﻿{"id":190,"date":"2015-09-01T18:53:31","date_gmt":"2015-09-01T16:53:31","guid":{"rendered":"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/?p=190"},"modified":"2016-11-07T19:01:14","modified_gmt":"2016-11-07T18:01:14","slug":"forum-sep-nov-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2015\/09\/01\/forum-sep-nov-2015\/","title":{"rendered":"Forum Sep. &#8211; Nov. 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-196\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KuhAlm.jpg\" alt=\"kuhalm\" width=\"750\" height=\"597\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KuhAlm.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KuhAlm-300x239.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Halt mir dein Kreuz vor, wenn mein Auge bricht;<br \/>\nim Todesdunkel bleibe du mein Licht.<br \/>\nEs tagt, die Schatten fliehn, ich geh zu dir.<br \/>\nIm Leben und im Tod, Herr, bleib bei mir!<br \/>\n(Gesangbuchlied Nr. 488)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-195\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Erntedank2014.jpg\" alt=\"erntedank2014\" width=\"750\" height=\"729\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Erntedank2014.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Erntedank2014-300x292.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Erntedank 2014 in Neuentempel<\/p>\n<p>Erntedank werden unsere Kirchen sicherlich wieder mit der ganzen F\u00fclle unserer G\u00e4rten geschm\u00fcckt sein. Die Gaben, die abgegeben werden, sollen dem Evangelischen Kindergarten Arche Noah zugutekommen. <b>Achtung, Kinder:<\/b> Bringt einen geschm\u00fcckten Korb oder \u00c4hnliches mit nach <b>G\u00f6rlsdorf (04.10., 10.30 h)<\/b> und stellt ihn als Ern-tedankgabe auf den Altar. Jeder mitgebrachte Korb gewinnt einen kleinen Preis &#8211; und auf jeden Fall die Bewunderung aller Gottesdienstbesucher! Au\u00dferdem wird es in diesem Gottesdienst sehr viel selbst gemachte Musik geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Kollektenplan<\/b><br \/>\nWir sammeln f\u00fcr:<br \/>\n06.09. Projekte der gro\u00dfen diakonischen Einrichtungen<br \/>\n13.09. den Erhalt von alten Kirchen<br \/>\n20.09. Aufgaben der EV. Kirche in Deutschland<br \/>\n27.09. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit<br \/>\n04.10. Kirchen helfen Kirchen<br \/>\n11.10. \u00f6kumenische Begegnungen der Landeskirche<br \/>\n18.10. die Arbeit in ev. Kindertagesst\u00e4tten<br \/>\n25.10. besondere Aufgaben des Kollektenverbundes der Union EV. Kirchen<br \/>\n31.10. die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes<br \/>\n01.11. verschiedene Arbeitsloseninitiativen<br \/>\n08.11. Frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br \/>\n15.11. die Krankenhausseelsorge<br \/>\n18.11. die Arbeit des Fl\u00fcchtlingsrates<br \/>\n22.11. den Posaunendienst<br \/>\n29.11. die Unterst\u00fctzung der obdachlosen\/wohnungslosen Menschen<br \/>\n06.12. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit<\/p>\n<p>Allen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr jeden etwas dabei:<\/b><br \/>\n02.09.: Regionale GKR-Sitzung (Seelow)<br \/>\n09.09.: Ausflug des Seniorenkreises<br \/>\n10.-13.09.: Besuch aus der Partnergemeinde Moers-Hochstra\u00df<br \/>\n12.\/13.09.: KInderBIbelWOchende Nr. 2 mit Gottesdienst zum Schulbeginn (Neuentempel)<br \/>\n20.09.: Kreiskirchentag in Frankfurt\/Oder<br \/>\n09.\/10.10.: KonfiNacht Vol II<br \/>\n31.10.: Regionaler Reformationsgottesdienst (Falkenhagen)<br \/>\n18.11.: Musik &amp; Meditation (Marxdorf)<br \/>\n28.11.: Einsingen der Adventszeit (Lietzen)<br \/>\n29.11.: 25j\u00e4hriges Jubil\u00e4um CVJM Seelow<br \/>\n06.12.: Adventskaffee und Adventsspiel (14.30 h, Marxdorf)<br \/>\n12.12.: Bl\u00e4serkonzert (Falkenhagen)<br \/>\n19.12.: Treffen der Bl\u00e4serch\u00f6re (Seelow)<br \/>\n27.12.: Weihnachtsoratorium Kantaten 1,3,6 (Seelow)<br \/>\n29.12.: Festliches Weihnachtskonzert (Lietzen)<\/p>\n<p><b>\u201eAn hellen Tagen, Herz, welch ein Schlagen!&#8230;\u201c<\/b><\/p>\n<p>Bei sch\u00f6nstem Wetter h\u00f6rten wir am 28. Juni in der Dorfkirche zu Lietzen ein sommerliches Konzert. Noch ist Sommer, also muss die Erinnerung daran keinen m\u00fchsamen Zeitsprung machen. Neben bekannten und liebgewordenen Lieds\u00e4tzen gibt es immer wieder \u00dcberraschendes zu h\u00f6ren. Zu den \u00dcberraschungen am Anfang geh\u00f6rt ein unbekannter Satz von \u201eDu meine Seele, singe\u201c &#8211; Paul Gerhardts wunderbares Glaubenslied, bei dem sich die M\u00e4nnerstimmen tapfer den Herausforderungen stellen.<br \/>\nBei den Lobliedern (\u201eLobe den Herrn, meine Seele &#8230;\u201c) werden wir vergesslichen Menschen daran erinnert, \u201ewas er dir Gutes getan hat\u201c. Der stille, ja auch schwere Satz \u201eHerr, deine G\u00fcte reicht, soweit der Himmel ist\u201c strahlt eine Gewissheit aus, die sich dennoch zur\u00fcckhaltend \u00e4u\u00dfert. Der Jubelgesang mit dem \u201eHalleluja\u201c steht am Schluss. Darin dr\u00fcckt sich aus, dass es manchmal schwierig sein kann, an Gottes G\u00fcte zu glauben.<br \/>\nDas Fl\u00f6ten-Sextett \u00fcberrascht die Zuh\u00f6rer mit einer Vertonung des Konzerts \u201eDer Sommer\u201c aus den \u201eVier Jahreszeiten\u201c von Antonio Vivaldi. Gro\u00dfe Freude! Gro\u00dfe Klasse! Das Thema \u201eSommer\u201c wird weitergef\u00fchrt: \u201eGeh aus, mein Herz, und suche Freud &#8230;\u201c, \u201eHimmel, Erde, Luft und Meer &#8230;\u201c,<\/p>\n<p><b>\u201eLobt Gott in allen Landen und lasst uns fr\u00f6hlich sein:<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>der Sommer ist vorhanden, die Sonn gibt hellen Schein,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>der Winter ist vergangen, das Feld ist voller Fr\u00fccht,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>die wir von Gott empfangen, wie man vor Augen sieht\u201c<\/b><br \/>\n(Martin Behm, 1557-1622).<\/p>\n<p>Da d\u00fcrfen freilich auch die Singv\u00f6gel nicht fehlen! Und h\u00e4tte jemand gedacht, dass dieser gesungene Vers von Goethe stammt?<\/p>\n<p><b>\u201eDie Nachtigall, sie war entfernt,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>der Fr\u00fchling lockt sie wieder.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Was Neues hat sie nicht gelernt,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>singt alte, liebe Lieder.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Wobei sich der Zeitgenosse zu Recht fragt, was denn die Nachtigall Neues lernen solle, die uns mit so unglaublich sch\u00f6nen, reichen und \u00fcberraschenden Tonfolgen beschenkt.<br \/>\nDer heitere \u201eKaiserwalzer\u201c, vom Fl\u00f6tenquartett beschwingt dargeboten, ist auch eine echte \u00dcberraschung! Der t\u00e4nzerisch anmutende Satz meines Lieblingsliedes aus Studienzeiten (Giovanni Gastoldi, 1556-1622) bewegt wieder mein Herz:<\/p>\n<p><b>\u201eAn hellen Tagen, Herz, welch ein Schlagen!<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Himmel dann blauet, Auge dann schauet,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Herz wohl den beiden manches vertrauet&#8230;<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Beim D\u00e4mmrungsschimmer, Herz, du schl\u00e4gst immer,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>ob auch zerronnen Strahlen und Wonnen,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Herz will an beiden still sich noch sonnen.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Einige Wanderlieder \u2013 \u201eWer recht in Freuden wandern will, der geh der Sonn entgegen &#8230;\u201c \u2013 f\u00fchren allm\u00e4hlich zum Ausklang dieses vielfarbigen Konzerts. Die Fl\u00f6tenrunde beschenkt die Zuh\u00f6rer noch mit zwei Abendliedern, und der Chor singt den Kanon \u201eAbendstille \u00fcberall, nur am Bach die Nachtigall singt ihre Weise klagend und leise durch das Tal.\u201c<\/p>\n<p>Den Schluss bildet der sehr sch\u00f6ne Satz eines Abendliedes:<\/p>\n<p><b>\u201eDer Tag, mein Gott, ist nun vergangen<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>und wird vom Dunkel \u00fcberweht.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Am Morgen hast du Lob empfangen,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>zu dir steigt unser Nachtgebet&#8230;<\/b><\/p>\n<p><b>Die Sonne, die uns sinkt, bringt dr\u00fcben<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>den Menschen \u00fcberm Meer das Licht:<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>und immer wird ein Mund sich \u00fcben,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>der Dank f\u00fcr deine Taten spricht&#8230;<\/b><b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>So sei es, Herr: die Reiche fallen,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>dein Thron allein wird nicht zerst\u00f6rt;<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>dein Reich besteht und w\u00e4chst, bis allen<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>dein gro\u00dfer, neuer Tag geh\u00f6rt.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Gerhard Valentin (1919-1975), EG 266<\/p>\n<p>DANKE der unerm\u00fcdlichen Chorleiterin Barbara Kr\u00fcger, DANKE den S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern, DANKE den Instrumentalistinnen, die ihre Zeit und Kraft drangegeben haben, uns Zuh\u00f6rern so viel Freude und nachdenkliche Heiterkeit zu schenken.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><b>Auf Wiedersehen!<\/b><\/p>\n<p>\u201eSing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu\u2026\u201c Ist es wirklich schon zw\u00f6lf Jahre her, dass dieser alte Choral von Paul Gerhardt in meinem Begr\u00fc\u00dfungsgottesdienst in Gorgast gesungen wurde? Seit fast genau zw\u00f6lf Jahren darf ich Sie als Ihre Pfarrerin begleiten. Im August 2003 wurde im Konsistorium in Berlin beschlossen, mich auf die Gorgast\/Golzower- Pfarrstelle zu entsenden. Damals z\u00e4hlte diese Stelle zu den \u201eGro\u00dfpfarrstellen\u201c in der Landeskirche. Nach dem Weggang von Pfarrer Jabs \u00fcbernahmen f\u00fcnf Nachbarpfarrer die Vakanzverwaltung. Das Gemeindeb\u00fcro war durch Serina Neuwald, SAM-Kraft, besetzt. Gott sei Dank, denn Frau Neuwald erleichterte mir die Einarbeitung enorm. Zwei Jahre war ich auf Probe angestellt. Dann hatte ich die Wahl: gehen oder bleiben. Ich blieb von Herzen gern.<br \/>\nDoch nun, nach fast zw\u00f6lf erf\u00fcllten Jahren hier im Oderbruch, ist es f\u00fcr mich an der Zeit weiterzuziehen. Am 1. November 2015 beginnt mein Dienst als Pfarrerin in den Kirchengemeinden Neustadt (Dosse), K\u00f6ritz und Kampehl. \u2026<br \/>\nManches hat sich ver\u00e4ndert in diesen zw\u00f6lf Jahren. Viele Gemeindeangebote finden regional statt. \u2026 Nun steht der n\u00e4chste gro\u00dfe Wandel vor der T\u00fcr.<br \/>\nIm Zusammenhang mit den Planungen f\u00fcr den Sollstellenplan des neuen Kirchenkreises Oderland-Spree, zu dem auch unsere Gemeinden geh\u00f6ren, zeichnet sich ab, dass auf die Kirchengemeinden in der Seelower Region einschneidende Ver\u00e4nderungen mit Blick auf die pastorale Versorgung zukommen. Wir werden einfach immer weniger. Und das schl\u00e4gt sich auch in den Gemeindegliederzahlen nieder. F\u00fcr eine 100 % Landpfarrstelle im neuen Kirchenkreis wird von ca. 990 bis 1150 Gemeindeliedern ausgegangen. Zu unserem Gemeindebereich (Gorgast\/Golzow) z\u00e4hlen derzeit noch ca. 630 Gemeindeglieder. In den Nachbargemeinden sieht das \u00e4hnlich aus. Zuk\u00fcnftig werden deshalb vermutlich nur vier bis viereinhalb Pfarrstellen in der Region erhalten bleiben. Die Gorgaster Pfarrstelle wurde mir f\u00fcr zehn Jahre \u00fcbertragen. Sie endet im November 2015. Eine Verl\u00e4ngerung in den bisherigen Dimensionen w\u00e4re nur noch befristet f\u00fcr zwei bis maximal drei Jahre m\u00f6glich. Das gab mir den Ansto\u00df, mich nach einer anderen Pfarrstelle umzusehen. Pers\u00f6nliche \u00dcberlegungen und strukturelle Ver\u00e4nderungen trafen aufeinander. Gleich meine erste Bewerbung hatte Erfolg. Und so werde ich gehen: mit vielen guten, bereichernden Erfahrungen im Gep\u00e4ck; mit einem sehr traurigen Herzen, weil ich inzwischen hier bei Ihnen mit meinen Tieren Zuhause bin, weil Sie mir ans Herz gewachsen sind. Ich gehe mit Sorge, da noch ungewiss ist, ob wieder ein Pfarrer ins Gorgaster Pfarrhaus einziehen wird.<br \/>\nAber bei aller Unruhe und Sorge gehe ich doch auch mit der Zuversicht, dass Gott einen Weg finden wird f\u00fcr SEINE Gemeinde, dass Jesus weiter mit uns geht \u201ealletage, bis an der Welt Ende\u201c. Ich gehe im Wissen, dass die Oderbr\u00fccher schon ganz andere Krisen gemeistert haben. Ich gehe im Vertrauen darauf, dass Gott Neues wachsen l\u00e4sst &#8211; auch wenn ich es jetzt nicht erkenne.<br \/>\n\u201eSing, bet und geh auf Gottes We-gen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu \u2026\u201c.<br \/>\nDiese Worte Paul Gerhardts haben mich in den zw\u00f6lf Jahren als Pfarre-rin in Ihren Gemeinden begleitet, mir immer wieder Mut und Zuspruch bei dieser so gro\u00dfen Aufgabe gegeben. Zum Abschied m\u00f6chte ich auch Ihnen diese Worte ans Herz legen. H\u00f6ren Sie nicht auf zu singen, zu beten, zu hoffen, h\u00f6ren Sie nicht auf mit Gott auf dem Weg zu sein \u2013 denn in solchem Tun liegt Segen.<br \/>\nDANKE F\u00dcR ALLES!<\/p>\n<p>Ihre Pfarrerin Anja Gr\u00e4tz<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-194\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Graetz.jpg\" alt=\"graetz\" width=\"750\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Graetz.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Graetz-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><br \/>\n&#8222;Alles Blech&#8220;<br \/>\nAm 30. August hatten wir das Vergn\u00fcgen, in der Kirche Marxdorf ein Blechbl\u00e4serkonzert zu h\u00f6ren. Ich fuhr zu dem Konzert aus Solidarit\u00e4t mit der Kirchgemeinde Lietzen\/Marxdorf &#8211; denn ich mag Blasmusik nicht. Aber dann begann es mit &#8222;Nun danket alle Gott&#8220; in Variationen: als breit flie\u00dfender Strom, als freudiges H\u00fcpfen, als feierlich getragene Fassung zum Mitsingen. Dann von Mendelson-Bartholdy &#8222;Singet dem Herrn ein neues Lied&#8220;, f\u00fcr Bl\u00e4ser eingerichtet. Dann eine romantische Festmusik zu 8 Stimmen: feierlich, nachdenklich, sich eind\u00fcsternd, mehr Trauer- als Festmusik, mit einem Trotzdem-Ende. Dem folgte ein zweiter Teil, der an einen eingeschlafenen Richard Wagner erinnerte, und im dritten Teil waren die ritterlichen Siegestrompeten zu h\u00f6ren &#8211; aber die Ritter schienen auseinander zu rennen. Dem folgten Variationen \u00fcber ein Gospellied der schwarzen Sklaven Amerikas, eine festliche Turmmusik &#8211; doch ich will nicht das ganze Programm aufz\u00e4hlen. Nach meinen Notizen waren es 14 Titel, die musikalisch so spannungsvoll waren, dass bei mir kein \u00dcberdruss an Bl\u00e4sermusik aufkam. Und ich erfuhr auch, warum: Die Gruppe &#8222;Blech Spezial&#8220; spielt nicht Blasmusik, sondern Blechbl\u00e4sermusik. Aha! Von diesem Unterschied hatte ich noch nicht geh\u00f6rt, und die zwei H\u00f6rproben f\u00fcr Blasmusik (die Egerl\u00e4nder Fuchsgrabenpolka und eine Wiener Schrammelmusik) aktivierten prompt wieder mein Vorurteil. Das Konzert endete nach gutem Wechsel zwischen heiter und besinnlich mit einer Musik zum Gottesdienstabschluss eines englischen Komponisten, mit dem Segen f\u00fcr alle und mit Kaffee-Kuchen-Gespr\u00e4chen der sommerlich heiteren Kirchgemeinde. Dank gilt den neun Bl\u00e4sern f\u00fcr das ungewohnte H\u00f6rerlebnis und daf\u00fcr, dass die am Ausgang gesammelten Spenden f\u00fcr die Marxdorfer Gemeinde verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erika St\u00fcrmer-Alex<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<br \/>\nliebe Gemeindeglieder,<\/p>\n<p>Diskussionen dar\u00fcber, in welchen Orten es noch einen Pfarrer\/eine Pfarrerin geben kann, sind immer sehr schwierig. Soll diese Diskussion in wenigen Wochen mit einem Ergebnis abgeschlossen sein, scheint die Aufgabe beinahe unl\u00f6sbar. Die Kirchen\u00e4ltesten im \u201eAltkirchenkreis Seelow\u201c sind vor diese Aufgabe gestellt worden: Der Kreiskirchenrat erstellt einen Stellenplan, der von den f\u00fcr 2018 zu erwartenden Gemeindegliederzahlen ausgeht. Erwartet werden Zahlen, die so niedrig sind, dass nur noch 4 volle Pfarrstellen im gesamten Altkirchenkreis Seelow bezahlt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nBis zur Herbstsynode unseres Kirchenkreises soll miteinander abgesprochen sein, wie die 4 Pfarrstellen \u201everteilt\u201c werden sollen. Auf der regionalen Sitzung am 01.07. in Seelow ging es um diesen Stellenplan, und es ging sehr ernsthaft, sehr emotional, sehr bewegt zu. Keine\/r kann sich (zur Zeit) vorstellen, wie die Vielfalt an gemeindlicher Arbeit zwischen Neuhardenberg und Petershagen, zwischen Marxdorf und Manschnow mit nur 4 (vollen) Pfarrstellen begleitet und abgesichert werden kann. Die Arbeitsgruppe, die sich am Abend des 01.07 bildete, kam in ihrem Treffen Mitte August zu dem Schlu\u00df: Wir ben\u00f6tigen mehr Zeit, um die tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen in unseren Gemeinden gut vorzubereiten. Au\u00dferdem haben die Kirchen\u00e4ltesten beschlossen, auf dem Kreiskirchentag einen Stand auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten zu diesem Thema einzurichten (Siehe unten!).<br \/>\nDiese Situation und diese Diskussionen verlangen in erster Linie von unseren Kirchen\u00e4ltesten viel ab: an Geduld, an Einsatz, an Kraft. Ihnen geb\u00fchrt gro\u00dfer Dank, dass sie unsere Gemeindeschiffchen wieder einmal durch eine ziemlich raue See steuern!<\/p>\n<p>Pfarrerin Rahel Charlotte Mielke<br \/>\n<i><\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Segne uns, du Licht des Lebens,<br \/>\nSternenglanz der Dunkelheit.<br \/>\nWeb uns ein in deine Tr\u00e4ume,<br \/>\nh\u00fcll uns in dein Hoffnungskleid.<br \/>\nGottesduft, verstr\u00f6me dich,<br \/>\ndeine Spuren leiten mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Segne uns, du Macht des Lebens,<br \/>\nst\u00e4rker als der Tod bist du.<br \/>\nLass uns deine N\u00e4he sp\u00fcren,<br \/>\ndein \u201eTrotz allem\u201c sprich uns zu.<br \/>\nGotteslicht, verteile dich,<br \/>\ndeine Spuren leiten mich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Carola Moosbach<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-193\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/AltarBibelentdecker.jpg\" alt=\"altarbibelentdecker\" width=\"750\" height=\"574\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/AltarBibelentdecker.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/AltarBibelentdecker-300x230.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sara und Abraham kommen im Gelobten Land an und bauen einen Altar<br \/>\n(gebaut von der Gruppe der J\u00fcngeren bei den Bibelentdeckern)<\/p>\n<p><i><\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Du sollst dich selbst unterbrechen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zwischen<br \/>\nArbeiten und Konsumieren<br \/>\nsoll Stille sein und Freude,<br \/>\ndem Gru\u00df des Engels zu lauschen:<br \/>\nF\u00fcrchte dich nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zwischen<br \/>\nAufr\u00e4umen und Vorbereiten<br \/>\nsollst du es in dir singen h\u00f6ren,<br \/>\ndas alte Lied der Sehnsucht:<br \/>\nMaranata, komm, Gott, komm!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zwischen<br \/>\nWegschaffen und Vorplanen<br \/>\nsollst du dich erinnern<br \/>\nan den ersten Sch\u00f6pfungsmorgen,<br \/>\ndeinen und aller Anfang,<br \/>\nals die Sonne aufging, ohne Zweck,<br \/>\nund du nicht berechnet wurdest<br \/>\nin der Zeit, die niemandem geh\u00f6rt<br \/>\nau\u00dfer dem Ewigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\"><i>Dorothee S\u00f6lle<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bekommen Besuch<br \/>\nWenn sich Besuch angek\u00fcndigt hat, ist man in freudiger Erwartung. Unsere Gemeinden d\u00fcrfen sich auf den Besuch von 12 Leuten aus unserer Partnergemeinde Moers Hochstra\u00df freuen. Sie kommen am Donnerstag, den 10. September, und bleiben bis Sonntag, den 13. September. Es wird in diesen Tagen viele M\u00f6glichkeiten der Begegnung geben. Gleich am Nachmittag des Anreisetages kann man unsere G\u00e4ste in der Eisdiele in Falkenhagen treffen, denn der Besuch dieser Eisdiele ist bei den Moersern schon zum Ritual geworden. Am Freitag steht eine Rundreise zwischen Lebus, Letschin und Neuhardenberg auf dem Programm.<br \/>\nDa unsere G\u00e4ste aus der Partnergemeinde den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert haben, einmal alle Kirchen zu besichtigen, die zum Pfarrsprengel Neuentempel geh\u00f6ren, wollen wir am Sonnabend eine Kirchenbesichtigungstour durchf\u00fchren &#8211; mit einer Mittagspause in der Gastst\u00e4tte Ulmenhof in Diedersdorf und einer Kaffeepause in Marxdorf bei Wildes im Garten. Am Sonnabendabend wollen wir uns in gem\u00fctlicher Runde im Klubraum Marxdorf treffen. Dabei soll es ein selbst arrangiertes Abendbuffet geben.<br \/>\nAm Sonntag steht der Gottesdienstbesuch in Neuentempel zum Ende des Kinderbibelwochenendes an. Danach verabschieden wir unsere G\u00e4ste und w\u00fcnschen ihnen eine gesegnete Heimreise.<br \/>\nWer Lust bekommen hat, an dem einen oder anderen Programmpunkt teilzunehmen, kann das sehr gern tun. Unsere G\u00e4ste m\u00f6chten m\u00f6glichst viele Menschen kennen lernen, damit Partnerschaft der Gemeinden auch wirklich gelebt wird. Einzelheiten zu den Terminen der Unternehmungen kann man bei Wildes in Marxdorf auch unter der Telefonnummer 033470\/3092 erfahren. Wer mit in die Eisdiele oder zum Mittagessen in die Gastst\u00e4tte kommen m\u00f6chte, melde das bitte auch bei Wildes an, damit wir eine Reservierung veranlassen k\u00f6nnen.<br \/>\nFreuen wir uns auf die gemeinsamen Tage und sagen unserer Partnergemeinde Moers Hochstra\u00df \u2013 HERZLICH WILLKOMMEN !<\/p>\n<p>Angelika Wilde<\/p>\n<p><strong>Vom Licht \u2013 und vom Salz \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit einem Geburtstag fasste ich schon einige Wochen zuvor den Plan, einer Freundin zu ihrem Fest einen Leuchter zu schenken. Ich formte ihn aus Ton, nach dem Trocknen wurde er gebrannt, dann trug ich farbige Glasuren auf, und jetzt, nach dem zweiten Brand, steht er fertig vor mir. Nachdem ich die ockerfarbene Kerze hineingestellt habe, ergibt sich eine Art Dialog, ein Zwiegespr\u00e4ch zwischen der T\u00f6pferware und mir. Was sind meine W\u00fcnsche dazu? Ein Licht soll leuchten. Eine Kerze soll Dunkelheit heller machen. Vielleicht auch Ruhe in unruhige Gedanken bringen. Ein Zeichen der Hoffnung sein an einem Tag, an dem, zum Beispiel, anscheinend nichts gelingt. Ein Leuchter als ein guter Begleiter durch die Zeit, die im Alter immer kostbarer wird \u2026 W\u00e4hrend meiner Arbeit an dem Leuchter sind mir die Worte aus Matth\u00e4us 5, 14-16 in den Sinn gekommen. Es scheint mir unglaublich, ja unfassbar, was Jesus im Zusammenhang mit dem Licht an dieser Stelle gesagt hat: \u201eIhr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Man z\u00fcndet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; dann leuchtet es f\u00fcr alle im Hause. So lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.\u201c<br \/>\nBisher, wenn ich an diese Worte denke, \u00fcberkommen mich zwiesp\u00e4ltige Gef\u00fchle. Einerseits m\u00f6chte ich lieber wegh\u00f6ren, weil ein so hoher Anspruch dahinter zu stehen scheint, von dem ich denke, dass ich ihn ich nicht erf\u00fcllen kann. Andererseits macht es mich zuversichtlich und froh, dass Jesus es genauso gesagt hat.<br \/>\nIch denke, dass es hier nicht darum geht, dass wir uns bis zur Ersch\u00f6pfung anstrengen sollen. Ist doch unsere Zeit auch gepr\u00e4gt davon, dass sich viele Menschen in ihrem Beruf, im Zusammenhang mit der Familie und auch im Ehrenamt selbst \u00fcberfordern. Angesichts der Nachrichten \u00fcber Kirchenaustritte \u00fcbersehen wir gern, dass es anderen gemeinn\u00fctzigen Institutionen nicht besser geht \u2013 Parteien, Gewerkschaften, Sportvereinen. Auf der an-deren Seite finden wir den Wunsch von unz\u00e4hligen Menschen, jungen wie alten, dass sie gemeinsam dort etwas in unserer Welt verbessern wollen, wo es m\u00f6glich ist. Wir m\u00fcssen es nicht \u201ealleine stemmen\u201c! Jesus sagt uns: Gemeinsam sind wir das Licht der Welt. Aus der Vereinzelung, die sehr anstrengend und nicht gerade ermutigend ist, sind wir als glaubende Christen ohnehin herausgerufen \u2013 da wir von einer Energiequelle leben. Wir k\u00f6nnen sie \u201eGnade Gottes\u201c nennen. So wie die Gl\u00fchbirnen in unseren H\u00e4usern von einer Energiequelle gespeist werden, leben wir in Abh\u00e4ngigkeit von einem g\u00f6ttlichen Licht, das auch uns bescheint. Wenn wir mit der Einsicht leben, dass es nicht unser eigenes Licht ist, das wir weitergeben, dann k\u00f6nnen wir diese Worte als Zusage auffassen: \u201eIhr seid das Licht der Welt.\u201c Dann muss ich tats\u00e4chlich nicht mehr wegh\u00f6ren, muss nicht \u201epeinlich ber\u00fchrt\u201c sein oder \u00e4ngstlich denken: Wie soll ich das nur schaffen? Wir erleben manchmal, wie ber\u00fchrend sch\u00f6n es sein kann, wenn wir in winterlicher Zeit in einem dunklen Kirchenraum von Kerze zu Kerze eine Flamme weitergeben und es dann im Raum immer heller wird. Freilich, es ist nicht immer so sch\u00f6n und einfach wie in solch einer feierlichen Stunde. In einer Welt, in der es so ungerecht und gewaltt\u00e4tig zugeht wie in unserer \u2013 ach, wie gl\u00fccklich w\u00e4ren wir, wenn die V\u00f6lker ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden w\u00fcrden! Wenn die G\u00fcter dieser Welt unter allen gerecht geteilt werden w\u00fcrden! Ja, wir w\u00fcnschen uns paradiesische Zust\u00e4nde! Unzeitgem\u00e4\u00dfe Kindertr\u00e4ume?<br \/>\nDennoch \u2013 wir m\u00fcssen nicht bei dem Gedanken stehen bleiben, dass wir \u201ein finsteren Zeiten\u201c leben. Es kann schwierig sein, auf Missst\u00e4nde hinzuweisen, das kann einsam machen. Es ist nicht immer leicht, dar\u00fcber Klarheit zu gewinnen, warum ich so und nicht anders handle, und den pr\u00fcfenden Blick anderer auf das eigene Handeln auszuhalten. Es ist schwer, die Begrenztheit meiner k\u00f6rperlichen Kraft anzuerkennen, und dass ich nicht mehr Zeit finde, etwas f\u00fcr andere zu tun. Es gibt so viele Schattenseiten, so viele das Gem\u00fct belastende Nachrichten, es gibt so viel zu tun \u2013 da kann das Gebet zu einer Kraftquelle werden. Das Beten kann mich davon abhalten, m\u00fchevoll Forderungen zu erf\u00fcllen, die mich in eine Ersch\u00f6pfung treiben. Es kann mir dabei hel-fen, loszulassen. Jesus sagt nicht: Ihr sollt das Licht der Welt sein! Also strengt euch mal ordentlich an! Er sagt: Lass es geschehen. Vertraue deiner Kraft. Vertraue auf deine Ausstrahlung.<br \/>\nVor dem Bild vom Licht lesen wir in Vers 13: \u201cIhr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz seine Wirkung verliert, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr n\u00fctze, als dass man es fortsch\u00fcttet und von den Leuten zertreten l\u00e4sst.\u201c Hier h\u00f6ren wir wieder: Ihr m\u00fcsst euch nicht anstrengen, ihr seid das Salz. Eine kleine Prise davon gen\u00fcgt schon, um eine gro\u00dfe Menge zu w\u00fcrzen. Salz ist ein Konzentrat von Energie. Ohne Salz k\u00f6nnten wir gar nicht leben, wie auch nicht ohne das Licht und die W\u00e4rme der Sonne.<br \/>\nWer wird denn schon sein Salz in einem feuchten Gef\u00e4\u00df stehen lassen, so dass es unbrauchbar wird? Niemand! Jede und jeder kann seine ureigenen Gaben dazu nutzen, W\u00fcrze ins Leben zu bringen. Wer stellt schon eine brennende Kerze unter einen Topf? Niemand! Ich habe noch in Erinnerung, dass in fr\u00fcheren Zeiten eine \u201efalsche Bescheidenheit\u201c anerzogen wurde, die sich verh\u00e4ngnisvoll ausgewirkt hat. Jede, jeder von uns kann seinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, die Welt ein wenig heller und w\u00e4rmer zu machen. Die Kraft und den Mut dazu werden wir bekommen, wenn wir uns und unsere Welt in Gedanken und im Gebet in das Licht Gottes stellen. Wie es dieser Gesangbuchvers ausdr\u00fcckt, den wir schon oft gesungen haben:<\/p>\n<p><b>\u201eEin Funke, kaum zu sehn, entfacht doch helle Flammen;<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen.<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Wo Gottes gro\u00dfe Liebe in einem Men-schen brennt,<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>da wird die Welt vom Licht erhellt; da bleibt nichts, was uns trennt.\u201c<\/b><b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Wie gut w\u00e4re es, wenn wir \u00c4ngstlichkeit und Peinlichkeit, Selbstentwertung und Eifersucht \u00fcber Bord werfen w\u00fcrden! Wenn wir den Worten trauen, die Jesus uns zusagt: Sei ein Licht. Sei das Salz. Im Glauben an das g\u00f6ttliche Licht k\u00f6nnen wir \u2013 auch wenn das schmerzhaft ist &#8211; unsere eigenen Grenzen erkennen. Wenn wir uns in einem gr\u00f6\u00dferen Ganzen aufgehoben f\u00fchlen, k\u00f6nnen wir neuen Mut sch\u00f6pfen, Licht der Welt und Salz der Erde zu sein.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p><strong>Verschiedenes<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-192\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Leuchtturm.jpg\" alt=\"leuchtturm\" width=\"750\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Leuchtturm.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Leuchtturm-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><br \/>\n<b>KInderBIbelWOchenende<\/b> <b>&#8222;Wenn das Rote Meer gr\u00fcne Welle hat&#8220;<\/b><br \/>\n12.\/13.09., Pfarrhof Neuentempel<\/p>\n<p>&#8230; Beginn am 12. um 9.00 h mit einem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck &#8230; zu Ende geht\u2019s 13. mit einem Gottesdienst (10.30 h), in dem die Schul-kinder gesegnet werden und anschl. Brunch in der Kirche zu Neuentempel (Bitte dazu einen kleinen Beitrag mitbringen!)<\/p>\n<p><b>Herzliche Einladung zum gemeinsamen Singen:<\/b> Taize\u2018 in der Neuentempler Kirche<br \/>\nVeranstalter KULTURWERK am H\u00fcgel<br \/>\nAnleitung Adda Schulz<br \/>\nEinfache mehrstimmige Ges\u00e4nge der christlichen Traditionen<br \/>\nAn jedem ersten Samstag im Monat von 17 \u2013 18 Uhr<br \/>\nin der Neuentempler Kirche<br \/>\nDie Kirche wird zur Verf\u00fcgung gestellt von der<br \/>\nKirchengemeinde Neuentempel-G\u00f6rlsdorf<\/p>\n<p><b>Im Sommer<\/b><br \/>\ndenkt keine\/r so wirklich an Weihnachten. Wir schon! Wer hat Lust, sich an der Vorbereitung des Krippenspieles zu beteiligen? Eine Idee ist, einmal adventliche Geschichten zu bearbeiten. Wir treffen uns zur Vorbereitung am <b>15.09., 19.00 h, Pfarrhaus Neuentempel<\/b>.<\/p>\n<p>ANGELIKA MILSTER!<br \/>\nDiese Frau singt einfach alle an die Wand&#8230; Angelika Milster: S\u00e4ngerin, Schauspielerin, Musicalstar, Ausnahme-k\u00fcnstlerin. Am 08.11.2015 um 17.00 Uhr tritt Deutschlands warmherzigste Diva zusammen mit ihrem Organisten J\u00fcrgen Grimm in der Ev. Stadtkirche in Seelow auf und wird mit ihrem Programm &#8222;Begegnungen: Musical trifft Klassik\u201c das Publikum entz\u00fccken.<\/p>\n<p>Anja Liske-Moritz<\/p>\n<p>\u201eEnde und Anfang. Verweigerung und Widerstand\u201c<br \/>\nAusstellung der Friedensbibliothek\/de s Antikriegsmuseums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz<br \/>\n19.08. &#8211; 05.10.2015 , Frankfurt (Oder) \u2013 Oberkirchplatz 1 (in der Ma-rienkirche)<br \/>\nMo \u2013 So: 10 &#8211; 18 Uhr<\/p>\n<p>Benefizkonzert mit Hoedown in der Kirche G\u00f6rlsdorf<br \/>\nSonnabend, 19.09.2015, 17:00 Uhr<br \/>\nAb 15:00 Kaffee und Kuchen vor der Kirche, bei schlechtem Wetter im Gemeindehaus.<br \/>\n<b>Hoedown<\/b>, das sind York und Steffen der Lautenschl\u00e4ger. Die Verehrung f\u00fcr ihr Idol Neil Young brachte sie als Musiker zusammen. In ihren Konzerten h\u00f6rt man neben gecoverten Songs der 60iger und 70iger Jahre auch Eigenkompositionen, begleitet mit Akkustik-Gitarren. Das Angebot der beiden Musiker, ein Benefiz-Konzert in der G\u00f6rlsdorfer Kirche zu geben, haben wir sehr gerne angenommen. Der Erl\u00f6s dieser Veranstaltung soll dem weiteren Erhalt unserer Kirche zu Gute kommen.<\/p>\n<p>Margit Hampel, Ortsbeirat und Ortsverein e.V. G\u00f6rlsdorf<\/p>\n<p>Unbedingt<br \/>\neinmal auf die Internetseite unserer Gemeinden schauen: www.lznt.de . Dort gibt es jeden Tag ein Gem\u00e4lde zu sehen und die passende biblische Geschichte dazu. Das Projekt hei\u00dft \u201eBild und Bibel\u201c und l\u00e4uft noch bis zum 31.10.2015.<\/p>\n<p><b>Gesucht<\/b><br \/>\nwird dringend jemand, der die Kirche in Diedersdorf zu den Gottesdienst mithilft vorzubereiten. Derzeit \u00fcbernehmen das Kirchen\u00e4lteste aus Neuentempel und Worin, die jedoch auch schon die Kirchen in den eigenen D\u00f6rfern \u201eversorgen\u201c.<\/p>\n<p>Smartphone \u2013 f\u00e4hig<br \/>\nist unser Gemeindeforum seit einiger Zeit. Wer eine entsprechende Adresse ans Pfarramt schickt (Mielke.Matthias@t-online.de), erh\u00e4lt das gesamte Gemeindeforum aufs Tablett oder Smartphone.<\/p>\n<p>\u201eVon Br\u00fcchen und Wundern\u201c!<br \/>\nKreiskirchentag am 20. September, 10:30-16:00 Uhr<br \/>\nzwischen Marktplatz und Marienkirche in Frankfurt (Oder)<\/p>\n<p><strong>Bei uns ist es bunt? Uns wird\u2019s zu bunt!<\/strong><br \/>\nDie Gemeindekirchenr\u00e4te unseres Pfarrsprengels hatten vor dem Sommer die Idee, auf dem Kreiskirchentag einen Stand zu er\u00f6ffnen, an dem Selbstgemachtes aus unseren Gemeinden pr\u00e4sentiert und zugunsten unseres Schulprojektes in Mekerie verkauft wird (Siehe vergangenes Forum!). Nun haben uns all\u2018 die Diskussionen um den Stellenplan sozusagen \u201e\u00fcberholt\u201c. Wir wollen den Kreiskirchentag dazu nutzen, auf die prek\u00e4re Situation in unseren Landgemeinden aufmerksam zu machen. Prek\u00e4r ist sie nicht, weil niemand etwas bewegen w\u00fcrde \u2013 es gibt so viele Menschen, die mithelfen, das Leben in unseren Gemeinden vielf\u00e4ltig zu gestalten \u2013 ja, es ist bei uns bunt! Prek\u00e4r ist die Situation, weil die Arbeit f\u00fcr die Pfarrerinnen und Pfarrer in den fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig sehr gro\u00dfen Sprengeln nicht mehr zu bew\u00e4ltigen ist und die meisten Ehrenamtlichen ein Ma\u00df an Diensten \u00fcbernehmen, das weit \u00fcber ein Nebenamt hinausgeht \u2013 uns wird\u2019s damit zu bunt!<br \/>\nEs ist geplant, unseren Stand auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten mit einem Transparent zu versehen \u201eWegen \u00dcberlastung geschlossen\u201c. Flugbl\u00e4tter werden gedruckt, die unsere Situation n\u00e4her erkl\u00e4ren. \u00c4lteste sind vor Ort, um Rede und Antwort zu stehen. Wir wollen auf unsere missliche Lage aufmerksam machen und diskutieren: Was brauchen unsere Gemeinden, damit sie weiterhin eine Heimat f\u00fcr viele verschiedene Menschen sein k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gemeindekirchenr\u00e4te: Rahel Charlotte Mielke<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-191\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Esel.jpg\" alt=\"esel\" width=\"750\" height=\"729\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Esel.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Esel-300x292.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><br \/>\nDu, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein K\u00f6nig kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem F\u00fcllen der Eselin.<\/p>\n<p>Buch des Propheten Sacharja 9,9<\/p>\n<p><b>Einen verhei\u00dfungsvollen Beginn des neuen Kirchenjahres!<\/b><\/p>\n<p>Recht herzlichen Dank allen, die f\u00fcr dieses Gemeindeforum Beitr\u00e4ge verfasst haben und Zuarbeiten geleistet haben!<br \/>\nFoto und Bildnachweis: S.1.2.10.14.17: Matthias\/Mielke, S.7: Anja Gr\u00e4tz<br \/>\nBeitr\u00e4ge f\u00fcr das Forum ab Dezember 2015 bitte bis zum 15.11. (Bitte nicht handschriftlich!) bei Christine M\u00fcller-Stosch anmelden\/abgeben (Tel.: 033470248).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Halt mir dein Kreuz vor, wenn mein Auge bricht; im Todesdunkel bleibe du mein Licht. Es tagt, die Schatten fliehn, ich geh zu dir. Im Leben und im Tod, Herr, bleib bei mir! 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