ja, wirklich, schon wieder ein Jahr um!) war das Wetter kühl, aber beständig. Im weiten Rund saßen wir und sangen – endlich einmal wieder! Da wurden gleich die Herzen warm. Mit Hilfe unserer Fantasie reisten wir mit dem Kämmerer durch die Wüste. Da wurde uns gleich noch ein bisschen wärmer. Der Anblick der vielen Kinder, die konzentriert und eifrig ihre Rucksäcke gestalteten oder einfach in lustigen Gesprächen miteinander vertieft waren, wärmte mir das Herz. Gesegnet gingen wir alle in den Sommer, …
… der dann am 05.08. mit dem Sommerkino einen Abschluss fand: Auf 36 Meter Länge brachte es unser Bild, das mit selbst angerührter Straßenmalkreide von den vielen Kindern und Erwachsenen auf die Straße vorm Pfarrhof Neuentempel gemalt wurde. Entspannen konnten wir dann beim Film über Rico und seinen Freund Oskar. Während dieabendliche Kühle die Beine hochkroch, wärmte der Schlusssatz des Filmes: „Wenn du bei mir bist, habe ich ein bisschen weniger Angst.“
In diesem Sinne: Ein angstfreies, neues Kindergarten- und Schuljahr!

Rahel Charlotte Mielke


Offene Kirchen

Geht es Ihnen auch so: wenn Sie sich als Tourist eine Stadt ansehen, gehört die Besichtigung der Kirchen dazu? Hier treffen Sie meist auf offene Kirchentüren.
Anders ist es schon, wenn man über die Dörfer fährt. Hier sind die Kirchentüren meist verschlossen. Warum eigentlich? Nur weil sie nicht so prunkvoll sind und nicht etwas Besonderes haben? Mich faszinieren große Kirchen, ich lese manchmal staunend etwas zur Geschichte oder Architektur und vergesse es auch gleich wieder. Ruhe und Stille kann ich in ihnen nicht finden.
Ganz anders ging es mir im letzten Jahr im Urlaub. Wir fuhren mit den Fahrrädern durch ein kleines Dorf bei Stolpe an der Oder. Wir hielten an der Kirche an und freuten uns, dass sich am Sonntagvormittag wider Erwarten die Kirchentür öffnen ließ. Blumen standen einladend auf dem Altar, Streichhölzer lagen neben den Kerzen. So haben wir uns eingeladen gefühlt, uns in der Stille dort eine Weile in die Bankreihen zu setzen und uns gedanklich mit den Menschen zu verbinden, die uns wichtig sind.
Mit unserer Kirche in Lietzen habe ich in diesem Corona-Winter eine andere, ganz tiefe Erfahrung gemacht. An einem Februarsonntag habe ich den Dienst übernommen, die Kirche für eine Stunde zu öffnen. Ich habe die Kerzen angezündet, die Glocken geläutet und mich in eine etwas kühle Kirchenbank gesetzt. Ich blieb allein in der Kirche. Ein sonderbares Gefühl, in der Kirche zu sitzen, und es ist absolut nichts los. Doch dann hatte ich das Gefühl, als würde die Kirche mir etwas erzählen. Sie erzählte von alldem, was sie schon erlebt hat. Volle Bankreihen, feierliche Gottesdienste, traurige Beerdigungen und fröhliche Hochzeiten. Es war spannend, und die Zeit verging wie im Fluge. Ich fühlte mich gestärkt und war froh, den Weg auf mich genommen zu haben.
Die Kirchen in unseren Dörfern sind offen: in Falkenhagen, Neuentempel, Diedersdorf und Görlsdorf, in Marxdorf und Lietzen sonnabends von 9.00 bis 20.00 Uhr. Wenn Sie auf dem Friedhof sind oder durchs Dorf gehen, klinken Sie doch einfach mal an der Kirchentür, vielleicht geht sie auf. Und dann setzen Sie sich in eine Kirchenbank und nehmen die Ruhe und Stille des Raumes in sich auf, die so ganz anders wirkt, wenn man allein ist.

Jutta Krause


Der neue Tisch

Am 13. Juni, dem 2. Sonntag nach Trinitatis, wurde in der Kirche Döbberin der neue Altar eingeweiht. Was heißt „einweihen“? Er wurde das erste Mal benutzt! Auf dem neuen Altartisch stand das Kreuz, die Bibel lag darauf, ebenso standen dort Blumen, sie erfreuten
das Herz. Wenn wir nicht in einer Pandemie gefangen wären, so hätten wir ganz gewiss an diesem Sonntag gemeinsam das Abendmahl gefeiert.

Dass der neue Altar ein Tisch ist, erinnert uns daran, dass Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl an einem Tisch gefeiert hat. Er holt uns in eine Gemeinschaft, in der wir sein Wort hören, miteinander feiern, uns gegenseitig ermutigen. Schon oft haben wir es erlebt: wir können augenblicklich eine Verbindung zwischen Menschen möglich machen, wenn wir uns an einen Tisch setzen. Dann sind wir miteinander auf Augenhöhe, und so fällt es leicht, einander zuzuhören, sich mit Freude und Geduld zu begegnen. Dabei kann sich ohne große Mühe ergeben, dass wir gemeinsam etwas klären und dabei auch Schwieriges und Belastendes aussprechen.

Ein besonderer Dank gilt dem Tischlermeister, der den neuen Altar geschaffen hat. Dem neuen Tisch in der Döbberiner Kirche wünsche ich, dass Menschen, die sich um ihn herum versammeln, dort Stärkung im Glauben und Hoffnung für ihr alltägliches Leben finden. Verse aus dem „Glaubenslied“ von Gerhard Bauer drücken diese Wünsche sehr gut aus:

„Wir glauben, Gottes Schöpfermacht hat Leben neu ans Licht gebracht.
Denn alles, was der Glaube sieht, spricht seine Sprache, singt sein Lied.
Wir glauben, Gott ruft durch die Schrift das Wort, das unser Leben trifft.
Das Abendmahl mit Brot und Wein lädt Hungrige zur Hoffnung ein.
Wenn unser Leben Antwort gibt darauf, dass Gott die Welt geliebt,
wächst Gottes Volk in dieser Zeit, Erbarmen bis in Ewigkeit. Amen.“

Christine Müller-Stosch


Der Seniorenkreis und der Nachmittagskreis Falkenhagen trafen sich nach fast einem Jahr wieder. Es wurde viel gesungen, erzählt, erinnert – und leckerer Kuchen genossen.


Boxenstopp. Gottesdienst am 15.08. in Lietzen

Ihr seid wirklich ein Segen!

Bevor es auf lange Fahrt geht, lassen wir unsere Autos durchchecken, damit nicht irgendwann das böse Erwachen kommt. Kupplung, Bremsen, Lenkung, Ölstand, Licht – alles sollte regelmäßig überprüft werden. Durchsicht nennen wir das.
Ein Boxenstopp ist etwas Ähnliches. Halt! Reifen, Öl, Benzin. Weiter geht die Fahrt. Immer im Kreis fahren der Rennfahrer oder die Rennfahrerin bis zum nächsten Boxenstopp.
Manchmal ist das auch in unserem Leben so. Wir drehen uns im Kreis, schnell, immer wieder etwas Neues, etwas Anderes. Und dann stehen wir wieder am Anfang. Wie gut, wenn da einer mal „Stopp“ ruft. Und uns auftanken lässt.
Unsere Kinder und Jugendlichen erleben das oft am Ende des Sommers. Ein Schuljahr ist zu Ende, ein neues kommt. Schnell sind die Ferien vorbei, und dann geht es wieder los. Wie vielen Kindern fällt das schwer? Wie wird das Neue werden? Fremd und unheimlich? Und das Alte? Ist es überwunden oder fängt alles wieder von vorne an?
Wie gut, wenn da vor dem Start in das Schulleben aufgetankt werden kann, es einen Ölwechsel oder eine Runderneuerung gibt. Wie bei einem Boxenstopp. Nur dass es hier Mut, Kraft, Zuversicht gibt.
So war die Idee für den diesjährigen Schulanfangsgottesdienst geboren. Das Team „Arbeit mit Kindern“ musste sich dabei in die Gedankenwelt des Automechanikers begeben. Wozu Öl und Benzin sind, ist ja noch ganz klar, aber welche Rolle Zündkerze, Vergaser, Keilriemen spielen, ist schon speziell. Und was könnte das bei einem Menschen sein? Was ist unser Keilriemen, was ist unsere Zündkerze?
Also fuhren wir ein kleines kaputtes Rennauto in die Kirche, die zu einer Werkstatt umgewandelt worden ist. Lucio und Lucia sollten sich darum kümmern. Die vielen Kinder hatten im Gottesdienst sichtlich Spaß, nach den in den Kirchenbänken versteckten Ersatzteilen zu suchen. Am Ende sprang der Motor wieder an. Das Auto war heil. Der Boxenstopp gelungen.
Und wie ist das mit unserem Schuljahres-zwischen-Boxenstopp? Was macht uns heil? So einfach einen neuen Keilriemen können wir uns ja nicht über unser Herz spannen. Und alles wird gut.
Schnell wurde klar: Der Gottesdienst selbst ist unser Boxenstopp. Hier tanken wir auf, hier bekommen wir Kraft und Mut, hier wird uns der Segen gespendet. Das Beste, das wir bekommen können.
Die Autoreparatur hat gezeigt: Jesus ist das Öl, der Heilige Geist die Zündkerze, Gott ist die Lampe, der Keilriemen die Gemeinschaft, der Rückspiegel die Erinnerung. Ja, mehr noch: der Rückspiegel zeigt, wie gut es ist, wenn wir Rücksicht auf einander nehmen, auf die Kleinen, Schwachen, Abgehängten, dann wird das, was kommt, gut und jede Gemeinschaft, ob in der Schule, auf der Arbeit, im Dorf und der Familie, wird gelingen.
Komisch, was ein Auto uns alles lehren kann. Wie gut, dass wir alle damit fahren. Es kann uns immer daran erinnern – und ganz besonders, wenn wir von nun an in den Rückspiegel blicken.

J.-R. Matthias


Schick uns Dein Lied!

Wir suchen die Top 5 für das neue Gesangbuch.

„Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“? „Anker in der Zeit“ oder „Von guten Mächten“? Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die suchen wir. Und zwar für das neue Gesangbuch, das bis 2030 erscheinen soll. Zunächst digital, später auch in gedruckter Form.
Dabei können Sie uns unterstützen. Schicken Sie uns Ihre Lieblingshits und zwar von Platz 1 bis 5. Also genau die Songs, die auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen müssen. Ab Sonntag, 2. Mai, sind die Leitungen freigeschaltet. Dann können Sie im Internet auf der Seite www.ekd.de/top5 drei Monate lang Ihre Vorschläge eintragen.
Aus allen genannten Liedern wird eine gemeinsame TOP 5 gebildet, die Sie voraussichtlich Ende dieses Jahres in der Liederapp „Cantico“ finden.
Das neue „Gesangbuch“ wird viele Hintergrundinfos und deutlich mehr Lieder enthalten. Auf der Website www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch finden Sie viele weitere Informationen zur Entstehung des neuen Gesangbuchs, die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs und ein Anmeldeformular für den E-Mail-Newsletter, der regelmäßig erscheint.

Der QR-Code führt Sie direkt zur Homepage mit der Umfrage und vielen weiteren Informationen.


„OderBlech“ soll unser neuer Förderverein für die Posaunenchorarbeit im Kirchenkreis Oderland-Spree werden.

Sie haben sich sicher selbst schon einmal gefreut über den festlichen Klang Ihres Posaunenchores bei einem Adventsgottesdienst, die tröstenden Töne im Freien während der Beisetzung eines geliebten Menschen oder das Vergnügen selbst Teil einer solchen musikalischen Glaubensgemeinschaft zu sein?
Wir, die Bläserinnen und Unterstützerinnen unserer Posaunenchöre, wollen auf dieses Hobby mit einhergehendem Ausleben unseres Glaubens nicht mehr verzichten. Deshalb liegt es uns am Herzen auch für die Zukunft unseren nächsten Generationen die Möglichkeit zu geben durch Musik Gott kennenzulernen.
Nachwuchs, professionelle Anleitung und ein solides Instrument sind dabei Voraussetzung. Um das auch in Zukunft zu sichern, möchten wir „OderBlech“ ins Leben rufen und suchen dafür Unterstützung in Form von Mitgliedern, Spenden oder auch aktiver Mitarbeit, z.B. im Vorstand. In diesem Sinne bitten wir um tatkräftige Unterstützung.

Ihre Ulrike Gäbel
Kreisposaunenbeauftragte des Kirchenkreises Oderland-Spree


Schlag nach, denk Dir eine Geschichte aus, such ein Lied:
Die Geschichte der Brüder Kain und Abel
(1. Buch Mose)

„Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten…“

Vor einigen Tagen sagte mir eine Freundin, sie hätte sich eine Woche Nachrichtensperre verordnet. Sie könne die Schreckensmeldungen nicht mehr aufnehmen – zuerst das Leid der Opfer der Überschwemmungen in Süddeutschland, und in diesen Tagen die Nachrichten über die Brände in Griechenland, Italien, der Türkei und in Russland, die mittlerweile schon „apokalyptisch“ genannt werden. Dieser unbeschreibliche Schrecken, den das steigende Wasser und die brennende Hitze bei den Menschen auslösen, die davon betroffen sind – er macht deutlich, dass wir diesen Ereignissen ausgeliefert sind. Doch können wir uns die Ohren nicht zuhalten. Es passiert, jetzt, während unserer Lebenszeit. Und gar nicht so weit weg, sozusagen nebenan. Ich gehöre zu den Menschen, die die Veränderung des Klimas unserer Lebensweise in den vergangenen Jahrzehnten zuschreiben.
(Heute, am 9. August 2021, legt der Weltklimarat seinen neuen Bericht über den Wissensstand zur Erderwärmung vor. Über 230 Fachleute aus 66 Ländern haben daran mitgearbeitet.)

Vor kurzem bin ich einem Lied aus der Gemeinschaft von Taizé begegnet, das ich bisher nicht kannte:

„Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten,
lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht erstrahlt auf der Erde,
und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht.“

Diese Sätze ergreifen mich. Sie haben mit meinem Leben zu tun. Ich erzähle davon, weil ich denke, dass sie auch für andere wichtig sein könnten. Was bedeutet nun aber das Wort „verklären“ im Bezug auf unsere „Schatten“, und was bedeuten die „Schatten“?
Ich denke, dass das Licht, das von Christus ausgeht, klar und deutlich die Finsternis beleuchtet, in der wir Menschen uns immer wieder bewegen. Dieses Licht beschönigt nicht, was wir anrichten. Auch wenn wir nicht hinsehen wollen, so wissen wir doch, dass wir – schließlich und endlich – verantwortlich sind für das, was um uns herum geschieht. Denn „Alles hängt mit allem zusammen“, zu dieser grundlegenden Ansicht ist Alexander von Humboldt während seiner lebenslangen Forschungen gekommen, heißt: dass unsere Umwelt im Zusammenspiel mit dem menschlichen Wirken zu betrachten sei. Die tödliche Wasserflut, die verschlingenden Feuer haben also auch mit den „Schatten“ zu tun, ob wir es uns eingestehen oder nicht. Wir wollen uns abwenden, wir werden stumm. Auch das Leiden der Tiere, von denen wir essen, geht uns an. Wir wissen das alles. Wir wollen, wir können es nicht mehr hören…

Mir hilft bei diesen Gedanken, dass der Begriff „verklären“ auch „würdigen“, „heiligen“ bedeuten kann. Das Licht, das von Christus ausgeht, drückt uns nicht nieder, es macht uns nicht mutlos. Wenn wir klar sehen, was passiert, können wir etwas tun: Geld spenden, praktisch Helfen, beim Einkaufen genau hinschauen, heißt: woher kommen die Lebensmittel, woher die Textilien? Wurden sie etwa so hergestellt, dass Leiden von Mitarbeitenden oder von Tieren in Kauf genommen wurde? Und jederzeit können wir für diejenigen beten, die unsere Fürbitte brauchen. Auch das ist aktives Handeln. Wenn wir tun, was wir können, müssen uns unsre Schatten nicht beschweren. Und wenn „das Dunkel zu uns spricht“, leuchtet dennoch das Licht desjenigen, der gesagt hat“ „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben.“

Er hat noch mehr gesagt. Es fällt schwer, angesichts unserer Unzulänglichkeit zu glauben, was er uns zusagt: „Auch ihr seid das Licht.“
Als Kind hatte ich viel Angst. Ich wollte mir merken und tun, was ich von Erwachsenen gehört hatte: im Dunkeln hilft laut singen. Manchmal hat es geholfen, oft auch nicht. Jetzt denke ich, dass wir Christen es gut haben, auch im Dunkeln mit unseren eigenen Schatten. Christus, der Mensch wurde, er kennt uns, er spricht uns frei. Wir sehen sein Licht. Es scheint so hell, dass auch wir davon erleuchtet werden.

So ist es hell genug, um zu tun, was wir können.

Christine Müller-Stosch


Die Kirche Falkenhagen bei der Abendandacht am 09.08.:
Welche Farbe hat mein Glaube?

Ablauf von Nutzungsrechten/Ruhezeiten auf kirchlichen Friedhöfen

Ab dem Jahr 2000 wurden mit dem Erwerb einer Grabstelle auf unseren Friedhöfen für die Dauer der Ruhefrist (zum damaligen Zeitpunkt 20 Jahre) die jährlichen Bewirtschaftungskosten mit entrichtet. Nach Ablauf der Ruhefrist erlischt das Nutzungsrecht.
Der Nutzer hat die Möglichkeit, die Grabstelle zu beräumen oder das Nutzungsrecht zu verlängern.
Die Beräumung der Grabstelle sollte bis zum 31.03. des Folgejahres geschehen. Auf Wunsch kann der Grabstein in den Besitz der Kirchengemeinde übertragen werden und stehen bleiben.
Das Nutzungsrecht kann für 5 oder 10 Jahre verlängert werden. Für die jährlichen Bewirtschaftungskosten von 10 Euro pro Jahr (50 oder 100 Euro) erhalten Sie im Folgejahr eine Rechnung.
Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, bitten wir die Nutzer einer Grabstelle, welche abläuft, uns bis zum 30.11. des Jahres schriftlich zu informieren, wie sie mit der Grabstelle verfahren möchten.
An dieser Stelle möchten wir die Nutzer der Grabstelle darum bitten, bei Umzug oder bei Änderung der Ansprechpartner uns dies schriftlich mitzuteilen.
Vielleicht überlegen Sie mal kurz, ob sich seit dem Erwerb einer Grabstelle irgendetwas geändert hat. Aktuelle Namen und Adressen sind für die Adressenverwaltung, welche sich noch im Aufbau befindet, wichtig, damit wir mit Ihnen im Bedarfsfall Kontakt aufnehmen können.
Grabstellen, die vor dem Jahr 2000 erworben wurden, können weiter genutzt werden.
Wir bitten, die jährlichen Bewirtschaftungskosten von 10 Euro weiterhin unter Angabe des Friedhofes und des Namens des Verstorbenen auf unser Konto
KD-Bank IBAN DE26 3506 0190 1599 6660 16 zu überweisen.
Soll die Grabstelle aufgelöst werden, bitten wir um schriftliche Information. Auch hier kann auf Wunsch der Grabstein stehen bleiben.
Um ein lebendiges Bild der Geschichte der Menschen in unseren Dörfern zu haben, ist es der Wunsch des Gemeindekirchenrates, auf unseren Friedhöfen so viel gepflegte Grabstellen wie möglich zu haben. Von daher würden wir uns freuen, wenn sie die Grabstelle ihrer Angehörigen so lange pflegen, wie es ihnen finanziell und kräftemäßig möglich ist.

Alle Informationen an uns bitte nur schriftlich:
Gemeindekirchenrat/Friedhofsverwaltung
c/c Jutta Krause
Ausbau 10
15306 Gusow-Platkow

oder per Mail Sabine-Grauel[at]freenet.de
Betreff: Friedhöfe

Für den Gemeindekirchenrat: Jutta Krause


„… Hass schadet der Seele.“ – Aktion zur Bundestagswahl am 26.09.


Kollektenplan

Wir sammeln für:
05.09. innovative, gemeindenahe diakonische Aufgaben u. Projekte der Kirchengemeinden u. diakonischen Einrichtungen
12.09. die Stiftung zur Bewahrung Kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland
19.09. die Bekämpfung von Kinderarmut und den Schutz und die Begleitung von Kindern
26.09. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises
03.10. Kirchen helfen Kirchen
10.10. die Arbeit des Förderkreises Alte Kirchen e.V.
17.10. Schule Mekerie e.V. / Hospizarbeit/ Posaunenchor
24.10. besondere Aufgaben der EV. Kirche in Deutschland
31.10. die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes
07.11. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises
09.11. das Ökumenische Gedenkzentrum Plötzensee e.V.
14.11. die Telefonseelsorge
17.11. die Arbeit des Flüchtlingsrates
21.11. die Posaunenarbeit
28.11. Hilfe für Menschen in Notlagen und die Partnerkirchen in der Ökumene (Thalita Kumi)

Oder online spenden: www.ekbo.de/spenden
Allen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankeschön!



Sonntag, 31.10.2021
14:30, Petershagen

500 Jahre Luther in Worms
300 Jahre Innenausstattung Kirche Petershagen

Gottesdienst.
Imbiss mit Kaffee.
Kirchenführung.



Pinnwand

Wir freuen uns auf die Taufen von Hanna Lüdicke (05.09.) und Jonathan Martin Hill (03.10.).
Den beiden Genannten und ihren Familien wünschen wir einen wundervollen Festtag und den reichen, bewahrenden Segen Gottes auf allen Lebenswegen!

Sonntag, 19.09.21, 14 Uhr: Hoffnungsfest Gorgast
u.a. Ausstellungseröffnung „Tuch der Heimaten“
Sonntag, 19.09.21, 14 – 18 Uhr: „Hoffnungsfest
vor der Kirche in Ortwig

Samstag, 02.10.21, 10 – 16 Uhr: Brotfest Gorgast,
Backen im Steinofen. Spiel, Spaß und Verpflegung inkl.

Sonntag, 03.10.21, 14 Uhr Kirche Wulkow
Zum Motto: „Irrtum Noah! Keine Flut diesmal. Es ist das ungebremste Wirtschaftswachstum!“ findet ab 14 Uhr eine Familienandacht zum Naturschutz und Erntedank statt, die von Pfarrer Stefan Felmy und Werner Düwelt (Gitarre) gestaltet wird. Eingeladen sind NABU & BUND & Fridays4future.
Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen.

Wassergeld- Kirchgeldkassierung in Falkenhagen:
Samstag, 04.09.21, 09-11.30 Uhr

Hanna Krämer übernimmt die Vertretung für Anke Hanisch in den Kindergruppen.
Die Kindernachmittage in Falkenhagen, Lietzen und Neuentempel haben wie gewohnt begonnen.

Wir freuen uns alle über schön geschmückte Kirchen zum Erntedankfest. Gaben bitte z. Bsp. zum Gottesdienst mitbringen! Sie werden gespendet an die Tafel Frankfurt (aus Ruf) und an den evangelischen Kindergarten Arche Noah in Seelow (Bekenntnis). Geldspenden sammeln wir für die Betroffenen der Flut in den westlichen Bundesländern.

Was alles in den Bewirtschaftungskosten für die Friedhöfe („Wassergeld“) steckt:
Kosten für Wasser und Abraum; Bezahlung der ehrenamtlichen Gärtner; Versicherungsbeiträge; Kosten für die Sanierung der Friedhofsmauern; Anschaffen von Geräten zur Pflege; Kosten Standfestigkeitsprüfung …

Der GKR Bekenntnis denkt über den Verkauf des Pfarrwitwenhauses Marxdorf nach. Das fällt allen Beteiligten nicht leicht.
Ist die Entscheidung gefallen, wird ein Punktesystem erarbeitet, nach welchem die Entscheidung über den Zuschlag erfolgen soll, z. Bsp. ob die Erwerber:innen einen Hauptwohnsitz in Marxdorf anstreben.

Die GKRe bitten im Interesse aller:
Beim Besuch der Gottesdienste, die erwartungsgemäß voller sein könnten (z. Bsp. Taufgottesdienste), die 3-G-Regeln einzuhalten und bei Symptomen besser auf eine Andacht unter www.lznt.de zurückzugreifen.


Advents-Film verpasst?

Dann den I. Advent in Falkenhagen oder den III. Advent in Marxdorf vormerken:
An beiden Nachmittagen gibt es ein adventlich-gemütliches Beisammensein und den Film:
„Es begab sich. Der Film. Gedreht in unseren Wohnzimmern und Gärten.“



Verantwortlich für das Gemeindeforum sind die Gemeindekirchenräte Ruf Falkenhagen und Bekenntis Lietzen-Neuentempel.

Vielen herzlichen Dank allen, die für dieses Gemeindeforum Beiträge verfasst haben und
Zuarbeiten geleistet haben!
Foto- und Bildnachweis: S.1: M. Plontasch; S.2: A. Saß; S.3: K. Rotzoll; S.4: R. Mielke; S.5:
B. Hensel; S.6: R. C. Mielke, M. Kunkel; S.8: R. Mielke; S.10: C. Volmer; S.12: R. C. Mielke;
S.14: EKBO; S.18: EKKOS; S.20: Siehe Forum März 2021; S.21: CVJM Oderbruch

Beiträge für das Forum ab Dezember 2021 bitte bis zum 10.11. (Bitte nicht handschriftlich!) anmelden/abgeben bei:
Christine Müller-Stosch, Falkenhagener Straße 10, 15306 Lietzen,
Mail: Ch.Mueller.Stosch[at]googlemail.com
Carmen Saß, Regenmanteler Str. 15, 15306 Falkenhagen, 033603 3666,
Mail: carmen-sass65[at]gmx.de