﻿{"id":231,"date":"2014-09-01T19:55:41","date_gmt":"2014-09-01T17:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/?p=231"},"modified":"2016-11-07T20:06:56","modified_gmt":"2016-11-07T19:06:56","slug":"forum-sept-nov-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2014\/09\/01\/forum-sept-nov-2014\/","title":{"rendered":"Forum Sept. &#8211; Nov. 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-232\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Gottnahezusein.jpg\" alt=\"gottnahezusein\" width=\"443\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Gottnahezusein.jpg 443w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Gottnahezusein-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><strong>Familiensingen in der Neuentempler Kirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Veranstalter KULTURWERK am H\u00fcgel<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Anleitung: Adda Schulz<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b>Taiz\u00e9<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einfache mehrstimmige Ges\u00e4nge der christlichen Traditionen<br \/>\nam 13.9.2014 &amp; 11.10.2014, 16-17 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Volkslieder<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">27.9.2014 &amp; 25.10.2014, 16-17Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Um eine Spende von 2\u20ac je Erwachsenen wird gebeten.\u00a0 Die Kirche wird zur Verf\u00fcgung gestellt\u00a0 von der Kirchengemeinde Neuentempel-G\u00f6rlsdorf.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><\/p>\n<p><b>Neues aus der Kirchenwelt<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-228\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KirchemWolke.png\" alt=\"kirchemwolke\" width=\"347\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KirchemWolke.png 347w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KirchemWolke-300x238.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/p>\n<p>Durch eine Pressemitteilung erfuhr ich von dieser Initiative f\u00fcr ein gemeinsames Schweigegebet. Auch wenn ich nicht dabei sein konnte, m\u00f6chte ich doch zur Kenntnis geben, in welcher Weise Gemeinsamkeit m\u00f6glich ist, die vorher vielleicht vielen \u201eunm\u00f6glich\u201c schien. Wir k\u00f6nnen, wo auch immer wir sind, uns diesem\u00a0 Schweigegebet anschlie\u00dfen.\u00a0 Ch.M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><b>Durch Stillesein und Hoffen w\u00fcrdet ihr stark&#8230; (Der Prophet Jesaja) Schweigegebet f\u00fcr den Frieden \u2013 Juden, Christen und Muslime laden ein<\/b><br \/>\nAngesichts des Krieges im Gazastreifen sowie in Syrien und dem Irak laden Juden, Christen und Muslime am Mittwoch, dem 6. August 2014 in der Zeit von 18 bis 19 Uhr zu einem Schweigegebet f\u00fcr den Frieden vor dem Eingang der St. Marienkirche (neben dem Fernsehturm am Alexanderplatz), Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe 8, 10178 Berlin ein. Initiatoren des Gebetes sind Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Lior Bar Ami, Rabbinerstudent von Beth Hillel, Deutschland, Iman Andrea Reimann von der Islamischen F\u00f6deration Berlin und dem Deutschen Muslimkreis sowie Pfarrerin Andrea Richter, Spiritualit\u00e4tsbeauftragte der EKBO.<br \/>\nDie Evangelische Gemeinde St. Petri-St. Marien unterst\u00fctzt den Aufruf, der auch f\u00fcr die darauffolgende Woche am 13. August 2014, 18.00 Uhr gilt.<br \/>\n\u201eDas unermessliche Leiden der Menschen, die allt\u00e4gliche Not machen uns sprachlos. Im Angesicht der Gewalt scheinen menschliche Bem\u00fchungen vollst\u00e4ndig zu versagen. In Syrien, im Irak, in Israel und Pal\u00e4stina sterben t\u00e4glich Hunderte von Menschen, viele sind auf der Flucht, traumatisiert. Wir wollen dem nicht achselzuckend den R\u00fccken zukehren, sondern \u00f6ffentlich auf die Not aufmerksam machen \u2013 nicht mit vielen Worten, sondern schweigend. Unser Unverm\u00f6gen und unser Mitgef\u00fchl bringen wir so vor Gott, der ein Gott des Friedens aller Menschen ist\u201c, sagt Dr. Andreas Goetze.<br \/>\nDie Initiatoren des Schweigegebetes haben sich durch das Projekt \u201eUnterwegs an Orten des Gebets\u201c gefunden, das zu Pilgerwegen in Synagogen, Moscheen und Kirchen bei unterschiedlichen Themen einl\u00e4dt.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-233\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Evangelisten.jpg\" alt=\"evangelisten\" width=\"599\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Evangelisten.jpg 599w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Evangelisten-300x212.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/p>\n<p><strong>Evangelisten gelandet<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich dieser Tage auf dem Lietzener Dorffriedhof umsieht, dem fallen vielleicht ein paar merkw\u00fcrdige Gestalten an der S\u00fcdmauer auf. Dies ist ihre Geschichte: Als das alte Glockenger\u00fcste der Lietzener Dorfkirche abgebaut und erneuert wurde, legten die Zimmerleute die Balkenteile, die sie herausges\u00e4gt hatten, vor dem Turm ab. Die Kreuzverbinder aber stellten sie an die Kirchenmauer. Dort sah ich sie stehen, erkannte in ihnen Zeichen f\u00fcr menschliche Figuren. Die Eisenreste und Verschraubungen der Glockenaufh\u00e4ngung\u00a0 sahen mich an wie Gesichter. Und das sollte als Brennholz enden? In meiner Fantasie bildete sich aus den Balken eine Figurengruppe: vier Kreuzbinder, vier Personen \u2013 das konnten doch nur\u00a0 Matth\u00e4us, Markus, Lukas und Johannes, die vier Evangelisten sein! Jetzt war an Brennholz nicht mehr zu denken. W\u00e4re es nicht sch\u00f6n, sie in der N\u00e4he der Kirche, also auf dem Friedhof, aufzustellen? Ich besprach meine Idee mit unserer Pastorin, die erstmal nicht dagegen war. Gemeinsam mit einem Nachbarn stellten wir die Balken, die ich f\u00fcr die Gruppe verwenden wollte, in der Kapelle unter. Ein paar Wochen sp\u00e4ter half mir ein Freund beim Transport der Balken auf den Kunsthof Lietzen. Dort stellte ich sie an einer Backsteinmauer auf, so wie ich sie mir als Gruppe vorstellte, und machte ein Foto. Das zeigte ich dem Gemeindekirchenrat, erl\u00e4uterte mein Vorhaben und bekam zu meiner gro\u00dfen Freude einhellige Zustimmung. Nun konnte ich an die Bearbeitung der Holzteile gehen: schleifen, mehrfach impr\u00e4gnieren \u2013 das dauerte seine Zeit. Als es ans Aufstellen der Figuren ging, brauchte ich dringend Hilfe und bekam sie auch durch einige unserer Gemeindemitglieder. Herr Wilde aus Marxdorf hatte nicht nur die wunderbare Idee, Sandsteinbl\u00f6cke vom Marxdorfer Friedhof als Sockel zu verwenden. Er brachte sie auch selbst mit seinem Firmenauto zum Friedhof. Dabei bestimmten wir den endg\u00fcltigen Standort der Gruppe. Lutz Boos aus Lietzen und seine Mitarbeiter bauten ein solides Fundament f\u00fcr die Sandsteinbl\u00f6cke. Darauf kam der Tr\u00e4gerbalken und darauf die vier Evangelisten \u2013 gut verankert durch Metallzapfen. Ich freue mich und bin dankbar, dass die Idee durch gemeinschaftliches Handeln verwirklicht werden konnte. Nun stehen sie da \u2013 k\u00fcnstlerisch ein Br\u00fcckenschlag zwischen Mittelalter und Moderne, vertraut und etwas befremdlich zugleich \u2013 bereit f\u00fcr einen Dialog \u00fcber Leben, Sterben und Glauben.<\/p>\n<p>Erika St\u00fcrmer-Alex<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden etwas dabei:<br \/>\n03.09.:\u00a0\u00a0\u00a0 Seniorenkreisausflug (nach Berlin-K\u00f6penick)<br \/>\n06.09.:\u00a0 Sommerkonzert unseres Chores (Lietzen)<br \/>\n14.09.:\u00a0 Diamantene Konfirmation (G\u00f6rlsdorf)<br \/>\n19.-21.09.: Besuch bei der Partnergemeinde in Moers-Hochstra\u00df<br \/>\n12.10.:\u00a0 Familienerntedank mit Brunch (Lietzen)\u00a0\u00a0\u00a0 Benefizkonzert mit H.-J. Geppert (G\u00f6rlsdorf)<br \/>\n08.11.:\u00a0 Synode unseres Kirchenkreises<br \/>\n09.11.:\u00a0 Gottesdienst zum Jahrestag des Mauerfalls<br \/>\n11.11.:\u00a0 Martinsfest (Seelow)<br \/>\n19.11.:\u00a0 Musikalische Meditation &amp; Friedensgebet (Lietzen)<br \/>\n29.11.:\u00a0 Einsingen der Adventszeit (Lietzen)<br \/>\n30.11.:\u00a0 Adventsmusik der Kindergruppen (Neuentempel)<br \/>\n14.12.:\u00a0 Krippenspiel (Lietzen)<br \/>\n28.12.:\u00a0 Festliches Weihnachtskonzert (Lietzen)<\/p>\n<p><strong>\u201eWo warst du, als ich die Erde gr\u00fcndete?\u201c <\/strong><br \/>\n<strong>Brief an eine Freundin<\/strong><br \/>\nLiebe Katharina,<br \/>\nseit meinem Besuch bei dir geht mir ein Gespr\u00e4ch nicht aus dem Kopf. Ich hatte dich gefragt, ob du ab und an in einen\u00a0 Gottesdienst gehst. Daraufhin sagtest du mir, dass du vor f\u00fcnf Jahren aus der Kirche ausgetreten bist. Mit allem m\u00f6glichen hatte ich gerechnet: mit Kritik an den Pfarrern, an der landeskirchlichen Verwaltung, an einzelnen Christen, deren Verhalten du nicht billigst. Dass du jedoch diesen Schritt getan hast, das ersch\u00fcttert mich, macht mich traurig und auch ratlos.\u00a0 Du bist in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Als wir uns in den siebziger Jahren kennenlernten, geh\u00f6rten Gottesdienste und Kirchenmusik wie selbstverst\u00e4ndlich zu deinem wie zu meinem Lebensumfeld. Damals lebtest du mit einem evangelischen Kantor zusammen. Was hat dich im Laufe deiner Entwicklung von der jungen Frau, die du damals warst,\u00a0 bis heute dazu gebracht, dich g\u00e4nzlich vom Glauben abzuwenden? Denn das wurde in unserem Gespr\u00e4ch deutlich: es ging dir nicht um ersparte Steuern oder um irgendeinen \u00c4rger, der sich auch wieder begraben lie\u00dfe. Was mich dazu bringt, dir diesen Brief zu schreiben, das ist die Entschiedenheit, mit der du dich vom\u00a0 christlichen Glauben abgewendet hast.<\/p>\n<p>Immer wieder sprachst du davon, \u201edass Gott dieses ganze Elend, soviel Kummer, Ungl\u00fccke und Kriege zul\u00e4sst, das kann ich nicht akzeptieren. Dieser Gott liebt die Menschen nicht! W\u00fcrde er es tun, dann k\u00f6nnte er nicht zusehen, wie Menschen durch Naturkatastrophen ihr Zuhause verlieren, das sie sich ein Leben lang aufgebaut haben. Dann g\u00e4be es nicht so viele Kranke, dann w\u00fcrden nicht junge Kinder sterben. Dann g\u00e4be es nicht soviel B\u00f6ses in der Welt &#8230;!\u201c Diese Liste lie\u00dfe sich ins Unendliche fortsetzen, wenn \u2013 ja wenn ich in Gedanken weiter dabei bleiben w\u00fcrde, Gott anzuklagen.\u00a0 In den letzten Tagen habe ich mich mit dem Thema \u201eTheodizee\u201c (Frage nach der \u201eRechtfertigung Gottes\u201c) besch\u00e4ftigt, mit\u00a0 \u201edeinem\u201c Thema. Viele Denker, Theologen, Schriftsteller, Frauen und M\u00e4nner, haben dar\u00fcber nachgedacht, wie es m\u00f6glich ist, angesichts des B\u00f6sen den Glauben an Gott zu leben. Sie haben beschrieben, was es f\u00fcr sie hei\u00dft, nach der Gerechtigkeit Gottes zu fragen angesichts von soviel Ungerechtigkeit. Was es bedeuten kann, sich im Gebet an einen liebenden Gott zu wenden, wenn ein n\u00e4chster Mensch gerade schwer erkrankt ist. Ich habe mich selbst befragt, weshalb ich so erschrocken war, als du mir davon berichtet hast, wie sehr dich dieses Thema umtreibt. Also ist es auch \u201emein\u201c Thema? Ja, so ist es, und das Gespr\u00e4ch mit dir hat mir den Ansto\u00df gegeben, mich ihm zuzuwenden, so gut ich eben kann.<\/p>\n<p>Jetzt bitte ich dich, dass du dir Zeit nimmst und mir zuh\u00f6rst. Beim Erarbeiten dieses Textes habe ich einige unterschiedliche Sichtweisen gefunden, wie man sich der Frage nach dem Widerspruch zwischen Gottes G\u00fcte und dem Leiden in der Welt ann\u00e4hern kann. Meine Entdeckungen m\u00f6chte ich gern mit dir teilen:<\/p>\n<p>1. Ich glaube daran, dass Gott alles geschaffen hat. Also hat er auch geschaffen,\u00a0\u00a0 dass das B\u00f6se m\u00f6glich wird. Er hat uns bef\u00e4higt, das Geschehen in unserer Welt zu beurteilen, zu unterscheiden, was gut und was b\u00f6se ist. Wir hinterfragen, was geschieht. Wir lehnen Leiden ab, wir suchen und f\u00f6rdern,\u00a0 was gut und heilsam ist. Und dann sto\u00dfen wir auf das, was wir nicht begreifen, nicht verstehen: Krieg, Krisen, Ungl\u00fcck. Freilich sehen wir, dass ein gro\u00dfer Teil des \u00dcbels von Menschen ausgeht. Es ist meistens die unmittelbare Folge von menschlichem Fehlverhalten &#8211; von Habgier, Neid, Hass, Ma\u00dflosigkeit, Machthunger, Bequemlichkeit. Der Mensch erntet, was er ges\u00e4t hat. Jedoch gibt es eine Menge Ungl\u00fcck und Finsternis auf dieser Welt, die r\u00e4tselhaft bleibt, f\u00fcr die wir keine \u201eBegr\u00fcndung\u201c finden. Es gibt Ma\u00dfst\u00e4be und Gr\u00fcnde, innerhalb derer Menschen handeln, sowohl in guter und aufbauender Weise als auch in b\u00f6ser und zerst\u00f6rerischer Form. Wir m\u00fcssen feststellen, dass Gott diesen Ma\u00dfst\u00e4ben und Gr\u00fcnden nicht unterliegt.<br \/>\nIch glaube, dass Gott mein Sch\u00f6pfer ist. Und dass er alles um mich herum und\u00a0auch das, was ich nicht sehen und erkennen kann, das ganze Universum, geschaffen hat. Im Blick darauf bleibt mir jetzt nur, die eigene Verantwortung f\u00fcr mein Handeln zu erkennen. Auch wenn ich durch mein Elternhaus, durch vielleicht ung\u00fcnstige Umst\u00e4nde in meiner Jugend und das gesellschaftliche Umfeld gepr\u00e4gt wurde, bin ich verantwortlich f\u00fcr mein Tun. Dass \u201edie anderen\u201c schuld seien an meinen Verfehlungen, gibt mir kein Alibi\u00a0 &#8211; dieser Begriff hei\u00dft \u00fcbersetzt \u201eanderswo\u201c &#8211;\u00a0 f\u00fcr meine Verantwortlichkeit. Ich bin sozusagen nicht \u201eanderswo\u201c, wenn ich etwas tue oder unterlasse. Anders gesagt: ich kann es sogar als Geschenk ansehen, dass ich nicht \u201eferngesteuert\u201c bin von einem \u201eh\u00f6heren Wesen\u201c. An meinem Ort und in meiner Zeit kann ich mein Leben gestalten, auch in den mir gegebenen Grenzen kann ich das tun. Du wirst mir sicher zustimmen, liebe Katharina, dass wir uns oft, ja meistens entscheiden k\u00f6nnen, was wir tun und was wir unterlassen.<\/p>\n<p>2. Ich erkenne, dass ich mich von meinem Kinderglauben verabschieden sollte. Von einem Glauben an den \u201elieben Gott\u201c in dem Sinne, dass ich ihn verantwortlich mache f\u00fcr das, was mir geschieht oder eben nicht geschieht. Ein Rest von diesem Glauben steckt immer noch in mir, das sp\u00fcre ich. Und ich denke, dass ein solcher Rest auch noch in dir vorhanden ist. Sonst w\u00e4rest du nicht so umgetrieben von der Frage nach der Schuld Gottes an dem Leid, das du beklagst.\u00a0 Unsere Wertung von gut und b\u00f6se gilt nicht f\u00fcr Gott. Er unterliegt nicht den Wertungen, von denen wir nur in unserer eingeschr\u00e4nkten menschlichen Weise sprechen k\u00f6nnen. Auf der Welt ist das Gute immer begrenzt und mangelhaft. Menschliche G\u00fcte, Gerechtigkeit, Weisheit und was der guten Dinge mehr sind \u2013 sie bleiben menschliche Eigenschaften. Wir k\u00f6nnen nicht Gott menschliche Eigenschaften zuschreiben oder von ihm Handlungen einfordern, die wir nach unserer Denkweise notwendig finden.<br \/>\nEinige Verse aus dem Buch Hiob (38,4-6) machen das bildhaft deutlich: \u201eWo warst du denn, als ich die Erde machte? Wenn du es wei\u00dft, dann sage es mir doch! Wer hat bestimmt, wie gro\u00df sie werden sollte? Wer hat das mit der Messschnur festgelegt? Du wei\u00dft doch alles! Oder etwa nicht? Auf welchem Sockel stehen ihre Pfeiler? Wer hat den Grundstein ihres Baus gelegt?\u201c und, ganz \u00e4hnlich:\u201eSpricht denn der Ton zu seinem Sch\u00f6pfer: Was machst du?\u201c (Jesaja 45,9)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-234\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlaubeimBild.jpg\" alt=\"glaubeimbild\" width=\"659\" height=\"864\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlaubeimBild.jpg 659w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlaubeimBild-229x300.jpg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px\" \/><br \/>\nGlaube im Bild: Die Kinder des KiBiCamps haben Psalmverse in Bildern<br \/>\numgesetzt und ein Kirchenfenster daraus gefertigt.<\/p>\n<p>Gott greift nicht in die Gesetze ein, die die Welt in Gang halten. Also hebt er nicht die Schwerkraft auf und rettet das Kind, das \u2013 weil seine Mutter unaufmerksam ist \u2013 vor ein Auto l\u00e4uft. Auch wenn wir uns das w\u00fcnschen, tut er es nicht, der erhaben ist \u00fcber Zeit und Raum, nicht bestimmt ist von Gr\u00fcnden und Zielen wie wir in unserer begrenzten Zeit, in unserem begrenzten Raum es sind. Das zu akzeptieren f\u00e4llt uns schwer, und besonders schmerzlich ist diese Tatsache, wenn wir selbst oder uns nahe Menschen von einem Ungl\u00fcck betroffen sind.<\/p>\n<p>3. Wir haben es bei unserem Thema mit Gegens\u00e4tzen zu tun. So wie Gott \u00fcber alle menschlichen Wertungen und Ma\u00dfst\u00e4be erhaben ist, so ist er auch \u00fcber alle Widerspr\u00fcche erhaben, denen wir in unserer Lebenswirklichkeit begegnen. Gut und B\u00f6se, Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Schmerz und Lust, Leben und Tod scheinen nach unseren Vorstellungen und Begriffen Gegens\u00e4tze zu sein. Vielleicht ist es wirklich und wahrhaftig so, dass in Gott alle Widerspr\u00fcche aufgehoben sind. Bei meiner Lekt\u00fcre wurde ich auf ein Ergebnis der Quantenphysik aufmerksam gemacht: Sie lehrt uns, dass Elementarteilchen \u201everschwimmen\u201c zwischen Sein und Nichtsein. Sie sind \u201esowohl \u00fcberall als auch nirgends\u201c. Die beiden Relativit\u00e4tstheorien Quantenphysik und Chaosforschung, wollen dem n\u00e4her kommen, \u201ewas die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt\u201c. Jedoch k\u00f6nnen die Forscher nur mathematisch beschreiben, was bisher erkannt wurde. Sobald sie ihre Erkenntnisse sprachlich ausdr\u00fccken wollen, \u201efehlen ihnen die Worte\u201c. Es liegt auf der Hand: weil wir\u00a0 Teil des Systems sind, k\u00f6nnen wir das System selbst nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>4. Ich denke, dass wir nicht so \u00fcber Gott sprechen k\u00f6nnen, als ob wir ihn erkennen k\u00f6nnten. Wir k\u00f6nnen aber zu ihm sprechen. Ein Gl\u00fcck, dass Jesus\u00a0 auf dieser Erde gelebt hat! Ja, ich finde wirklich, dass das ein Gl\u00fcck f\u00fcr uns ist. Durch den Menschen Jesus wurde Gott, der Unbegreifbare, f\u00fcr uns greifbar. Seine Botschaft ist zeitlos g\u00fcltig. Sie bleibt ein Angebot f\u00fcr jedermann und zu jeder Zeit. Er hat gesagt, was wir tun sollen und tun k\u00f6nnen: mit N\u00e4chstenliebe, mit Geduld und Sinn f\u00fcr Realit\u00e4t k\u00f6nnen wir den Gegensatz von Gut und B\u00f6se \u00fcberwinden. In dem Gebot \u201eDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u201c (Matth\u00e4us 22,39) ist sehr viel von dieser Realit\u00e4t enthalten. Gerade weil wir wissen, dass der Weg mit diesem Gebot nicht leicht ist. Durch Vertrauen in das Leben, durch das Anschauen von Sch\u00f6nheit und Freude an der Sch\u00f6pfung finde ich eine Geborgenheit, die \u00fcber die Geborgenheit hinausgeht, die Menschen einander geben k\u00f6nnen. Ich habe solche wunderbaren Augenblicke schon oft erlebt. Sie vergehen wieder, doch geben sie mir Kraft f\u00fcr dunklere Tage. Dann sp\u00fcre ich, dass in dieser Welt ein guter Geist wirksam ist, an den ich mich halten kann. Ich denke, dass dies der Geist ist, den Jesus angek\u00fcndigt hat, als den \u201eGeist der Wahrheit\u201c (Johannes 14), als den Geist, der tr\u00f6stet und innere Freiheit schenkt.<br \/>\nJesus hat sich um Menschen gek\u00fcmmert, die Leid erfahren haben, die am Rand der Gesellschaft standen, die<br \/>\nkrank und schwach waren. Schlie\u00dflich hat er sich Leiden und Tod ausgesetzt und Gottverlassenheit erlebt. Ich denke, dass wir bei ihm mit unserem Leiden gut aufgehoben sind, da er uns so nahe gekommen ist. Dietrich Bonhoeffer hat \u00fcber diese Fragen viel nachgedacht, und er geht noch einen Schritt weiter. Er hat unter anderem dazu geschrieben: \u201eGott l\u00e4sst sich aus der Welt herausdr\u00e4ngen ans Kreuz, Gott ist ohnm\u00e4chtig\u00a0 und schwach in der Welt, und gerade und nur so ist er bei uns und hilft uns&#8230;\u201c Und an anderer Stelle: \u201eSo ist es gut, fr\u00fch genug zu lernen, dass Leiden und Gott kein Widerspruch ist, sondern vielmehr eine notwendige Einheit; f\u00fcr mich ist die Idee, dass Gott selbst leidet, immer eine der \u00fcberzeugendsten Lehren des Christentums gewesen.\u201c<br \/>\nEs kann sein, liebe Katharina, dass dich dieser Gedanke erst einmal befremdet. Es geht bei unserem gemeinsamen Thema ja auch darum, in aller\u00a0Freiheit dar\u00fcber nachzudenken und zu \u00fcberpr\u00fcfen, was f\u00fcr uns hilfreich sein k\u00f6nnte und was nicht. Vielleicht kennst du den Satz der Theologin Dorothee S\u00f6lle: \u201eGott hat keine anderen H\u00e4nde als unsere H\u00e4nde.\u201c Du denkst sehr sozial. Du spendest f\u00fcr Notleidende und hilfst, wo du helfen kannst. Vielleicht liegt dir dieser Denkansatz n\u00e4her.<\/p>\n<p>5. Der Ausgangspunkt zu diesem meinem Brief an dich war deine Klage \u00fcber das Leiden in der Welt, und mein eigenes Erschrecken \u00fcber deine Konsequenz, dich vom Glauben abzuwenden. Du hast vielleicht und hoffentlich geduldig mit mir gemeinsam weiter nachgedacht. Dieses Nachdenken hat mir manche M\u00fche gemacht, es hat mir aber auch einen Gewinn gebracht. Ich bin gewiss, dass ich mich angesichts der Unbeschreibbarkeit und Unbegreiflichkeit Gottes auf Jesus berufen kann. Er ist der Vermittler zwischen der Gegenwart des Geistes Gottes und unserer Lebenswirklichkeit. Ich kann im Neuen Testament nachlesen, welche Botschaft er f\u00fcr mich hat. Und ich denke, dass ich dabei immer wieder Neues entdecken werde.<br \/>\nLuther, der als junger M\u00f6nch von der Frage umgetrieben wurde: \u201eWie kriege ich einen gn\u00e4digen Gott?\u201c, schrieb im April 1531 in einem Brief: \u201eIn Christus ist der unbegreifliche, schreckliche, allm\u00e4chtige, majest\u00e4tische Gott mir gn\u00e4dig.\u201c Da war er 48 Jahre alt und hatte noch 15 Jahre zu leben. Zu dieser Zeit lagen Jahrzehnte theologischer Arbeit hinter ihm. Petra Bahr schreibt 2013 in einem Thesen-Text: \u201eDas ist der bleibende Skandal des christlichen Glaubens: dass der Sch\u00f6pfer der Welt seine Erhabenheit nicht in Glanz und Gloria demonstriert, son- dern sich in einem blutenden Menschen zeigt, der schreit: \u201aMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!\u2019\u201c<br \/>\nIch stelle fest: unser Nachdenken hat einen offenen Ausgang! Oft wird gefragt: Hat das Leiden einen Sinn? Ich<br \/>\ndenke, dass wir als Menschen darauf keine Antwort finden werden. Es bleibt der Gegensatz zwischen dem heilvollen Willen Gottes und dem Elend in dieser Welt bestehen; er kann nicht durch eine kluge Theologie \u201ewegerkl\u00e4rt\u201c oder irgendwie anders \u201ebew\u00e4ltigt\u201c werden. Wir k\u00f6nnen nur diese schmerzliche Unausgeglichenheit beim Namen nennen und erkennen, dass wir in diesem irdischen Le- ben keine \u201eL\u00f6sung\u201c finden. Nur Gott, der der letzte Grund, der alles in allem ist, kann diesen Gegensatz \u00fcberwinden.<br \/>\nWir sind vor Gott zugleich Lichtgestalten und F\u00fcrsten der Finsternis. Dass uns zugetraut wird, als \u201eKinder des Lichts\u201c (Epheserbrief 5,8) zu leben, finde ich sehr bemerkenswert!<br \/>\nDas letzte Wort soll Paul Gerhardt haben, der den folgenden Vers als fast 60-J\u00e4hriger schrieb, nach einem lan- gen, ereignisreichen Leben (EKG 449). (Manchmal f\u00e4llt es uns leichter, unser Herz den gesungenen Worten zu \u00f6ff- nen!):<\/p>\n<p>Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken;<br \/>\nseine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.<br \/>\nSein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,<br \/>\nheilen im Herzen die t\u00f6dlichen Schmerzen,<br \/>\nhalten uns zeitlich und ewig gesund.<\/p>\n<p>In diesem Sinne gr\u00fc\u00dft dich herzlich deine Christine (M\u00fcller-Stosch)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>KInderBIbelCAmp 2014<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-235\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KiBiCa2014.png\" alt=\"kibica2014\" width=\"680\" height=\"848\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KiBiCa2014.png 680w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KiBiCa2014-241x300.png 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/p>\n<p>Steh allen bei, die an dich glauben, und zeige uns die Quelle f\u00fcr neuen Mut. Psalm 28<\/p>\n<p>Ich habe auch das Gef\u00fchl, dass wir uns w\u00e4hrend der drei Tage auf die Suche zu der Quelle begeben haben. Ob wir gesungen oder gespielt haben, uns Kloster und Kirchen angesehen haben, gebastelt oder geschnitzt haben. Jeder hat etwas Neues entdeckt: zum Beispiel die Tempelritter, oder den Bau von Kirchen. Wir haben auch eine Kirche gebaut. Wir haben sie aus Steinen in der Mitte der Zelte gelegt. Der Ausflug in das Kloster Altfriedland war sehr interessant. Wir haben viel \u00fcber das Kloster und seine Geschichte erfahren. Wir haben L\u00f6ffel geschnitzt, Fladenbrot gebacken, Ziegelsteine geformt und sehr viel Spa\u00df gehabt. Vielen Dank an alle Beteiligten, die das erm\u00f6glicht haben. Und ich denke, dass einige die Quelle gefunden haben und mit Mut und Neugier dem Schuljahr entgegen sehen.<\/p>\n<p>Leonore Ilgenstein<\/p>\n<p>Solch ein sch\u00f6nes Camp kann nur gelingen, weil viele sich eingebracht und mitgeholfen haben. Besonderer Dank gilt: Anke &amp; Frank Hanisch, Alexander H\u00f6fs-Schulz, Desiree Ilgenstein, Jutta Krause, J\u00f6rg-Rainer Matthias, Tina Rahnenf\u00fchrer, Christine Volmer!<\/p>\n<p>Pfn. R. C. Mielke<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlicher Abschied von JR Matthias\u00a0<\/strong><br \/>\nAls wir 1997 von Berlin nach Neuentempel zogen, hatte ich bis dahin mit Religion und Kirche noch wenig Kontakt. Kurze Zeit sp\u00e4ter fand ich mich das erste Mal in der Christenlehre im Nachbarhaus wieder. Meine Erinnerungen sind eher vage, aber eines hat mich dann doch von Anfang an fasziniert: Der gro\u00dfe Mann mit seiner Gitarre und der kr\u00e4ftigen Singstimme. J\u00f6rg Rainer Matthias. Stets war er dabei, wenn es darum ging &#8222;Laudato si, o mio signore&#8220; noch schneller zu singen und damit den letzten Rekord zu brechen. Es wurde viel gelacht und gescherzt. Mir wurde die Religion und die Gemeinschaft wie ein zu Hause, so dass ich beschloss mich taufen zu lassen. Auch die Konfirmation folgte einige Jahre sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Ich mochte den Rhythmus der Kirchenfeste. Der fr\u00fche Ostergottesdienst h\u00e4ufig im Nebel in Neuentempel, das Erntedankfest mit der reich geschm\u00fcckten Kirche, das Krippenspiel, was unter uns Kindern immer mit sehr viel Aufregung verbunden war und der Neujahrsgottesdienst in der kleinen Kirche Alt Rosenthal. Mittendrin immer J\u00f6rg Rainer mit viel Energie, Freude, der Gitarre l\u00e4ssig unterm Arm und Predigten, die man als junger Mensch bereits verstehen konnte und zuh\u00f6ren mochte. Wenn ich heute nach\u00a0 Neuentempel komme, habe ich das Gef\u00fchl, dass immer noch so viel Bewegung herrscht und das Kinderprogramm im Nachbarhaus nicht ab-, sondern zunimmt: Bibelwochenende, Konfir\u00fcste, Bibelcamp&#8230; Und ich sehe auch meine kleinen Geschwister freudig daran teilnehmen.<\/p>\n<p>Ich bin davon ausgegangen, dass es ewig so weitergehen w\u00fcrde und war sehr erstaunt, das Gegenteil zu erfahren. Ich m\u00f6chte mich f\u00fcr die sehr pr\u00e4gende Zeit bedanken. F\u00fcr die Freude und den Spa\u00df, den wir als Kinder hatten, die ernsthaften und nachdenklichen Gespr\u00e4che, die sp\u00e4ter hinzukamen und das Nahebringen der biblischen Erz\u00e4hlungen und Lehren. Diese Erfahrungen haben mein Leben entscheidend beeinflusst. Es ist schade, dass J\u00f6rg Rainer nicht mehr hier als Pfarrer t\u00e4tig sein wird. Ich gehe jedoch davon aus, dass auch im Religionsunterricht in der Schule die Kinder und Jugendlichen all die Denkanst\u00f6\u00dfe und Lehren mitnehmen. Daf\u00fcr w\u00fcnsche ich J\u00f6rg Rainer viel Kraft, Aus- dauer und auch Freude!<\/p>\n<p>Nastasja Ilgenstein<\/p>\n<p><strong>Diamanten<\/strong> soll das Konfirmationsgedenken in G\u00f6rlsdorf sein. Durch damalige Konfirmanden angeregt, wird am 14.09. in der Kirche zu G\u00f6rlsdorf ein solches Jubil\u00e4um gefeiert. Allen Diamantenen Konfirmanden und Konfirmandinnen w\u00fcnschen wir einen segensreichen Festtag!<br \/>\n<strong>Gel\u00e4utet<\/strong> wird in Lietzen nun auch immer, wenn wir im Gottesdienst das Vaterunser beten \u2013 das Gebet wird h\u00f6rbar. Dadurch k\u00f6nnen alle Menschen im Dorf wahrnehmen, dass sich Frauen, M\u00e4nner, Kinder in der Kirche versammeln, f\u00fcr andere beten und auf Gottes gutes Wirken unter uns vertrauen.<\/p>\n<p><strong>Blumen<\/strong> schm\u00fccken die Alt\u00e4re unserer Kirchen nicht nur zu den Gottesdiensten. Menschen, die die Gottesh\u00e4user besuchen, freuen sich \u00fcber die sch\u00f6nen bunten Str\u00e4u\u00dfe, die oft aus den G\u00e4rten unserer D\u00f6rfer stammen. Wer gerne aus dem eigenen Garten Blumen f\u00fcr den Altar mitbringen m\u00f6chte, sage bitte kurz im Pfarramt oder bei den K\u00fcsterinnen bescheid. Wir alle freuen uns \u00fcber die Vielfalt. Vielen Dank!<\/p>\n<p><strong>Sommerkonzert<\/strong>\u00a0 Am 6. September findet das Sommerkonzert unseres Chores um 17 Uhr in der Dorfkirche Lietzen statt. Wie ein roter Faden zieht sich die Jahreslosung durch das Programm: \u201eGott nahe zu sein ist mein Gl\u00fcck\u201c.\u00a0 In fr\u00f6hlichen Liedern besingen wir den Tagesverlauf, den Sommer mit den Sch\u00f6nheiten der Natur, Freude am Wandern und den sch\u00f6nen Dingen des Lebens.\u00a0 Die Orgel wird auch zu h\u00f6ren sein mit einem kleinen Orgelkonzert, in dem das Morgenlied \u201eGott des Himmels und der Erden\u201c in Variationen erklingt. Und da auch Kinder zur Freude des Lebens geh\u00f6ren, gibt es Orgelbearbeitungen \u00fcber Kinderlieder. Alle sind herzlich eingeladen! Im Anschlu\u00df gibt es Gelegenheit, bei einem Getr\u00e4nk und etwas Geb\u00e4ck in der Kirche ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p>Barbara Kr\u00fcger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Musikgenuss<\/strong> gibt es bei uns nicht nur im Sommer:<\/p>\n<p>Benefizkonzert f\u00fcr den Erhalt der Kirche in G\u00f6rlsdorf. Hans-J\u00fcrgen Geppert, Gitarren und Gesang &#8211; u.a. Musiker und Musiklehrer &#8211; spielt am Sonntag,\u00a0 den <b>12.10.<\/b>, 17 Uhr,\u00a0 eigene und andere Lieder von Klassik, Folk, Jazz bis Pop. Er ist geb\u00fcrtiger Berliner und lebt seit 2001 in G\u00f6rlsdorf. Unser Kirchenchor Lietzen singt wieder die Adventszeit ein (<b>29.11.<\/b>) \u2013\u00a0 mit stimmkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung aller; denn nat\u00fcrlich gibt\u2019s auch wieder das beliebte Wunschliedersingen (Lietzen).<br \/>\nUnd am I. Advent (30.11.) sind alle herzlich eingeladen, den musikalischen K\u00fcnsten der Kinder zu lauschen, die bei Desiree Ilgenstein das Spielen eines Instrumentes erlernen. Hier schlie\u00dft sich ebenfalls ein adventliches Liedersingen an, und abgerundet wird der ganze Genuss mit Kaffee &amp; Kuchen (Neuentempel).<br \/>\n<strong>Krippenspiel<\/strong> ist ein wunderbares Stichwort, das ganz unterschiedliche Menschen unserer Gemeinden jedes Jahr zusammenf\u00fchrt. Wer m\u00f6chte gerne mitwirken? Wer hat Ideen oder W\u00fcnsche? Einfach melden, im Pfarramt oder bei einem\/einer Kirchen\u00e4ltesten! \u00dcbrigens: Einige unserer Ideen aus den vergangenen Jahren haben wir schon in andere Gemeinden unseres Kirchenkreises \u201eexportiert\u201c!<br \/>\n<strong>Erntegaben<\/strong> sind wieder sehr willkommen. Sie schm\u00fccken unsere Kirchen farbenfroh und sind auf jeden Fall ein Augenschmaus! Die Naturalien wollen wir dem Evangelischen Kindergarten weitergeben (Bei Eingemachtem bitte unbedingt angeben: Wer hat es eingekocht, was ist drin, wann wurde es hergestellt!) Wer gerne eine Erntedankgeldspende geben m\u00f6chte: In diesem Jahr sammeln wir f\u00fcr den ehrenamtlichen Hospizdienst in M\u00e4rkisch Oderland. Vielen, herzlichen Dank!<\/p>\n<p>Pfn. Rahel Charlotte Mielke<\/p>\n<p>Die Gemeindekirchenr\u00e4te denken dar\u00fcber nach, auf 1 unserer 7 Friedh\u00f6fe ein pflegeleichtes Urnengemeinschaftsgrab einzurichten. Vor allen weiteren Dis- kussionen m\u00f6chten wir den Bedarf abfragen. Wenn der besteht, bitte im Pfarramt Neuentempel melden!<\/p>\n<p><strong>Kollektenplan\u00a0\u00a0<\/strong><br \/>\nWir sammeln f\u00fcr:<br \/>\n07.09. besondere Projekte der gro\u00dfen Diakonischen Einrichtungen<br \/>\n14.09. die Arbeit der Stiftung KiBa<br \/>\n21.09. \u00f6kumenische Begegnungen der Landeskirche<br \/>\n28.09. besondere Aufgaben der EV. Kirche in Deutschland<br \/>\n05.10. Kirchen helfen Kirchen<br \/>\n12.10. die ev. Beratungsstellen u. den f\u00fcrsorgerischen Gemeindedienst<br \/>\n19.10. Schule Mekerie\/Hospizarbeit<br \/>\n26.10. die Studierendengemeinden<br \/>\n31.10. die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes<br \/>\n02.11. besondere Aufgaben des Kollektenverbunfes der Union Ev. Kirchen<br \/>\n09.11. die Aktion S\u00fchnezeichen Friedensdienste e.V. u.\u00a0\u00f6kumenischen Freiwilligendienste<br \/>\n16.11. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br \/>\n19.11. die Arbeit des Fl\u00fcchtlingsrates<br \/>\n23.11. den Posaunendienst<br \/>\n30.11. die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den Partnerkirchen<br \/>\n07.12. die Ehrenamtsarbeit<br \/>\nAllen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p>Recht herzlichen Dank allen, die f\u00fcr dieses Gemeindeforum Beitr\u00e4ge verfasst haben und Zuarbeiten geleistet haben!<\/p>\n<p>Foto und Bildnachweis: S.1: Frank Hanisch S.2: JR. Matthias, S.3: Erika St\u00fcrmer-Alex S.7,11,12: Jutta Krause<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge f\u00fcr das Dezember 2014- Februar 2015\u00a0 bitte bis zum 15.11. (Bitte nicht handschriftlich!) bei Christine M\u00fcller-Stosch anmelden\/abgeben (Tel.: 033470248).<\/p>\n<p>Vielen Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familiensingen in der Neuentempler Kirche Veranstalter KULTURWERK am H\u00fcgel Anleitung: Adda Schulz Taiz\u00e9 Einfache mehrstimmige Ges\u00e4nge der christlichen Traditionen am 13.9.2014 &amp; 11.10.2014, 16-17 Uhr Volkslieder 27.9.2014 &amp; 25.10.2014, 16-17Uhr Um eine Spende von 2\u20ac je Erwachsenen wird gebeten.\u00a0 Die Kirche wird zur Verf\u00fcgung gestellt\u00a0 von der Kirchengemeinde Neuentempel-G\u00f6rlsdorf.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=231"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":236,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231\/revisions\/236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}