﻿{"id":1114,"date":"2020-05-26T22:17:26","date_gmt":"2020-05-26T20:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lznt.de\/?p=1114"},"modified":"2020-05-26T22:17:28","modified_gmt":"2020-05-26T20:17:28","slug":"forum-juni-bis-august-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2020\/05\/26\/forum-juni-bis-august-2020\/","title":{"rendered":"Forum Juni bis August 2020"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"561\" height=\"453\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_1_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1115\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_1_0.jpg 561w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_1_0-300x242.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Meine Zeit steht in deinen H\u00e4nden.<br>Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein dir.<br>Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.<br>Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.<\/strong><br>(Liedtext von Peter Strauch)<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n\n\n\n<p>eine besondere Zeit durchleben wir. F\u00fcr viele unter uns bedeutet dies: Gro\u00dfe Einschnitte, \u00c4ngste, Verluste. Das zur\u00fcckliegende Osterfest haben wir anders verbracht, als wir es gewohnt waren. Dennoch habe ich in den vergangenen Wochen immer wieder gesehen, an wie viel unterschiedlichen Stellen wir in den Gemeinden trotz Abstandsregeln verbunden sind. Das ist nur m\u00f6glich, weil es unter uns Menschen gibt, die mit Mut, Treue und Zuversicht Gemeindeleben einmal anders organisieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Vielen Dank denjenigen,<\/h2>\n\n\n\n<p>die an den Feiertagen oder sonntags unsere Kirchen offen und einladend gehalten haben, n\u00e4mlich in:<br>Alt Rosenthal: K. Falk, G. Griesmann, E. K\u00f6rner, W. Steinherr,<br>Diedersdorf: R.C. Mielke, K. Rahnenf\u00fchrer<br>D\u00f6bberin: B. Hensel<br>Falkenhagen: I. Schieler, U. W\u00fcstinger<br>G\u00f6rlsdorf: U. Wilde<br>Lietzen: K. Ffr. von Campenhausen, H. Kaske, J. Krause, A. Lubisch, A. M\u00fcller, C. Rotzoll<br>Marxdorf: H. Ammer, I. Kimmritz, C. Klose, A. und M. Wilde<br>Neuentempel: J.-R. Matthias, R. C. Mielke<br>Petershagen: S. Neumann<br>Worin: D. Wilde;<\/p>\n\n\n\n<p>die Andachtstexte selbst ausgearbeitet,<br>die in vielen Kirchen und vor vielen Kirchen musiziert und musikalische Botschaften aufgenommen und verschickt,<br>die kleine und gro\u00dfe \u00dcberraschungen f\u00fcr die Kinder unserer Bibelentdecker-Gruppen vorbereitet,<br>die Andachtstexte in Briefk\u00e4sten bei \u00e4lteren Gemeindegliedern gesteckt,<br>die Oster\u00fcberraschungen in Kirchen versteckt und Fensterbilder gestaltet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonderer Dank gilt Alexander Werkmeister, geb. Kranig in Berlin: Er hat immer wieder daf\u00fcr gesorgt, dass unsere Netzseite mit Andachten, Musik, Informationen usw. aktualisiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wie wird es nun weitergehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeindekirchenr\u00e4te unserer Gemeinden haben sich viele Gedanken bereitet, wie wir mit der Erlaubnis, wieder Gottesdienste feiern zu d\u00fcrfen, umgehen wollen. Wir sind dankbar f\u00fcr die M\u00f6glichkeit zusammenkommen zu k\u00f6nnen und werden sie verantwortungsvoll nutzen. Voraussichtlich bis zum 30.08. wird es in unseren Gemeinden so gestaltet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Viele unserer Kirchen bleiben sonntags ab 10.30 h offen f\u00fcr die pers\u00f6nliche Andacht. Es werden die Glocken gel\u00e4utet. Die Kirchen sind gottesdienstlich vorbereitet. Bitte unbedingt die Hygieneregeln einhalten!<\/li><li>Die Kirchen Falkenhagen, G\u00f6rlsdorf, Lietzen, Marxdorf und Petershagen werden f\u00fcr kurze Gottesdienste bzw. Andachten hergerichtet. Reihum finden in diesen Kirchen sonntags um 10.30 h Andachten statt \u2013 unter den gegebenen Vorsichtsma\u00dfnahmen: Pl\u00e4tze, die besetzt werden d\u00fcrfen, sind markiert. Alle Eing\u00e4nge stehen offen. Auf Gesang wird verzichtet, aber Musik wird zu h\u00f6ren sein. Jede\/r erh\u00e4lt ein Ablaufblatt (Gesangb\u00fccher werden nicht genutzt). Maskentragen wird empfohlen.<br>Diese Regelung ist f\u00fcr die Zeit bis zum 30.08. beschlossen. Sollte sich die Situation grundlegend entspannen, werden wir z. Bsp. in den Gottesdiensten auch wieder kr\u00e4ftig singen k\u00f6nnen.<\/li><li>Wir planen f\u00fcr den 30.08., 15.00 h, Lietzen den Gottesdienst zum Schulbeginn (vermutlich ohne den sonst \u00fcblichen Brunch). Allerdings steht dieser Gottesdienst, wie so Vieles im Moment, unter Vorbehalt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer schwierigen Situation, die verunsichert und manche auch mittlerweile ungeduldig werden l\u00e4sst. Als Kirchengemeinden werden wir keine \u00fcbereilten Schritte gehen. In den zur\u00fcckliegenden Wochen haben wir gute Erfahrungen mit v\u00f6llig ver\u00e4ndertem Gemeindeleben gemacht: Z. Bsp. wurden die offenen Kirchen und das Glockenl\u00e4uten von vielen Menschen in unseren D\u00f6rfern als heilsam wahrgenommen. Mediale Angebote haben uns h\u00f6rbar und oft auch sichtbar verbunden. Davon wollen wir Einiges auch in Nicht-Coronazeiten beibehalten.<br>Ich finde, es ist ein wunderbares Zeichen, dass wir am Himmelfahrtstag die erste Live-Andacht seit Wochen gemeinsam feiern konnten, an dem Tag, da wir erinnert werden:<br>Jesus ist zwar nicht greifbar unter uns, aber \u00fcberall dort lebendig, wo wir in seinem Namen zusammenkommen, beten und handeln. Und ich nehme es als Frohe Botschaft, dass die Kirchent\u00fcren an den Sonntagen offen stehen sollen: Alle Menschen sind eingeladen zu Gott, und die Gute Nachricht bleibt an keiner versperrenden T\u00fcr h\u00e4ngen. Es erinnert mich an das Lied (Gesangbuch Nr.225):<br>\u201eKomm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein!<br>Komm, sag es allen weiter: Gott selber l\u00e4dt uns ein.<br>1. Sein Haus hat offne T\u00fcren, er ruft uns in Geduld,<br>will alle zu sich f\u00fchren, auch die mit Not und Schuld.\u201c<br><br>In diesem Vertrauen, dieser Tage schmerzlich durchbuchstabiert, gr\u00fc\u00dfe ich Euch,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1025\" width=\"142\" height=\"45\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Rahel Charlotte Mielke, Pfarrerin<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>In Falkenhagen feierten wir am 06.03. den Weltgebetstag so wie gewohnt.<br>Vielen Dank an das Vorbereitungskomitee und an alle, die mitgewirkt und mitgekocht haben!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"609\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1117\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_1.jpg 1000w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_1-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_1-768x468.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">WELTSGEBETSTAG:<br>6.M\u00e4rz 2020 in der Falkenhagener Kirche<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie jedes Jahr feierten wir am 1. Freitag im M\u00e4rz den Weltgebetstagsgottesdienst. Dieses Jahr bereiteten die christlichen Frauen aus Simbabwe diesen Gottesdienst vor, der in 120 L\u00e4ndern rund um den Globus gefeiert wurde. Wir erhielten Einblicke in die Sch\u00f6nheit des Landes, die Kultur, die Geschichte, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und den Kampf der Frauen um ihre Rechte.<br><br>Simbabwe liegt im S\u00fcden Afrikas. Mosambik, S\u00fcdafrika, Botswana und Sambia grenzen an Simbabwe. Simbabwe, fr\u00fcher hie\u00df es Rhodesien, erlangte erst 1980 nach einem mehr j\u00e4hrigen Befreiungskrieg seine Unabh\u00e4ngigkeit von den britischen Kolonialisten. Robert Mugabe, auf dem alle Hoffnungen lagen, entpuppte sich als ein autorit\u00e4rer und repressiver Herrscher. Durch die anhaltende Wirtschaftskrise, die seit dem Jahr 2000 herrscht, stieg die Inflation ins Unermessliche. Eine anhaltende massive Abwanderung gerade der jungen Menschen ist die Folge. Durch einen Milit\u00e4rputsch im Jahr 2017 wurde Mugabe abgesetzt. Aber auch der neue Machthaber schaffte es nicht, die Wirtschaft aus der Talsohle herauszuf\u00fchren.<br><br>Oft sind es gerade die Frauen auf dem Land, die f\u00fcr ihre Familien allein verantwortlich sind. Die M\u00e4nner suchen Arbeit in den St\u00e4dten, und die jungen M\u00e4nner und Frauen gehen ins Ausland. Auf dem Papier gibt es Geschlechtergleichheit und Gesetze, die Frauen vor Gewalt sch\u00fctzen. Die Realit\u00e4t sieht ganz anders aus. Gerade auf dem Land sind Polygamie und Zwangsverheiratung Normalit\u00e4t. Aber es gibt Zentren und Stiftungen, die f\u00fcr die Rechte der Frauen k\u00e4mpfen. Unsere Kollekte, die weltweit gesammelt wurde, tr\u00e4gt dazu bei.<br><br>Nachdem wir viel \u00fcber das Land erfahren haben, gab es typische Gerichte aus Simbabwe. Es war ein kulinarischer Genuss.<br><br>Vielen, vielen Dank denen, die dazu beigetragen haben. Gute Gespr\u00e4che rundeten diesen gelungenen Abend ab. Ich freue mich schon auf das n\u00e4chste Jahr. Dann erfahren wir mehr \u00fcber das Land Vanuatu, und ich hoffe, sie sind alle wieder dabei.<br><br>Susanne van Zyl<\/p>\n\n\n\n<p><br>In Marxdorf feierten wir diesen Tag am 15.03.  \u2013 schon anders als gewohnt, z. Bsp. ohne das leckere Buffet landestypischer Speisen.<br>Vielen Dank an den Frauenkreis Marxdorf, der in der verunsichernden Zeit den Gottesdienst so liebevoll vorbereitet hat!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"452\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1118\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_0.jpg 800w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_0-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_4_0-768x434.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Sonntag L\u00e4tare \u201eFreue dich!\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Bibeltext: Prophet Jesaja im Ersten Testament (Kapitel 54, Verse 7-10)<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<br>der letzte Vers des Textes ist der Konfirmationsspruch meines Bruders. Ein wohltuender Satz, weil er Sicherheit gibt. Sicherheit durch unbedingte N\u00e4he.<br>1986 starb mein Bruder v\u00f6llig unerwartet. Nicht einmal 23 Jahre alt, jung verheiratet, Vater eines 6 Monate alten M\u00e4dchens. Mir war in jener Zeit, als ob Gott sein Versprechen gebrochen hatte.<br>Wochen nach der Beerdigung meines Bruders las ich in der Bibel wieder seinen KonfiSpruch, und da fiel zum ersten Mal mein Blick auf den Satz, der wenige Zeilen vorher bei Jesaja geschrieben steht: Gott sagt: \u201eIch habe dich einen kleinen Augenblick verlassen\u2026\u201c<br>Und ich empfand ihn als heilsam, weil ich in ihm las, was ich selbst gerade erlebte: Von Gott verlassen und bestraft f\u00fchlen. Mit Jesus die Frage, ja Anklage herausschreien: \u201eWarum, Gott, warum?\u201c Keinen Boden mehr unter den F\u00fc\u00dfen sp\u00fcren. Und trotzdem ahnen:<br>Gottes Barmherzigkeit, Gottes Warmherzigkeit bleibt in meinem Leben.<br>Unter allen Schmerzen, Tr\u00e4nen, Zweifeln wuchs f\u00fcr mich eine Gewissheit, wuchs langsam wie das Gras im Fr\u00fchling: Gott ist kein Talismann, der mich auf wundersame Weise vor allem Ungl\u00fcck sch\u00fctzt. Manchmal w\u00fcnsche ich mir genau solch einen. Dann erinnere ich mich: Gott ist mehr. Im Un-Gl\u00fcck bleibt er bei mir, oft \u201estill und unerkannt\u201c. Und oft ist er der Letzte, die bleibt.<br>Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen\u2026 Diese Worte lese ich in diesen Tagen und denke mit gro\u00dfer Hochachtung an die vielen Mitarbeitenden, die in Krankenh\u00e4usern und Kaufhallen bis zur Ersch\u00f6pfung arbeiten; an die vielen Mitmenschen, die Angst haben um ihre wirtschaftliche Existenz. Ich denke an die Abiturientinnen und Abiturienten und an die Eltern \u2013 und an die Altgewordenen, die in Seniorenheimen vergeblich auf einen Besuch warten. Und ich w\u00fcnsche mir, dass alle erleben k\u00f6nnen: Gott bleibt.<br>Worte sind d\u00fcrr, um diese Erfahrung wiederzugeben. Johann Sebastian Bach hat sie in Noten gefasst, in seiner Motette \u201eJesu, meine Freude\u201c. In der 3. Strophe hei\u00dft es:<br>\u201eGottes Macht h\u00e4lt mich in acht,<br>Erd\u2018 und Abgrund muss verstummen,<br>ob sie noch so brummen.\u201c<br>H\u00f6rt Euch diese wundervolle Musik an! Ich sp\u00fcre in ihr: Tats\u00e4chlich, in aller Furcht, in allen Abgr\u00fcnden, in allen Zweifeln, in aller Hilflosigkeit: Gottes Macht h\u00e4lt mich in acht.<br>Dieses zu erleben, das w\u00fcnsche ich euch von Herzen!<br>Herzlich verbunden,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1025\" width=\"129\" height=\"41\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gebet:<br><em>Jesu, meine Freude. Wir singen so unter deinen Schirmen. Allein, und doch nicht allein.<br>Was wir gerade erleben, verst\u00f6rt und ver\u00e4ngstigt uns. Gerade jetzt halt uns, damit wir aushalten k\u00f6nnen!<br>Sch\u00fctze alle, die Sorge tragen f\u00fcr unser Gemeinwesen! Wir sind in deiner Hand.<br>Amen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">5. Sonntag der Passionszeit (Judika = Schaffe mir Recht)<\/h4>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<br>\u201e\u2026wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zuk\u00fcnftige suchen wir\u201c, so hei\u00dft es im Predigttext.<br>Ich st\u00f6bere in meinen Gedanken und ich komme zu dem Schluss, dass dieser Vers unter den aktuellen Entwicklungen eine recht bedr\u00fcckte Stimmung in mir hochkommen l\u00e4sst. So bin ich mir doch sicher des richtigen (Lebens-) Weges und \u201eder Stadt\u201c, die ich mir ausgesucht habe. Wir haben hier keine bleibende Stadt\u2026 damit bin ich nicht einverstanden, denn hier sind doch die, die mir nahe stehen, die ich liebe, wo ich mich wohl f\u00fchle und auskenne. Diese Stadt gibt mir Sicherheit.<br>Die Realit\u00e4t gibt mir im Moment anderes vor. Ich h\u00f6re und lese Nachrichten, verfolge Zahlen und befolge Anweisungen. Vieles ist anders, vieles versetzt mich in Sorge. Wie lange wird die Krise andauern? Wie wird es weitergehen? Vor allem f\u00fcr die, deren Existenz dadurch bedroht ist.<br>Und auch die Frage \u2013 Bleibt meine Familie, bleibe ich gesund? Wann sehe ich Familie und Freunde wieder? Wann werden wir wieder Gottesdienste feiern?<br>In der aktuellen Zeit sorglos zu sein, f\u00e4llt mir schwer.<br>Jetzt nun in der heimischen K\u00fcche sitzend, geht mein Blick zum Kalender der Evangelischen Kirche mit seiner Fastenaktion \u2013 7 Woche ohne. In diesem Jahr ist das Thema Zuversicht! \u2013 Sieben Woche ohne Pessimismus.<br>Ich m\u00f6chte die derzeitige Situation rund um das Virus und auch, und das r\u00fcckt dieser Tage in den Hintergrund, die Lage der Menschen auf der Flucht nicht sch\u00f6nreden.<br>Trotzdem nehme ich den zunehmenden Fr\u00fchlingsduft wahr, das besondere Licht zeitig am Morgen, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, die nun l\u00e4nger werdenden Tage, die es mir nach Feierabend noch erm\u00f6glichen im Garten herum zu puzzeln.<br>Ich nehme wahr, wenn mein \u201eBleiben Sie gesund\u201c zu meiner sonst ernstkonzentrierten Lieblings-B\u00e4ckereifachverk\u00e4uferin ein leichtes L\u00e4cheln auf ihr Gesicht zaubert.<br>Ich nehme wahr, dass ein altes Liebeslied im Radio in meinen stillen Momenten auf dem Weg zur Arbeit mir selbst ein L\u00e4cheln hervorruft, weil es gerade meine Gedanken unterstreicht. Der Song \u2013 ein Klassiker, in dem die Beach Boys die (mehr oder weniger bestehende) Liebe zwischen zwei Menschen besingen, handelt auch von Gott.<br>God only knows (Nur Gott allein wei\u00df es) \u2013 diese drei Worte sagen mir, dass Gott nicht immer so handelt, wie ich es will. Sein Wille geschieht \u2013 nicht meiner! Gott wird es eines Tages deutlich machen \u2013 dann, wenn wir in der zuk\u00fcnftigen Stadt mit ihm sind!<br>Ich w\u00fcnsche Dir\/ Ihnen einen gesegneten Sonntag, Zeit zum Nachdenken, Zeit f\u00fcr ein L\u00e4cheln \u2013 vielleicht beim H\u00f6ren der Beach Boys <br>https:\/\/youtu.be\/AOMyS78o5YI , Zeit f\u00fcr ein Wort mit Gott, einen Blick mit und einen ohne Pessimismus.<br>Ich w\u00fcnsche uns allen in dieser besonderen Zeit Zuversicht f\u00fcr das, was uns wichtig ist.<br><br>Bleiben Sie beh\u00fctet!<br><br>Antje M\u00fcller<br>Gemeindekirchenrat G\u00f6LiMaNe<br><br>Gebet:<br><em>Gott,<br>wo ich lebe und bin,<br>bleib nicht verborgen.<br><br>Wo ich Unrecht erleide,<br>schaffe mir Recht.<br><br>Lass mich etwas von deiner Liebe,<br>deiner G\u00fcte<br>und deiner Gerechtigkeit erfahren und weitergeben,<br>wo ich lebe und bin.<br>Amen<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"626\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_8_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1120\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_8_0.jpg 1000w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_8_0-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_8_0-768x481.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kindergruppen in Lietzen und Neuentempel hatten in der Passionszeit begonnen, begehbare Passionswege auf den Kirchh\u00f6fen zu gestalten. Durch das Aussetzen der Kindernachmittage konnten wir die Wege nicht so zu Ende bauen, wie wir es uns vorgestellt hatten. In Neuentempel bastelten die Kinder den Tisch des letzten Abendmahles: Fr\u00f6hlich bunte Teller und Kelche \u2013 ein Zeichen gerade f\u00fcr dieses Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Gebet:<br><em>Jesus,<br>so viel Sehnsucht bleibt in diesen Tagen ungestillt.<br>Das macht unsere Herzen schwer, die Tage lang und manche\/n bringt das zur Verzweiflung.<br>Gut, dass wir darauf vertrauen k\u00f6nnen: Du kommst zu uns. In die stillen Kirchen, an den K\u00fcchentisch, ans Krankenbett.<br>Das l\u00e4sst uns auf den Durststrecken durchhalten.<br>Amen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"559\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_9_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1121\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_9_0.jpg 559w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_9_0-210x300.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px\" \/><figcaption>Der Altar in der Dorfkirche Lietzen am Karfreitag:<br>In unseren Kirchen brannten die Altarkerzen \u2013<br>und in unseren Herzen die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Abendmahl.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Karfreitagsgottesdienst im Wohnzimmer\u2026<\/h4>\n\n\n\n<p>\u2026 f\u00fcr alle, die am 10.04.2020 nicht \u201eAbendmahlfasten\u201c m\u00f6chten<\/p>\n\n\n\n<p>eine\/r:<br>Jesus sagt: \u201ewo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.\u201c<br>Und so sind wir hier und jetzt zusammen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.<br>alle: Amen.<br>eine\/r: Ganz besonders heute, am Karfreitag, fehlt uns das lieb gewordene, vertraute Ritual, mit der Gemeinde in der Kirche um den Altar zu stehen und Abendmahl zu feiern.<br>Nun sitzen wir mit der Familie um den Tisch. Ihn schm\u00fcckt eine brennende Kerze, eine Schale mit Brotst\u00fccken, ein Krug mit Traubensaft und f\u00fcr jeden ein Becher. So feiern wir Abendmahl wie die ersten Christen in ihren H\u00e4usern, als es noch keine Kirchen gab. Mit Musik, Texten und<br>Liedern bedenken wir Jesu Leiden und Sterben am Kreuz.<br><br>Gebet<br>eine\/r:<br>Wir wollen beten. Gott, auch heute k\u00f6nnen wir nicht zusammen in der Kirche Gottesdienst feiern. Es f\u00e4llt uns schwer, doch mit R\u00fccksicht auf die Ansteckungsgefahr bleiben wir zu Hause. Und du bist auch hier. Segne uns diesen Gottesdienst.<br><br>EG Nr. 93<br><br>eine\/r liest:<br>Ausz\u00fcge aus der Passionsgeschichte nach Markus:<br>Die Soldaten aber f\u00fchrten ihn hinein in den Palast und zogen ihm einen Purpurmantel an, flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm auf und fingen an, ihn zu gr\u00fc\u00dfen: Gegr\u00fc\u00dfest seist du, der Juden K\u00f6nig! Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spieen ihn an und fielen auf die Knie und huldigten ihn. Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an.<br><br>EG 85,1<br><br>eine\/r liest:<br>Und sie f\u00fchrten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten \u2026.<br>und sie teilten seine Kleider und warfen das Los, wer was bekommen sollte. Und die vor\u00fcber gingen, l\u00e4sterten ihn und sch\u00fcttelten ihre K\u00f6pfe und sprachen: Ha, der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz. Um die sechste Stunde kam eine Finsternis \u00fcber das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli Eli lama asabtani? Das hei\u00dft \u00fcbersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?<br><br>Wir lesen den Psalm 22 im Wechsel:<br>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.<br><em>Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht und des Nachts , doch finde ich keine Ruhe.<\/em><br>Du aber bist heilig, der du thronst \u00fcber den Lobges\u00e4ngen Israels.<br><em>Unsere V\u00e4ter hofften auf dich, und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.<\/em><br>Zu dir schrien sie und wurden errettet. Sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.<br><em>Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe, denn es ist hier kein Helfer.<\/em><br>Aber du Herr, sei nicht ferne, meine St\u00e4rke, eile mir zu helfen.<br><br>eine\/r liest:<br>Jesus schrie laut und verschied.<br>\u2013 Kerze ausblasen \u2013<br>Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei St\u00fccke von oben an bis unten aus. Der Hauptmann aber, der dabei stand und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen.<br>\u2013 Stille \u2013<br><br>EG 85,9 oder EG 97<br><br>F\u00fcrbitt-Gebet<br>Guter Gott, in dieser Stunde gedenken wir Dein Leiden. Und wir glauben, dass du auch heute mit den Menschen leidest und stirbst. Auf der ganzen Welt gibt es zur Zeit viel Traurigkeit, Sorgen und Not. Wir bitten \u2013 o Gott \u2013 um dein Erbarmen.<br>\u2013 Stille f\u00fcr eigenen Anliegen \u2013<br><br>eine\/r:<br>Wir wollen jetzt gemeinsam das Abendmahl feiern und beginnen mit dem Lied \u201eGro\u00dfer Gott, wir loben dich\u201c<br><br>EG 331<br><br>eine\/r: (hebt dabei Brot und Krug jeweils kurz hoch)<br>\u201eUnser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach\u2018s und gab\u2018s seinen J\u00fcngern und sprach: Nehmet hin und esset: Das ist mein Leib, der f\u00fcr euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Ged\u00e4chtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte, gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus: Das ist mein Blut des neuen Testamentes, das f\u00fcr euch vergossen wird zur Vergebung der S\u00fcnden. Solches tut, sooft ihr\u2018s trinket, zu meinem Ged\u00e4chtnis.\u201c<br>(1. Kor. 11,23b-25)<br>EG 190.2<br><br>alle: Vater unser im Himmel,<br>(Wir reichen uns gegenseitig die Brotschale mit den Worten:<br>\u201eFriede sei mit dir\u201c<br>und eine\/r teilt den Saft in jeden Becher und wir trinken.)<br>-Stille \u2013<br>oder ruhige Musik<br><br>Dankgebet<br>eine\/r: Guter Gott, dir sei Dank f\u00fcr die Gemeinschaft mit dir und untereinander. Wir bitten um Geduld, in dieser schwierigen und anstrengenden Zeit auszuhalten. Gib du uns und allen, die uns am Herzen liegen die Kraft, die wir jeden Tag neu brauchen. Wir bitten um deinen Segen.<br><br>einer\/r:<br>Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.<br>Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schlie\u00dfen und dich zu sch\u00fctzen.<br>Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimt\u00fccke des B\u00f6sen.<br>Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du f\u00e4llst.<br>Der Herr sei in dir, um dich zu tr\u00f6sten, wenn du traurig bist.<br>Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere \u00fcber dich herfallen.<br>Der Herr sei \u00fcber dir, um dich zu segnen. So segne dich der g\u00fctige Gott.<br><br>Jutta Krause, und Sabine Grauel , Teresenhof,<br>in Absprache mit Pfn. Rahel Charlotte Mielke<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"986\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_12_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1122\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_12_0.jpg 800w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_12_0-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_12_0-768x947.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Der Tisch beim<br>Abendmahl auf dem<br>Teresenhof<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Und dann war Ostern in unseren Gemeinden:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"647\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_13_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1123\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_13_0.jpg 647w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_13_0-243x300.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px\" \/><figcaption>Das Osterb\u00e4umchen in Lietzen wird gestaltet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"710\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1124\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_0.jpg 710w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_0-266x300.jpg 266w\" sizes=\"auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px\" \/><figcaption>Das Osterb\u00e4umchen in Neuentempel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1127\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_2.jpg 449w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_2-168x300.jpg 168w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><figcaption>und in Marxdorf<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"478\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1125\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_1.jpg 478w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_14_1-179x300.jpg 179w\" sizes=\"auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><figcaption>die Kirche Marxdorf am Ostersonntag<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Ostersonntag, 12.04.2020<\/h4>\n\n\n\n<p>Bibeltext: Johannes 20<br><br>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<br>\u201eWarum weinst du?\u201c, fragt mich unsere j\u00fcngste Tochter, damals 5 oder 6 Jahre alt. Wir haben gemeinsam die Kindernachrichten gesehen und darin einen Bericht \u00fcber die verzweifelte Situation der Kinder im Jemen. Mir treibt das die Tr\u00e4nen in die Augen.<br>\u201eWarum weinst du?\u201c, fragt der kleine Mensch. Ganz direkt. Ohne Scheu. Die kleine, weiche Kinderhand sucht die meine und will mich durch sanften Druck tr\u00f6sten. In der Frage steckt auch ein wenig Verwunderung: Mama weint \u2026<br>Wir Gro\u00dfen lassen uns nicht gerne beim Weinen erwischen, obwohl wir durch unz\u00e4hlige Erfahrungen ganz genau wissen: Manchmal geht es nicht ohne Weinen. Manchmal l\u00e4sst sich der Kummer nicht verstecken. Wie bei Maria Magdalena.<br>Und sofort denke ich an die Situation, in der wir uns gerade alle gemeinsam befinden: Ich denke an die v\u00f6llig \u00fcberlasteten Mitarbeitenden in den Krankenh\u00e4usern und an die Alleinstehenden, die nun ganz w\u00f6rtlich alleine dastehen und an die Eltern, aufgerieben zwischen \u201ehome office\u201c und \u201ehome<br>schooling\u201c \u2013 zwei aalglatte Worte f\u00fcr das, was gerade in vielen Familien abgeht.<br>\u201eWarum weinst du?\u201c Gleich 2 x wird diese Frage am allerersten Ostermorgen gestellt. Mir f\u00e4llt auf, was Jesus gerade nicht sagt, n\u00e4mlich das, was wir an dieser Stelle oft parat haben: \u201eWein doch nicht!\u201c oder auch: \u201eHeulen hilft n\u00fcscht.\u201c In Jesu Frage schwingt ein himmlischer Ton mit, ein Ton, der unser Leben reich und leicht macht: echtes Mitgef\u00fchl. Hinter den 3 Worten steckt liebevolle, seelsorgerliche Zuwendung: \u201eIch m\u00f6chte h\u00f6ren, was dich bewegt. Erz\u00e4hl es mir! Ich h\u00f6re dir zu.\u201c Genau mit diesem Zuh\u00f6ren beginnt Ostern. Damit beginnt die Auferstehung, die wir mitten in unserem allt\u00e4glichen Leben erfahren k\u00f6nnen. Ach, wir sollten dieses Geschenk, das wir einander geben k\u00f6nnen \u2013 Zuh\u00f6ren &#8211; nicht gering achten!<br>\u201eWen suchst du?\u201c, fragt Jesus im n\u00e4chsten Atemzug und l\u00e4dt Maria Magdalena ein, noch mehr von<br>ihrem Kummer mitzuteilen. Nicht nur ihre Trauer um den verstorbenen Jesus hat sie hergetrieben, sondern auch ihre tiefe Sehnsucht, noch einmal in der N\u00e4he des verehrten Rabbuni zu sein. Tats\u00e4chlich, durchf\u00e4hrt es mich, Sehnsucht ist ein starker Antrieb! Merkw\u00fcrdigerweise (oder vielleicht auch gar nicht merkw\u00fcrdigerweise) sp\u00fcre ich das gerade in diesen Tagen: Sehnsucht bewegt uns. In diesem Jahr bleibt unsere Sehnsucht nach Karfreitag und Ostern, wie es immer war, ungestillt. Kein Abendmahl in unseren Kirchen. Kein Ostermorgen auf dem Friedhof Neuentempel in der gro\u00dfen Runde der Schwestern und Br\u00fcder und im Posaunenklang. Kein fr\u00f6hlicher Chorgesang in der Ostermusik in Lietzen. Keine spannende Osternestsuche beim Kindernachmittag. Ich sp\u00fcre: Wie gro\u00df die Sehnsucht danach bei vielen ist \u2013 und wie diese Sehnsucht uns tats\u00e4chlich bewegt: In allen unseren Kirchen werden die Glocken gel\u00e4utet, die Kerzen brennen \u2013 in \u201enormalen\u201c Jahren war das nie. 2 Lektorinnen entwickeln eine Andacht zum Tischabendmahl daheim, weil die Sehnsucht nach dem verbindenden Mahl so gro\u00df ist. Auf meinem Mobiltelefon flattern fast st\u00fcndlich hoffnungsvolle Lieder und Mutmachspr\u00fcche ein, weil die Sehnsucht so gro\u00df ist, aufgefangen zu werden in st\u00e4rken den Worten und Bildern.<br>Maria Magdalena wird durch ihre Sehnsucht, Jesus noch einmal zu sehen, in eine neue Richtung gelenkt: Weg von dem, was war, hin zu den J\u00fcngern. Ihnen erz\u00e4hlt sie sprudelnd, was die J\u00fcnger in ihrem Kummer nicht wahrnehmen konnten: Jesus lebt!<br>Die Sehnsucht bewegt uns in \u00fcberraschende Richtungen und mitunter zu einem kleinen oder einem gro\u00dfen Wunder. Das ist f\u00fcr mich Ostern 2020.<br>Ich w\u00fcnsche von Herzen ein fr\u00f6hliches Fest der Auferstehungshoffnung, Kraft f\u00fcr alle Anstrengungen dieser Tage,<br>herzlichst,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1025\" width=\"128\" height=\"40\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1128\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_0.jpg 612w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_0-230x300.jpg 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><figcaption>Ostermorgen in D\u00f6bberin: 3 Frauen im Ge-<br>bet vertieft &#8211; wie am 1. Ostermorgen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"924\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1129\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_1-1.jpg 787w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_1-1-256x300.jpg 256w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_1-1-768x902.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><figcaption>\u2026 und das Osterb\u00e4umchen von Petershagen im freundlichen Abendsonnenschein<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"723\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1130\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_2.jpg 787w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_2-300x276.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_2-768x706.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><figcaption>Sichtbares Zeichen \u00fcber Marxdorf<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"712\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_3-712x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1131\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_3-712x1024.jpg 712w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_3-209x300.jpg 209w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_16_3.jpg 743w\" sizes=\"auto, (max-width: 712px) 100vw, 712px\" \/><figcaption>Der \u00f6sterliche Taufstein in Falkenhagen.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">\u201eFreundschaft ist, wenn dich einer f\u00fcr gutes Schwimmen lobt,<br>nachdem du beim Segeln gekentert bist\u201c &#8211;<\/h4>\n\n\n\n<p>Schon l\u00e4ngere Zeit wollte ich einen Text \u00fcber das Thema \u201eFreundschaft\u201c f\u00fcr das FORUM schreiben. Dann wurden andere Themen wichtiger. Vor kurzem h\u00f6rte ich im Internet einen Vortrag \u00fcber dieses Thema, der mich sehr angesprochen hat. Ich will kurz daraus zitieren.<br>Die Autorin findet drei Varianten von Freundschaft, die sie folgenderma\u00dfen beschreibt.<br>Die erste ist die \u201eNutzenfreundschaft\u201c. Diese beschreibt eine Beziehung, aus der jeder einen Vorteil zieht. Zum Beispiel bezahlt der Gast in seinem Lieblingsrestaurant mit Geld ein Essen, das ihm schmeckt, und der Restaurantbesitzer sichert damit sein Einkommen. Beide haben einen Nutzen von der Beziehung. In diesen Corona-Zeiten kann die Beziehung durchaus noch einen weiteren positiven Effekt haben &#8211; der Gast, der momentan sein Restaurant nicht besuchen kann, kauft Gutscheine f\u00fcr sp\u00e4tere Restaurantbesuche, um dem Gastronomen zu helfen, der durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist.<br>Die zweite Variante ist die \u201eLustfreundschaft\u201c. Diese beschreibt die Beziehung von Menschen, die gern gemeinsam ausgehen, wandern, Urlaub machen, die Spa\u00df zusammen haben. In dieser Beziehung kann sich eine Treue entwickeln, die lange anh\u00e4lt, auch wenn sie mehr an der Oberfl\u00e4che bleibt, also mehr den Lustgewinn im Auge hat.<br>Die dritte Variante ist die \u201eTugendfreundschaft\u201c. Diese Beziehung ist gepr\u00e4gt von dem gemeinsamen Streben nach dem Guten, nach dem, was f\u00fcr den anderen hilfreich und unterst\u00fctzend ist. Im besten Fall ist der Freund\/die Freundin \u201edas andere Ich\u201c. Da muss man nicht viel erkl\u00e4ren. Da gen\u00fcgen einige Hinweise, und der andere versteht mich. Das Gespr\u00e4ch geschieht auf gleicher Augenh\u00f6he. Ich kann mich darauf verlassen, dass der andere aufrichtig ist. Und das hilft dazu, dass wir gemeinsam L\u00f6sungen finden, wenn es Probleme gibt. Wir k\u00f6nnen uns gegenseitig um Hilfe bitten, ohne zu bef\u00fcrchten, den anderen zu \u00fcberfordern, weil der andere auch in dieser Beziehung f\u00fcr sich selbst sorgt.<br>Es wird bei dieser Beschreibung deutlich, dass das Gesagte auch f\u00fcr Geschwisterlichkeit gilt, seien es nun \u201eechte\u201c Geschwister oder selbst- gew\u00e4hlte.<br><br>Im biblischen Buch Jesus Sirach lese ich den Spruch \u201eEin treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen gro\u00dfen Schatz\u201c (6,14). Ja, so ist es. Tats\u00e4chlich, ich habe solche Freunde. Wir sind in dieser Krisenzeit mehr aufeinander angewiesen als sonst. W\u00e4hrend der langen Zeit, die ich in selbstgew\u00e4hlter Quarant\u00e4ne bin, kann ich eine Freundin bitten, mir Batterien zu besorgen, die es nur in Berlin gibt. Ein Freund schickt mir \u201eeinfach so\u201c eine Box mit zehn Filmen. Er kennt meine Vorliebe f\u00fcr bestimmte Sciencefiction-Filme und will mir eine Freude machen. Eine Freundin kauft ein Sachbuch f\u00fcr mich, weil sie wei\u00df, dass ich mich f\u00fcr das Thema interessiere, und das landet zeitnah im l\u00e4ndlichen Briefkasten.<br>Ich w\u00fcnsche allen Menschen gute Freunde! Freilich, sie fallen einem nicht in den Scho\u00df. Manchmal ist es m\u00fchsam, geduldig zuzuh\u00f6ren, wenn es wieder und wieder um das gleiche Thema geht, das noch nicht zu Ende gedacht und durchlebt werden konnte. Oder es ist schwer auszuhalten, wenn der andere Mensch gerade sehr gl\u00fccklich ist, und man selbst steckt in einer Krise. Da kann es passieren, dass wir uns nicht ausreichend wahrgenommen f\u00fchlen, da ist das \u00e4rgerliche Missverst\u00e4ndnis nicht weit. Denn Freundschaft macht Arbeit.<br><br>Manchmal erfordert sie auch t\u00e4tige Anteilnahme, die mit k\u00f6rperlichem Einsatz verbunden ist. Eine der kostbarsten Geschenke, die wir machen, ist Zeit. Freundschaft kostet Zeit. Warum nun sind Freunde ein Schutz, eine Zuflucht f\u00fcr uns? Sie kennen uns und halten trotzdem zu uns. Sie sagen uns manchmal tapfer die Wahrheit. Auch wenn es wehtut, ist diese Wahrheit nicht mit Geld aufzuwiegen. Oft hilft sie uns weiter. Freunde best\u00e4tigen, was uns wichtig ist, oder sie halten dagegen, dann haben sie meistens einen triftigen Grund. In diesem Fall k\u00f6nnen wir voneinander lernen. Und Freunde helfen, wenn es \u201ebrennt\u201c. Im besonderen Fall kann man sie auch nachts anrufen \u2026<br><br>Zu Beginn meiner selbstgew\u00e4hlten Quarant\u00e4ne schickte mir ein Freund ein Video zu. Darin waren Musikerinnen und Musiker aus allen Kontinenten dabei (aus Hong Kong, Leipzig, Arnstadt, Stockholm, Singapur, Japan und den USA), die gemeinsam &#8211; und jeder und jede in einem Zimmer f\u00fcr sich, nat\u00fcrlich auch der Dirigent &#8211; einen Choralvers zu singen und zu spielen:<br>\u201eBefiehl du deine Wege und was dein Herze kr\u00e4nkt,<br>der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt,<br>der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn,<br>er will auch Wege finden, dass dein Fu\u00df gehen kann.\u201c<br>Es war am Anfang der Karwoche. Es ging mir nicht gut, ich f\u00fchlte mich unsicher und \u00fcberfordert, und dann das! Freundliche Menschen, die in diesem Jahr das Bachfest in Malaysia feiern wollten &#8211; sie hatten alle T-Shirts mit dem entsprechenden Aufdruck an -, taten sich zusammen und sangen und spielten diesen Trostvers. Ich sa\u00df vor unserem Computer, weinte und lachte gleichzeitig. Ich empfand dieses Video als ein Geschenk der Freundschaft f\u00fcr alle Empf\u00e4nger weltweit. Jeder von denen, die ich sah, wurde f\u00fcr mich ein Freund.<br>Es ist tr\u00f6stlich zu erleben, dass so viele Menschen in dieser Zeit f\u00fcreinander sorgen. Dass dies auch in unseren Gemeinden geschieht, ist wunderbar! Wir k\u00f6nnen unsere jeweiligen Gaben einsetzen &#8211; und das funktioniert erstaunlich gut. Ich habe zum Beispiel alle Texte auf unserer Website dankbar und getr\u00f6stet wahrgenommen.<br><br>Am Ostersonntag h\u00f6rte ich auf unserem Anrufbeantworter ein Lied, das eine Freundin f\u00fcr mich gesungen hat: \u201eWir preisen deinen Tod. Wir glauben, dass du lebst. Wir hoffen, dass du kommst zum Heil der Welt. Komm, o Herr, bleib bei uns. Komm, o Herr, Retter der Welt.\u201c<br>Ein \u00f6sterlicher Gebetsruf! Den konnte ich dankbar mitsingen. In den folgenden Tagen habe ich dieses kleine Lied noch oft angeh\u00f6rt. Ich dachte an die beiden J\u00fcnger, die auf dem Weg nach Emmaus waren und keine Hoffnung mehr hatten. Sie sagten auch: \u201eBleibe bei uns.\u201c Im Grunde ist immer \u00f6sterliche Zeit. Deshalb k\u00f6nnen wir Jesus, unser aller Freund,<br>auch immer bitten: Bleibe bei uns. Gerade jetzt.<br><br>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"499\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_19_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1132\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_19_0.jpg 1000w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_19_0-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_19_0-768x383.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Klare Botschaft f\u00fcr alle sichtbar in Lietzen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kantate, 10.05.2020<\/h4>\n\n\n\n<p>Bibeltext: Brief an die Gemeinde in Koloss\u00e4 (Kapitel 3, Verse 12ff)<br><br>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<br><br>es schneidet mir ins Herz: Ausgerechnet das Singen, sch\u00f6nster Ausdruck der Gemeinschaft, gilt als eine Quelle von sehr hohem Infektionsrisikos.<br>Ich singe gerne. Auch bei den Worten von Paulus f\u00e4llt mir als erstes ein Lied ein. Mit einem Augenzwinkern der (offensichtlich gerade zur Diskussion um die Gestaltung der Gottesdienst passende) Schlager \u201eWir lassen uns das Singen nicht verbieten\u2026\u201c, v.a. aber das bekannte Kinderlied \u201eGr\u00fcn, ja gr\u00fcn sind alle meine Kleider\u2026\u201c Endlos viele Strophen hat es. In der kindergartenlosen und schullosen Zeit k\u00f6nnen wir Eltern im Rahmen von home schooling noch neue dazu dichten: \u201eT\u00fcrkis, t\u00fcrkis sind alle meine Kleider, t\u00fcrkis, t\u00fcrkis ist alles, was ich hab; denn ich liebe, alles, was t\u00fcrkis ist, weil mein Schatz OP-Schwester ist.\u201c<br>Bestimmte Berufsgruppen tragen bestimmte Kleidung. Das hat einen Widererkennungseffekt, das schafft Vertrauen: Ich wei\u00df sofort, wer hinter den Kleidern steckt. Eine \u00c4rztin im wei\u00dfen Kittel, ein Polizist in blauer Uniform, eine Pfarrerin im schwarzen oder wei\u00dfen Talar.<br>Paulus beschreibt die Kleidung von uns Christen. Gleich f\u00e4llt mir auf: Kleidung, die ich an ziehe, die muss entweder f\u00fcr mich praktisch sein oder mir gefallen oder eben meinen Berufsstand kennzeichnen. Die Anziehsachen, von denen Paulus schreibt, sind nicht zuerst f\u00fcr mich da,<br>sondern f\u00fcr meine\/n N\u00e4chste\/n. Zum Beispiel das Kleidungsst\u00fcck \u201eherzliches Erbarmen\u201c, aus der Sprache, in der Jesus zu Hause war, besser \u00fcbersetzt mit \u201eWarmherzigkeit\u201c. Warmherzig bin ich, wenn ich den\/die Andere\/n nicht ausgrenze oder in Schubladen stecke a la \u201eKinder sind zu<br>laut, die Jugendlichen verroht, mein Nachbar faul, weil er nicht mal seinen Vorgarten ordentlich pflegt und die Ausl\u00e4nder alle eh nur Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge.\u201c Warmherzig bin ich, wenn ich meine\/n N\u00e4chste\/n nehme, wie er oder sie ist und akzeptiere: \u201eAuch du bist ein von Gott geliebtes, wertgesch\u00e4tztes Gesch\u00f6pf.\u201c Warmherzigkeit ist wirklich wie ein weicher Schal, den ich dem\/der Anderen w\u00e4rmend um die Schultern legen kann in einer Gesellschaft, in der viel zu oft ein rauer, kalter Wind bl\u00e4st.<br>W\u00e4hrend ich mir die Warmherzigkeit ausmale, merke ich schon: Es ist gar nicht so einfach mit der christlichen Uniform: Die Anderen akzeptieren, geduldig sein, sich selbst zur\u00fccknehmen\u2026. \u201eDoch!\u201c, sagt Paulus. Gerade deswegen hat er sicherlich dieses Bild gew\u00e4hlt. Normalerweise ziehen wir uns jeden Tag an, ob Kost\u00fcm oder Chillhose oder Nachthemd. Kleine Kinder sind sehr stolz auf sich, wenn wie sich selbst anziehen k\u00f6nnen. Die \u00fcber 80 j\u00e4hrige, liebenswerte Pfarrwitwe, die im Pfarrhaus Neuentempel wohnte, war sehr stolz darauf, dass sie sich in ihrem hohen Alter die Str\u00fcmpfe selbst anziehen konnte, manchmal auf einem Bein stehend. Sich kleiden ist f\u00fcr uns eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit und oft auch Ausdruck unserer Pers\u00f6nlichkeit.<br>So ist es auch mit der christlichen Kleidung: Es ist selbstverst\u00e4ndlich und allt\u00e4glich, sie anzuziehen, so wie wir uns eine Jacke \u00fcberstreifen, wenn wir das Haus verlassen. Und so wie die Jacke sch\u00fctzt und w\u00e4rmt, w\u00e4rmen und sch\u00fctzen auch Geduld, Demut und G\u00fcte. Manchmal sind wir geneigt, \u00fcber diesen Gedanken zu l\u00e4cheln und zu sagen: \u201eNee, frech kommt weiter. Stark<br>setzt sich durch. Geduld wird ausgenutzt.\u201c Ich denke, wir wissen aber sehr genau, dass Paulus recht hat: Unsere Gemeinschaft w\u00e4re ein besserer Platz f\u00fcr alle, wenn wir konsequent diese unsichtbare Kleidung tr\u00fcgen. Nur, merkw\u00fcrdigerweise vergessen wir es, darum erinnert Paulus daran. Und er hat ein Mittel gegen dieses Vergessen: Wir sollen davon singen; denn was wir besingen, das pr\u00e4gt sich besonders gut ein.<br>Also singe ich mal wieder, diesmal allein und auf die bekannte Kinderliedmelodie den Text frei nach Paulus:<br>\u201eWarmherzigkeit ist meine liebste Kleidung. Warmherzigkeit ist alles, was ich tu\u2018.<br>Darum lieb ich die Warmherzigkeit, weil Gott selbst warmherzig ist.\u201c<br><br>Bleibt in diesem Sinne gut gekleidet,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1025\" width=\"131\" height=\"41\"\/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"460\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_20_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1133\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_20_1.jpg 800w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_20_1-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_20_1-768x442.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Sonntag Miserikordias Domini am Mittagstisch<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Erinnerung an ein Pfingsten, das (auch) besonders war:<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"540\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0-540x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1134\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0-540x1024.jpg 540w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0-158x300.jpg 158w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0-768x1455.jpg 768w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0-811x1536.jpg 811w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_21_0.jpg 1056w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Liebe Gemeindeglieder in Lietzen-Marxdorf und Neuentempel-G\u00f6rlsdorf,<br>der Gemeindekirchenrat braucht Unterst\u00fctzung:<\/h4>\n\n\n\n<p>Unsere Kirchengemeinden arbeiten und leben schon seit vielen Jahren dicht zusammen. Seit einigen Jahren tagen die Gemeindekirchenr\u00e4te zusammen, und es gibt einen gemeinsamen Haushalt. Seit 2019 haben wir einen gemeinsamen Gemeindekirchenrat. Da liegt es nat\u00fcrlich nahe, dass wir uns auch als Kirchengemeinden zusammenschlie\u00dfen. Einen Beschluss dar\u00fcber fassten wir Anfang des Jahres 2017. Bei der Namensgebung war uns wichtig, dass die einzelnen Namen der D\u00f6rfer nicht ganz verschwinden. So entschieden wir uns f\u00fcr den sonderbaren Namen G\u00f6rlsdorf Lietzen Marxdorf Neuentempel &#8211; G\u00f6limane. Vorbild daf\u00fcr war unsere Landeskirche &#8211; Evangelische Kirche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz &#8211; EKBO. Wir reichten unseren Antrag bei der Kirchenleitung ein. Doch der Name wurde nicht genehmigt. Ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit dem Bischof und ein Schreiben an ihn halfen uns nicht. Es gibt eine Vorschrift, dass nur zwei Ortsnamen enthalten sein d\u00fcrfen oder eine andere Bezeichnung und ein geographischer Bezug. Na gut, beschlossen wir damals nach heftiger Diskussion, dann eben nicht. Und wir schlossen uns nicht zusammen. Doch in diesem Jahr \u00e4ndert sich so einiges. Zwei Kirchengemeinden, die einen gemeinsamen Haushalt haben, m\u00fcssen sich zusammenschlie\u00dfen, sonst muss jede Gemeinde extra Umsatzsteuern zahlen \u2013 also deutliche Mehrausgaben f\u00fcr uns. Na gut, mit dem Zusammenschluss haben wir kein Problem, aber welchen Namen soll die neue Kirchengemeinde haben?<br><br>Dies fragen wir nun ganz \u00f6ffentlich und hoffen auf viele Reaktionen. Wie wichtig ist der eigene Dorfname? Kirchengemeinde Vierlinden geht nicht: da ist Lietzen nicht dabei, und Friedersdorf geh\u00f6rt nicht zu unseren Gemeinden. Evangelische Kirchengemeinde am M\u00fchlenflie\u00df? Oder Evangelische Kirchengemeinde und zwei oder ein Ortsname? Oder ganz andere Ideen?<br><br>Es ist wirklich schwierig, und wir wollen, dass so viele Gemeindeglieder wie m\u00f6glich sich auch mit dem neuen Namen identifizieren k\u00f6nnen. Bitte mal Gedanken machen und das Ergebnis Frau Mielke oder jemandem vom GKR mitteilen &#8211; einfach ansprechen, anrufen, anschreiben. Wir freuen uns \u00fcber jede Meinung.<br><br>Der Gemeindekirchenrat Lietzen- Marxdorf und Neuentempel &#8211; G\u00f6rlsdorf<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Kollektenplan<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir sammeln f\u00fcr:<br>01.06. die bibelmissionarische Arbeit der Landeskirche<br>07.06. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit\/ Posaunenchor<br>14.06. die Arbeit der Berliner Stadtmission<br>21.06. die Arbeit des CVJM<br>28.06. die Sch\u00fclerarbeit<br>05.07. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br>12.07. die R\u00fcstzeitenheime<br>19.07. die Ehrenamtsarbeit u. Hilfe f\u00fcr Menschen in Notlagen<br>26.07. offene Kinder und Jugendarbeit<br>02.08. die Stiftung zur Bewahrung Kirchlicher Baudenkm\u00e4hler<br>09.08. die Studierendengemeinden<br>16.08. die Arbeit des Instituts Kirche und Judentum<br>23.08. die Partnerkirchen in der \u00d6kumene (Afrika)<br>30.08. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit\/ Posaunenchor<br>06.09. innovative, gemeindenahe diakonische Aufgaben der<br>Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen<br><br><br>In Zeiten der Corona-Pandemie k\u00f6nnen sich Christinnen und Christen nicht zur Feier eines Gottesdienstes in einer Kirche versammeln. Dies hat auch erhebliche Folgen auf jene Einrichtungen und Projekte, die auf Kollekten und Spenden angewiesen sind. Jeden Sonntag betragen die Kollekteneinnahmen in unserer Landeskirche durchschnittlich etwa 30.000 Euro und noch einmal vergleichbare Betr\u00e4ge bei den Kollekten, die in der Gemeindearbeit ben\u00f6tigt werden.<br>Gottesdienste werden nun zum Beispiel online gefeiert. Die EKBO bietet auf ihrer Homepage das Spendenformular der Evangelischen Bank an unter www.ekbo.de\/spenden<br>Hier k\u00f6nnen die Spenderinnen den gew\u00fcnschten Spendenzweck und Spendenbetrag variabel ausw\u00e4hlen. Weiter sind nur noch der Name und eine E-Mail-Adresse erforderlich. Bezahlt wird mit SEPA-Lastschrift.<br><strong>Die Vorteile:<\/strong> Kollekten und Spenden k\u00f6nnen online schnell und einfach gegeben und wichtige Anliegen weiter unterst\u00fctzt werden. Das Formular steht rund um die Uhr zur Verf\u00fcgung und kann individuell zu jeder Tageszeit genutzt werden. Eingehende Spenden k\u00f6nnen zudem statistisch erfasst und ausgewertet werden. <br><strong>Die Risiken:<\/strong> Die Nutzung des Online-Spendenformulars setzen nat\u00fcrlich einen PC und Internetverbindung zu Hause voraus. Wenn dies zum Beispiel \u00e4ltere Gemeindemitgliederinnen nicht haben, so k\u00f6nnten sie zum Beispiel ihre Angeh\u00f6rigen (telefonisch) bitten, dies zu \u00fcbernehmen.<br><br><strong>Allen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Pinnwand<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum <strong>Kirchputz und Friedhofsputz<\/strong> in Lietzen sind alle herzlich eingeladen: Samstag, 22.08., 9.30 h. Bitte geeignetes Werkzeug mitbringen!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Der <strong>Gottesdienst zum Beginn der Schule<\/strong> wird am 30.08., 15.00 h, in der Kirche Lietzen stattfinden. Wir waren es in den vergangenen Jahren gewohnt, an diesem Tag nicht nur einen besonders gestalteten Gottesdienst zu feiern, sondern auch uns gemeinsam an einem Buffet zu st\u00e4rken.<br>VORAUSSICHTLICH k\u00f6nnen wir in diesem Jahr nicht gemeinsam essen, daf\u00fcr sind alle Kinder im Anschluss an den Gottesdienst zu einem kleinen<br><strong>Kinderbibelnachmittag<\/strong> eingeladen (16.00 \u2013 17.30 h).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Am Gedenktag der Reformation, 31.10., feiern wir <strong>Taufe, Konfirma-<br>tion und Einsegnung<\/strong> um 10.00 h in Seelow. Wir begleiten Naya<br>Busse, Lara Kietzer, Emily Sch\u00f6nbrunn, Konrad Schwa\u00df und Laura Stolz an<br>ihrem Festtag.<br>Am 26.07. feiern wir in Falkenhagen die <strong>Taufe<\/strong> von Pia Engelhardt.<br>Einige Tage sp\u00e4ter, am 01.08. treten Nastasja und Valentin Jandt-Ilgenstein in Neuentempel vor den <strong>Traualtar<\/strong> \u2013 entweder in der Kirche oder unter freiem Himmel.<br><strong>Allen Genannten einen fr\u00f6hlichen Festtag und<br>Gottes sch\u00fctzenden Segen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>In dieser verwirrenden Zeit ist sicher: <strong>Advent und Weihnachten 2020<\/strong> werden kommen. Und auch in diesem Jahr wollen wir ein St\u00fcck f\u00fcr den Adventsnachmittag in Lietzen selbst verfassen. Wer hat Lust, dabei mitzuwirken: Beim Ausdenken, Schreiben, Mitspielen, B\u00fchne bauen, Musik<br>gestalten\u2026? Bitte entweder bei einer\/einem Kirchen\u00e4ltesten oder im<br>Pfarramt melden! Zur Vorbereitung treffen wir uns im September das erste Mal.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gemeindeforum_25_0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1136\" width=\"85\" height=\"119\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Bibelabende<\/strong><br>drehen sich in diesem Jahr um Texte aus dem 5. Buch Mose,<br>u.a. sind dort die 10 Gebote zu finden. Die Abende werden<br>voraussichtlich wieder im September aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Verantwortlich f\u00fcr das Gemeindeforum sind die Gemeindekirchenr\u00e4te Ruf<br>Falkenhagen und Lietzen-Marxdorf\/Neuentempel-G\u00f6rlsdorf.<br><br>Vielen herzlichen Dank allen, die f\u00fcr dieses Gemeindeforum Beitr\u00e4ge verfasst<br>haben und Zuarbeiten geleistet haben!<\/p>\n\n\n\n<p>Foto- und Bildnachweis: S.1: R. C. Mielke; S.4: M. Wilde, U. W\u00fcstinger; S.8: R. C. Mielke; S.9: A. Lubisch; S.12: J. Krause, S.13: A. Lubisch; S.14: R. Mielke, A. Wilde; S.16: B. Hensel, S. Neumann, M. Wilde, R. C. Mielke; S.19: F. Hanisch; S.20: R. C. Mielke; S.21: aus H.-C. Brandenburg \u201eBerliner Jungenwacht-Kreise\u2026\u201c ( in \u201eberliner b.k. nachrichten\u201c, herausgegeben von der Ev. Sch\u00fclerarbeit (BK) Berlin, 34. Jahrgang Nr. 4 November\/Dezember 1991);<\/p>\n\n\n\n<p>Beitr\u00e4ge f\u00fcr das Forum ab September 2020 bitte bis zum 15.08. (Bitte nicht<br>handschriftlich!) anmelden\/abgeben bei:<br>Christine M\u00fcller-Stosch, Falkenhagener Stra\u00dfe 10, 15306 Lietzen, Mail:<br>Ch.Mueller.Stosch[at]googlemail.com<br>Carmen Sa\u00df, Regenmanteler Str. 15, 15306 Falkenhagen, 033603 3666, Mail:<br>carmen-sass65[at]gmx.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Zeit steht in deinen H\u00e4nden.Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein dir.Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.(Liedtext von Peter Strauch)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1114"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1138,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1114\/revisions\/1138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}