﻿{"id":261,"date":"2013-12-01T21:20:25","date_gmt":"2013-12-01T20:20:25","guid":{"rendered":"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/?p=261"},"modified":"2016-11-07T21:27:38","modified_gmt":"2016-11-07T20:27:38","slug":"forum-dez-feb-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2013\/12\/01\/forum-dez-feb-2014\/","title":{"rendered":"Forum Dez. &#8211; Feb. 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Jahreslosung 2014:<\/strong><br \/>\n<strong>Gott nahe zu sein, ist mein Gl\u00fcck.<\/strong><br \/>\n<strong>Psalm 73,28<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-262\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlockenstuhlLietzen.jpg\" alt=\"glockenstuhllietzen\" width=\"750\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlockenstuhlLietzen.jpg 750w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GlockenstuhlLietzen-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p><strong>Neuer Glockenstuhl in der Kirche zu Lietzen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eGutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit dieser geschenkten Gravur in den tragenden Balken des Glockenstuhles hat die Holz-firma Oehnaland bei der Bauabnahme die Kirchengemeinde \u00fcberrascht.<br \/>\nDieser Vers aus dem 23. Psalm ist ein passendes, gutes Wort f\u00fcr die gro\u00dfe Ver\u00e4nderung, die ab 01.01.2014 in Kraft treten wird:<br \/>\nDer Kirchenkreis Oderbruch vereinigt sich mit den Nachbarkreisen zu einem neuen, gro\u00dfen Kirchenkreis.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-263\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Arche2013.jpg\" alt=\"arche2013\" width=\"725\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Arche2013.jpg 725w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Arche2013-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/p>\n<p><strong>Neues aus der Arche<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Kirchengemeinden Neuentem-pel-G\u00f6rlsdorf und Lietzen-Marxdorf,<br \/>\nwir m\u00f6chten uns ganz herzlich f\u00fcr die Ernte Dank Gaben und die Geld-Spenden bei Ihnen bedanken.<br \/>\nDamit unterst\u00fctzen Sie auf gro\u00dfartige Weise unsere Arbeit mit den Kindern. Die Naturalien sind alle verwertet und zu leckeren Speisen verarbeitet worden.<br \/>\nDie Geldspenden, flie\u00dfen zum einen in das Projekt: \u201eMusikalische Fr\u00fcherziehung\u201c. Im neuen Jahr kaufen wir ein Klavier f\u00fcr die Kita. Zum anderen k\u00f6nnen wir nun doch einige Weihnachtsgeschenke f\u00fcr die einzelnen Gruppen kaufen. Wir sind sehr dankbar und freuen uns, \u00fcber so viel Verbundenheit, mit den Nachbargemeinden.<br \/>\nSo einen Kita-Betrieb am Laufen zu halten ist eine sehr komplexe und vor allem betriebswirtschaftliche Angelegenheit. Die Stadt Seelow, hat die finanziellen Mittel f\u00fcr die Kitas stark gek\u00fcrzt. Das macht die Arbeit in vielen Bereichen nicht gerade einfach. Umso mehr freuen wir uns, \u00fcber jede Spende, die dazu beitr\u00e4gt unsere Arbeit mit den Kindern qualitativ zu verbessern.<br \/>\nWenn Sie mehr Interesse haben und aktiv zu unterst\u00fctzen, melden Sie sich doch in der Kita. Wir suchen noch \u201eLesepaten\u201c, bastelfreudige Omas oder Opas, die Lust haben mit den Kindern zu spielen oder etwas gemeinsam herzustellen.<br \/>\nAm Samstag, den 14.12. k\u00f6nnen Sie uns am Nachmittag in der Kirche in Seelow, mit unserem Krippenspiel erleben. Bis dahin w\u00fcnschen wir Ihnen eine gesegnete Zeit.<br \/>\nMit lieben Gr\u00fc\u00dfen aus der Kita<br \/>\nIm Namen des Teams<br \/>\nSusanne R\u00f6llig-Silex, Kita-Leiterin<\/p>\n<p><strong>Seniorenausflug 2013 nach Storkow<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-264\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Seniorenausflug2013.jpg\" alt=\"seniorenausflug2013\" width=\"764\" height=\"570\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Seniorenausflug2013.jpg 764w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Seniorenausflug2013-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><\/p>\n<p>Am 18.September 2013 war es mal wieder soweit f\u00fcr unseren Senio-renausflug des Pfarrsprengels Neuentempel und Lietzen. Unser Ziel war dieses Mal die evangelische Pfarrkirche Storkow sowie die Burg Storkow. Mit drei Kleinbussen und einem Pkw starteten wir p\u00fcnktlich um 10:30 Uhr am \u201eGr\u00fcnen Wald\u201c. Es nahmen ca. 25 Senioren daran teil.<br \/>\nGegen 11:30 Uhr, nach einer gem\u00fctlichen \u00dcberlandfahrt, erreichten wir unsere Mittagsgastst\u00e4tte in Gro\u00df Schauen. Der Regen begleitete uns zwar, aber wir sa\u00dfen ja im trockenen Auto oder Kleinbus.<br \/>\nSein Men\u00fc hatte jeder schon vorher ausgew\u00e4hlt, so ging es z\u00fcgig mit der Bestellung. Wer Lust hatte, konnte sich noch etwas Fisch aus dem Verkauf mit nach Hause nehmen, was einige auch gern taten. Nun setzten wir unsere Reise nach Storkow fort.<\/p>\n<p>Zuerst besuchten wir die evangelische Kirche und danach begr\u00fc\u00dfte uns der \u201eAlte Fritz\u201c auf der Burg in Storkow. Die Kirche wurde erst-mals 1346 in Storkow erw\u00e4hnt. In ihrer Geschichte fiel die Kirche wiederholt Stadtbr\u00e4nden zum Opfer. Nach dem Brand von 1570 wur-de sie im Spitzbogen Stil wieder aufgebaut. Der heutige neogotische Ziegelbau stammt von 1859\/64, er wurde auf einem Feldsteinsockel unter Erhaltung der \u00e4lteren Teile der Au\u00dfenmauern des Kirchbaus er-richtet, der Turmbau folgte 1895\/96. Beim Neuausbau in den Nach-kriegsjahren 1949-1951 trat an die<br \/>\nStelle des Kreuzgew\u00f6lbes eine gerade Balkendecke. Der einst 54 Me-ter hohe Kirchturm misst heute 36 Meter.<br \/>\nGegen 14:30 Uhr begr\u00fc\u00dfte uns der \u201eAlte Fritz\u201c auf dem Burghof der Burg Storkow. Er lud uns recht herzlich zu einem Diavortrag \u00fcber die Burg ein.<br \/>\nNach dem gem\u00fctlichen Kaffeetrinken im Burgkaffee traten wir unsere Heimreise an.<\/p>\n<p>Sonja Karnstedt<\/p>\n<p><strong>Vorstellung: Komtureikirche Lietzen und der F\u00f6rderverein Komturei Lietzen e.V.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-265\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KomtureiLietzen.jpg\" alt=\"komtureilietzen\" width=\"640\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KomtureiLietzen.jpg 640w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/KomtureiLietzen-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem der F\u00f6rderkreis \u201aAlte Kirchen\u2019 die Komtureikirche Lietzen im Juni zur Dorfkirche des Monats gew\u00e4hlt hat, m\u00f6chte ich die Gelegenheit nutzen, unserer Gemeinde Lietzen-Marxdorf die Komtureikirche, den zugeh\u00f6rigen F\u00f6rderverein und aktuelle Projekte vorzustellen \u2013 auch wenn die Kirche Vielen bekannt sein d\u00fcrfte, nicht zuletzt von den eindrucksvollen Christvespern.<br \/>\nDie Feldsteinkirche der Komturei Lietzen ist dem heiligen Sebastian geweiht und stammt in ihrem Ursprungsteil aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie war der Mittelpunkt der damals gegr\u00fcndeten Gutsanlage des Templerordens (\u201eKomturei\u201c). Neben ihr haben sich aus dieser Zeit nur die Grundmauern des Herrenhauses und des Getreidespeichers, sowie die Feldsteinmauer als Eingrenzung des Areals erhalten. Die Kirche ist damit ein einzigartiges Geschichtszeugnis im Osten Brandenburgs, denn sie zeugt von der Besiedlungs- und Wirtschaftst\u00e4tigkeit des Templer- und sp\u00e4ter des Johanniterordens. In ihrem Innern findet sich mit der Grabplatte f\u00fcr Magister Johannes de Neundorf von 1276 das \u00e4lteste erhaltene Grabmal unserer Region.<br \/>\nDie Kirche erfuhr eine grundlegende Erweiterung im 15. Jahrhundert und weitere Umbauten ab 1700, unter anderem wurde sie mit dem zeittypischen barocken Taufengel versehen. Auch der Altar stammt aus dieser Zeit. Zugleich wurde der charakteristische Turm in Fachwerk ausgef\u00fchrt und damit zusammenh\u00e4ngend 1698 drei neue Glocken gegossen.<br \/>\nIm Gegensatz zu zahlreichen anderen Kirchen in Ost-Brandenburg hat die Komtureikirche Lietzen relativ geringe Sch\u00e4den aus dem Zweiten Weltkrieg davongetragen, und dies, obwohl die Hauptkampflinie \u00fcber Lietzen verlief.<br \/>\nDas Komtureigel\u00e4nde geh\u00f6rt, einschlie\u00dflich der Kirche, der Familie von Hardenberg, die seit 1993 eine gro\u00dfe Menge an finanziellen Mitteln in die denkmalpflegerische Restaurierung des Hofensembles und insbesondere auch der Kirche investierte. So konnten die bereits zu VEG-Zeiten im Jahre 1988\/ 89 begonnenen Dach- und Turmrekonstruktionen an der Kirche abgeschlossen werden und die Innenrestaurierung vollst\u00e4ndig erfolgen.<br \/>\nIm F\u00f6rderverein Komturei Lietzen haben sich unter dem Vorsitz von Stephan Kr\u00fcger momentan zw\u00f6lf Enthusiasten zusammengefunden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Entwicklung der Komturei und insbesondere ihrer Kirche zu f\u00f6rdern. Dabei geht es zum einen um die touristische Entwicklung, zum anderen aber auch um den baulichen Erhalt des Kirchengeb\u00e4udes. Ein erster Erfolg war im vergangenen Jahr das gut besuchte Konzert im Rahmen der Reihe \u201eBr\u00fccke \u00fcber die Oder\u201c. Projekte im kulturellen Bereich sollen zuk\u00fcnftig verst\u00e4rkt angegangen werden. Des weiteren konnte der F\u00f6rderverein organisieren, dass die Kirche tagt\u00e4glich von M\u00e4rz bis Oktober von vormittags um 9.00 bis abends um 19.00 Uhr offen und damit zug\u00e4nglich ist; dass eine Kerze brennt, dass die M\u00f6glichkeit zu Besichtigung und geistiger Einkehr besteht.<br \/>\nAktuelles Projekt im baulichen Bereich ist die Reaktivierung des erhaltenen barocken Dreiergel\u00e4uts. Es handelt sich um Glocken des Stettiner Gie\u00dfers Johann Jakob Mangold. Da sich sowohl in der Dorfkirche Lietzen eine Glocke Mangolds mit gleichem Stifterwappen (von Schlieben) erhalten hat, als auch die Dorfkirche in Marxdorf eine Mangoldsche Glocke besa\u00df, die 1917 leider abgeliefert werden musste, ist davon auszugehen, dass der Johanniterorden um 1700 eine ganze Anzahl von Kirchen in seinem Bereich mit neuen Glocken ausstatten lie\u00df.<br \/>\nAufgrund ihrer Bedeutung als vermutlich einzig erhaltenes Dreiergel\u00e4ut des Gie\u00dfers Mangold aus Stettin mussten die Glocken der Komtureikirche im ersten Weltkrieg nicht abgegeben werden. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs wurden sie sogar in die sogenann-te \u201eD-Liste\u201c eingruppiert. In diese Liste wurden kunsthistorisch besonders wertvolle Glocken aufgenommen, die nicht aus den T\u00fcrmen genommen werden durften.<br \/>\nDass die Glocken auch die anschlie\u00dfenden K\u00e4mpfe um die Seelower H\u00f6hen unbeschadet \u00fcberstanden haben, ist einem Wunder gleichzusetzen. Leider sind die Glocken seit Jahrzehnten nicht mehr l\u00e4utbar. Eine Glocke ist gesprungen, alle drei m\u00fcssen in ihren Schlagringen verst\u00e4rkt werden. Daneben m\u00fcssen der Glockenstuhl und die Glockenaufh\u00e4ngung vollst\u00e4ndig ersetzt werden.<br \/>\nDer F\u00f6rderverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Gel\u00e4ut wieder herzurichten und es regelm\u00e4\u00dfig, z.B. f\u00fcr das Morgen-, Mittags- und Abendl\u00e4uten zu verwenden, sodass der Klang der Glocken wieder wie ehedem den Ort und die Landschaft erf\u00fcllt.<br \/>\nDaf\u00fcr sammeln wir aktuell Spenden. Insgesamt m\u00fcssen Kosten in H\u00f6he von 30.000,- Euro aufgebracht werden. Neben vielen privaten Spenden hat Familie von Hardenberg einen gro\u00dfen Anteil der Kosten \u00fcbernommen, daneben gibt es Unterst\u00fctzung durch die Sparkasse M\u00e4rkisch-Oderland und den F\u00f6rderkreis Alte Kirchen. Den noch fehlenden vierstelligen Betrag hoffen wir durch weitere Spenden decken zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWir freuen uns auf zahlreiche Besucher und ein Wiedersehen sp\u00e4testens in der Christnacht.<\/p>\n<p>Friedemann Johannes Hanke<br \/>\nF\u00f6rderverein Komturei Lietzen<br \/>\n033470\/ 40296<\/p>\n<p><strong>Berichte aus der Arbeit mit Konfis<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaub\u2018, ich tr\u00e4ume<\/p>\n<p>Am Sonntag, dem 27.Oktober, gestalteten die Konfirmanden<br \/>\nAaron Zacharias Matthias, Alida Knust, Anika H\u00f6fer, Annemarie Buss, David Kastner, Elisabeth Liebing, Esther Krappe, Jonathan Dresel, Josine Leopold, Laura Schmidt, Luise Henriette Prager, Lukas Gerlach, Maja Luisa Koppe, Sarah Sophie Craja, den Gottesdienst in der Kirche Diedersdorf.<br \/>\nSie hatten als Thema gew\u00e4hlt: \u201eIch glaub\u2018, ich tr\u00e4ume.\u201c<br \/>\nAls Einstieg zeigen sie (bzw. Herr Matthias am Bildwerfer) ihre Bilder zum Thema &#8211; Bilder, die mit kr\u00e4ftigen Formen und Farben ihr Hoffen, ihr W\u00fcnschen, ihren Glauben darstellen.<br \/>\nDazu h\u00f6ren wir von Gerhard Sch\u00f6ne \u201eLass uns eine Welt ertr\u00e4umen &#8230;\u201c<br \/>\nAls Lieder hatten die Konfirmanden zeitgen\u00f6ssische Texte ausgesucht: Danklieder und Lieder, die um den Glauben bitten. Denn der Glaube an Gottes Wirklichkeit gibt Kraft f\u00fcr Visionen, wie die Menschengemeinschaft zu verbessern w\u00e4re.<br \/>\nZwei tr\u00e4umende Ver\u00e4nderer werden von den Konfirmanden vorgestellt. Die erste ist Elisabeth von Th\u00fcringen, die Brot f\u00fcr die Armen aus der Burg schmuggelte, in der sie damals lebte. Zur Erinnerung an sie und als Zeichen f\u00fcr die Tatsache \u201eGlaube wirkt Wunder\u201c, bekommen wir eine von den Konfis selbstgebastelte Rose \u00fcberreicht.<br \/>\nDer andere Tr\u00e4umende ist Martin Luther King. Wir h\u00f6ren einen Ausschnitt aus seiner bekannten Rede, in der er seinen Traum von einem Amerika beschreibt, in dem es endlich keine Rassentrennung mehr gibt. \u201cGlaube macht mutig\u201c \u2013 zur Erinnerung an diese Tatsache und an diesen gewaltlosen Vork\u00e4mpfer haben die Konfis eine Kette zerschnitten und verteilen die einzelnen Kettenglieder an die Gemeinde. Rose und Kettenglied nehmen wir als Erinnerungsst\u00fctze mit nach Hause, um diese lebendigen Beispiele nicht im Alltagsgeschehen zu vergessen.<br \/>\nGlaube wirkt Wunder, Glaube macht mutig &#8211; wenn wir Gott neben uns wissen, haben wir den Mut, Ver\u00e4nderungen nicht nur zu tr\u00e4umen, sondern sie auch zu beginnen, bei uns selbst \u2013 und dann gemeinsam mit anderen.<br \/>\nIm Bittgebet ist am meisten die Bitte um Frieden zu h\u00f6ren.<br \/>\nUnd so singt dann die ganze Gemeinde:<br \/>\n\u201eGib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, wer l\u00fcgt, liegt obenauf \u2026<br \/>\nGib Mut zum H\u00e4ndereichen, zur Re-de, die nicht l\u00fcgt, und mach aus uns ein Zeichen daf\u00fcr, dass Friede siegt.\u201c<br \/>\nNach diesem Gottesdienst bin ich fr\u00f6hlich, ermutigt und dankbar nach Hause gefahren. Das war ein guter Wochen-Beginn!<\/p>\n<p>Erika St\u00fcrmer-Alex<\/p>\n<p><strong>Die Farben des Glaubens der Konfis.<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-266\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/FarbendesGlaubens.jpg\" alt=\"farbendesglaubens\" width=\"713\" height=\"884\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/FarbendesGlaubens.jpg 713w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/FarbendesGlaubens-242x300.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><\/p>\n<p><strong>Die neuen Gemeindekirchenr\u00e4te<\/strong><\/p>\n<p>Die Wahlen zu den Gemeindekirchenr\u00e4ten waren ein Erfolg \u2013 viele Gemeindeglieder haben sich daran beteiligt. Vielen Dank denen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben und denen, die bei der Durchf\u00fchrung der Wahl und der Gestaltung des Sonntages mitgeholfen haben.<br \/>\nF\u00fcr den GKR Lietzen-Marxdorf wurden gew\u00e4hlt (in Klammern die abgegebenen Stimmen): Arite Lubisch (69), Hans-Martin Wilde (68), Hartmut Ammer (61), Jutta Krause (61), Heike Prager (48), Frank Hanisch (45), Erika St\u00fcrmer-Alex (45), Ilse Kimmritz (40) und als Ersatz\u00e4lteste Hartmut W\u00e4hlisch (37) und Sabine Thinius (34, die aus beruflichen Gr\u00fcnden die Wahl nicht angenommen hat). Berufen wurde Angelka Wilde.<br \/>\nF\u00fcr den GKR Neuentempel-G\u00f6rlsdorf wurden gew\u00e4hlt (in Klammern die abgegebenen Stimmen): Doris Wilde (43), Karola Rahnenf\u00fchrer (36), Tina Rahnenf\u00fchrer (31), Desiree Ilgenstein (26) und als Ersatz\u00e4lteste Karl-Georg Zielke (25) und Urs Wilde (17). Berufen wurden Olaf Hennes und Roland Lenz. Alle \u00c4ltesten sind mit ihrer Einf\u00fchrung voll stimmberechtigt.<br \/>\nWir alle sind sehr dankbar, dass sich in unseren zahlenm\u00e4\u00dfig kleinen Gemeinden wieder viele Gemeindeglieder finden, die Verantwortung f\u00fcr unsere Kirchengemeinden \u00fcbernehmen wollen. Bitte begleiten Sie diese Frauen und M\u00e4nner bei allen Entscheidungen und \u00dcberlegungen mit Ihren Gebeten, Gedanken, aufmunternden Worten und mit tatkr\u00e4ftiger Hilfe bei aller Arbeit!<\/p>\n<p>Pfn. Rahel Charlotte Mielke<\/p>\n<p><b><i>\u00dcbrigens:<\/i><\/b><b><i><br \/>\n<\/i><\/b><b><i>Wer den Gemeindebrief als PDF-Datei f\u00fcr Computer, i-pad, i-phone, Handy usw. geschickt bekommen m\u00f6chte, melde sich bitte mit den dazugeh\u00f6rigen Nummern im Pfarramt.<\/i><\/b><\/p>\n<p>Kurze Bemerkung \u00fcber die Wahl<br \/>\ndes Gemeindekirchenrats in Lietzen am Sonntag, 20. Oktober 2013<\/p>\n<p>Die roten Paramente, Feuer und Flammen, erinnerten alle die, die in die Lietzener Dorfkirche gekommen waren, an Pfingsten. Es schien mir, dass das Reich Gottes nahe war \u2013 die Pfarrerin konnte ruhig vorn sitzen und mit uns zuh\u00f6ren. Frauen aus der Gemeinde gestalteten diese Andacht:<br \/>\nUns wurde berichtet, welche gro\u00dfe Anzahl von Beschl\u00fcssen der Gemeindekirchenrat getroffen hat, will sagen, wie viel die Ver-antwortlichen in der Gemeinde bewegt haben!<br \/>\nIn der Erz\u00e4hlung von der Wegkreuzung wurde uns gleichnishaft deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Entscheidungen zu treffen, und dass es daf\u00fcr auch ein \u201eZu sp\u00e4t!\u201c geben kann.<br \/>\nDanach tat es gut, den Vers vom Vertrauen zu singen:<br \/>\n\u201eVertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit!<br \/>\nGott will, dass ihr ein Segen f\u00fcr seine Erde seid.\u201c<br \/>\nUnd dann wurden wir daran erinnert, dass wir an die Weihnachtsgeschenke f\u00fcr die \u00c4rmsten denken, an den \u201eSchuhkarton\u201c, der auch ein Geldschein sein kann. Wie sch\u00f6n war es, dass zum Schluss alle Glocken l\u00e4uteten \u2013 dass wir in Lietzen unser Gel\u00e4ut wieder haben! So stand die Wahl des GKR auch unter einem guten Ton.<br \/>\nEin gro\u00dfer Dank geb\u00fchrt denen, die die Geschicke der Gemeinden in Lietzen und Marxdorf in den vergangenen Jahren bedacht und gelenkt haben! DANKE und Gottes Segen den bisherigen und den neuen Mitgliedern der Gemeindekirchenr\u00e4te.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><strong>Neues aus der Kirchenwelt<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-267\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kirchegemalt.png\" alt=\"kirchegemalt\" width=\"321\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kirchegemalt.png 321w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kirchegemalt-300x237.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/p>\n<p>Seit einigen Wochen besch\u00e4ftigen sich die Medien mit dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst, und damit sind auch wir befasst mit diesem katholischen Geistlichen, der so viel von sich reden macht. Dieses Medien-Ereignis ist deshalb auch f\u00fcr uns von Bedeutung, weil viele Menschen landauf landab nicht mehr unterscheiden zwischen \u201ekatholisch\u201c und \u201eevangelisch\u201c. F\u00fcr sie wird \u201edie Kirche\u201c zu einer Institution, die vom Staat unberechtigterweise Geld bekommt, die Kirchensteuergelder von Menschen einzieht, die sich nicht als Christen verstehen, und die jetzt einen solchen \u201eProtz-Bischof\u201c hervorbringt! Dass er \u201eGl\u00e4ubige verjagt\u201c, dass die Zahl der Kirchenaustritte sich vervielfacht hat, ist sehr schmerzlich. Es ist deshalb so beklagenswert, weil die stille Arbeit der vielen Ehrenamtlichen und der Pastorinnen und Pastoren, die sich in beiden Kirchen aufrichtig bem\u00fchen, gute Mitarbeiter in Gottes Ernte zu sein, bei all dem Geschrei nicht gesehen wird.<br \/>\nAls ich Fotos und Filmausschnitte sah, die den Limburger Bischof zeigten, wunderte ich mich, und als ich genauer hinsah und dar\u00fcber nachdachte, verwandelte sich mein Zorn in ein Mitgef\u00fchl, das ich nicht recht einordnen konnte. Sollten wir doch zornig sein \u00fcber Verschwendung und eitlen Hochmut. In der \u201eBerliner Zeitung\u201c fand ich einen Artikel, der mein Gef\u00fchl best\u00e4tigt. Ich will daraus zitieren, geht es doch darum, dass wir \u2013 auch wenn es schwer f\u00e4llt \u2013 Barmherzigkeit \u00fcben gegen jedermann, also auch gegen\u00fcber einem katholischen Bischof, der sich der L\u00fcge und des Betrugs schuldig gemacht hat. G\u00f6tz Aly schreibt: \u201eNach meinem Eindruck leidet der Bischof an einer Wahrnehmungsst\u00f6rung. Seine Flug-, Bau- und Interviewgeschichten zeigen ihn als einen, dem es unm\u00f6glich ist, sich in jemand anderen hineinzudenken, Mitgef\u00fchl zu entwickeln und eigenes Verhalten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Man sah ihn w\u00e4hrend der vergangenen Wochen auf Hunderten, auch \u00e4lteren, Fotos \u2013 sein selbstverliebt gestyltes Gewand tr\u00e4gt er als Schutzfolie, sein Blick weist stets ins Leere, ins beziehungslose Nirgendwo. Ihm fehlt jene pastorale W\u00e4rme, die Karl Kardinal Lehmann, Papst Franziskus oder der in seiner Kindheit so schwer gepr\u00fcfte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch ausstrahlen. Wer versucht, sich in eine Predigt von Tebartz-van Elst zu vertiefen, findet aneinandergereihte, tausendmal plattgetretene Formeln \u2026\u201c<br \/>\nDer Limburger Bischof verdient Nachsicht, das meint der Historiker G\u00f6tz Aly. Auch wenn es mir schwer f\u00e4llt, will ich mich dieser Sicht anschlie\u00dfen. \u201eEr liebt die Dinge, die er sammelt, mit Hingabe pflegt \u2026 &#8211; nicht Menschen, die verwirren ihn. Darin besteht sein Lebensproblem, sein zu respektierendes Leiden. Er ist f\u00fcr Gemeindedienst und Seelsorge nicht geschaffen.\u201c Verantwortung tragen also auch diejenigen, die ihn in sein Amt geholt haben.<br \/>\nManchmal ist es schwierig, nicht ins allgemeine Horn zu blasen! Seien wir dankbar f\u00fcr alle Menschen, die sich in unseren Gemeinden redlich bem\u00fchen, die gute Botschaft weiter zu geben! Dass unsere Kirche nicht reich an Geld und Gut ist, ist manchmal eine Last. Manchmal kann dies aber auch eine wahre Chance sein.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><strong>Krippenspiel<\/strong><\/p>\n<p>Es wird geprobt, ge\u00fcbt, gemalt \u2013 am III. Advent wird dann f\u00fcr alle das Ergebnis der M\u00fchen zu sehen und zu erleben sein: Gegen 16.00 h beginnt in der Kirche zu Marxdorf unser diesj\u00e4hriges Krippenspiel. Der Hirtenjunge Micha bekommt ein Schaf geschenkt \u2013 er ganz allein. Bei seiner Freundin Maria geschieht Geheimnisvolles. Und ein r\u00f6mischer Legion\u00e4r sorgt daf\u00fcr, dass Micha und sein Vater und der weise Hirte Nathan doch noch in ein ganz anderes Dorf ziehen.<\/p>\n<p><strong>Weihnachtskonzert<\/strong><\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr bereitet sich der Lietzener Kirchenchor auf das traditionelle Weihnachtskonzert in der festlichen Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr vor. Am 29.12. um 17 Uhr findet das Konzert in der Dorfkirche Lietzen statt. Einige neue St\u00fccke stehen auf dem Programm.<br \/>\nIn diesem Jahr geht es um zwei unterschiedliche Stilepochen: Musik des 17. und des 19. Jahrhunderts. Chor- und Solostimmen werden erklingen, begleitet von Streichinstrumenten und der Orgel.<br \/>\nWir laden herzlich in die geheizte Kirche ein. Der Eintritt ist wie immer frei.<\/p>\n<p>Barbara Kr\u00fcger<\/p>\n<p><b>Spenden<\/b><\/p>\n<p>Die Spendenaktion zugunsten der Kirche zu G\u00f6rlsdorf hat mehr als 6.000,00 \u20ac eingebracht. Im Oktober gab das Akkordeonorchester Sch\u00f6neiche ein Benefizkonzert in Diedersdorf, bei dem 200,00 \u20ac gesammelt wurden. Es ist wunderbar zu sehen, wie viele Menschen sich dem alten Kirchbau verbunden f\u00fchlen und auf unterschiedliche Weise mithelfen, diese Kirche Schritt f\u00fcr Schritt wieder begehbar und nutzbar zu machen. Ich empfinde gro\u00dfe Dankbarkeit f\u00fcr diese wichtige Mithilfe, f\u00fcr den Einsatz und die Spendenbereitschaft.<br \/>\nDer Kirchenkreis Oderbruch unterst\u00fctzt unser Bauvorhaben mit gut 4.000,00 \u20ac. Auch der F\u00f6rderkreis Alte Kirchen hat eine Beteiligung in H\u00f6he von 2.000,00 \u20ac zugesagt. Die ausstehenden ca. 4.000,00 \u20ac f\u00fcr diese Phase werden durch ein innerkirchliches Darlehen vorfinanziert.<br \/>\nDie ortsans\u00e4ssige Fa. Bresch &amp; Lenz hat die Baustelle in der Kirche eingerichtet und ber\u00e4umt unter der kompetenten Leitung des Baub\u00fcros den Dachstuhl. Dann wird sich zeigen, welche zimmermannstechnischen Arbeiten noch auszuf\u00fchren sind. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass die Kirche mit Beginn des neuen Jahres bzw. der w\u00e4rmeren Witterung wieder betreten werden darf.<\/p>\n<p><strong>Taufe<\/strong><\/p>\n<p>Am II. Advent wird in der St.-Sebastian-Kirche Lietzen\/Komturei Wilhelm Harald Cornelius Hanke getauft. Er ist geboren am 13. September. Wir w\u00fcnschen dem T\u00e4ufling, seiner Familie und den Paten einen fr\u00f6hlichen Festtag und Gottes reichen Segen!<\/p>\n<p><strong>Kollektenplan<\/strong><br \/>\n<strong>Wir sammeln f\u00fcr:<\/strong><\/p>\n<p>01.12. die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den Partnerkirchen<br \/>\n08.12. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit<br \/>\n15.12. besondere Aufgaben des Kollektenverbundes der Union Evangelischer Kirchen<br \/>\n22.12. verschiedene Arbeitsloseninitiativen<br \/>\n24.12. Brot f\u00fcr die Welt<br \/>\n26.12. den Kirchlichen Fernunterricht<br \/>\n29.12. die Lebensberatung im Berliner Dom \/ die Arbeit der Stadtmission Cottbus<br \/>\n31.12. die Geh\u00f6rlosen- und Schwerh\u00f6rigenseelsorge<br \/>\n05.01. die Arbeit der Berliner Stadtmission<br \/>\n12.01. die Arbeit der Bahnhofsmission<br \/>\n19.01. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br \/>\n26.01. die Missionarischen Dienste<br \/>\n02.02. besondere Aufgaben des Kollektenverbundes der Union Evangelischer Kirchen<br \/>\n09.02. die Erinnerungs- und Begegnungsst\u00e4tte Bonhoeffer-Haus<br \/>\n16.02. Schule Mekerie \/ Hospizarbeit<br \/>\n23.02. die Unterst\u00fctzung der obdachlosen\/wohnungslosen Menschen<br \/>\n02.03. besondere Aufgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland<\/p>\n<p>Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, dass die Kollekte, die am Ausgang gesammelt wird, in diesem Quartal zur Finanzierung des Krippenspieles bestimmt ist.<br \/>\nAllen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p><b>Eintrag aus dem G\u00e4stebuch der Kirche zu Neuentempel:<\/b><br \/>\n\u201eHier f\u00fchle ich mich immer noch zu Hause. Danke f\u00fcr die offene Kirche.\u201c (eine geb\u00fcrtige Hedwigshoferin)<\/p>\n<p><b>\u00dcber die F\u00fcrbitte<\/b><\/p>\n<p>Je \u00e4lter ich werde, desto mehr wird mir deutlich, wie sehr ich auf die F\u00fcrbitte von anderen an-gewiesen bin. Einmal war ich dabei, als in einem Gottesdienst F\u00fcrbitte gehalten wurde \u2013 f\u00fcr die Neidischen, die Missg\u00fcnstigen, die Selbsts\u00fcchtigen, die Gierigen, die Gewaltt\u00e4tigen, die Arroganten, die Eitlen, die Blender, und f\u00fcr das, was in uns eitel, arrogant, gewaltt\u00e4tig, selbsts\u00fcchtig, missg\u00fcnstig und neidisch ist. Ja, wir alle geh\u00f6ren zu denen, die durch die genannten Verhaltensweisen gef\u00e4hrdet sind. Sagte nicht Luther: \u201eWir sind allzumal S\u00fcnder\u201c?<br \/>\nAls ich nach einer Bibelstelle suchte, in der von der F\u00fcrbitte die Rede ist, fand ich diesen Vers:<br \/>\n\u201eVor allem liegt mir daran, dass ihr als Gemeinde Bitten und Gebete, F\u00fcrbitte und Dank vor Gott bringt. Betet f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr die Regierenden und f\u00fcr alle, die Gewalt haben, damit wir ein Leben in Ruhe und Frieden f\u00fchren k\u00f6nnen \u2026\u201c So hei\u00dft es in der \u201eGuten Nachricht\u201c im 1. Brief an Timotheus, Kapitel 2 Vers 1. Auch im revidierten Luthertext steht dieses Wort an der genannten Stelle: \u201eF\u00fcrbitte\u201c. Wenn ich im Gottesdienst erlebe, dass im F\u00fcrbittengebet ganz praktisch und aktuell allgemein belastende Angelegenheiten genannt werden und dann auch noch Dinge, die mein Umfeld und mich betreffen, kann ich dankbar und froh nach Hause gehen. Auf diese Weise sind Lasten in eine gr\u00f6\u00dfere Hand gelegt worden. Ich sp\u00fcre Erleichterung, kann mich aufgehoben f\u00fchlen und mit denen verbunden, die zusammen mit mir gebetet haben.<br \/>\nEine Freundin erz\u00e4hlte einmal einem Pfarrer von einschneidenden Konflikten, die ihr Zusammenleben mit ihren Eltern sehr schwierig machten. Er gab ihr den Rat, f\u00fcr ihre Eltern zu beten. Sie tat es, und es wurde ihr leichter ums Herz. Die Konflikte waren deshalb nicht gel\u00f6st, jedoch ergab sich im Laufe der Zeit eine bessere M\u00f6glichkeit, das Leben zu gestalten. Ich habe diesen Rat nicht vergessen und immer dann an ihn gedacht, wenn ich mit einem Menschen Schwierigkeiten hatte. F\u00fcrbitte f\u00fcr einen Menschen halten bedeutet, sich mit ihm auf einer anderen Ebene zu verbinden als auf der rein menschlichen, in der wir unversehens wieder in alten Zorn, in Gef\u00fchle der Verletzung und Unvers\u00f6hnlichkeit geraten k\u00f6nnen.<br \/>\nIn den letzten Jahren haben sich in manchen Wochen Nachrichten \u00fcber Krankheiten geh\u00e4uft, die Menschen in meinem Freundeskreis betroffen haben. So ganz allm\u00e4hlich habe ich festgestellt, dass es dann am besten ist, wenn ich f\u00fcr die Menschen bete, an die ich ohnehin mit Sorge denke. So tue ich auch etwas f\u00fcr mich selbst \u2013 kann den Kummer abgeben und den anderen der F\u00fcrsorge Gottes anbefehlen. Was l\u00e4sst sich auch sagen, wenn jemand eine niederschmetternde Diagnose bekommen hat? Jetzt habe ich den Mut zu sagen: \u201eIch werde f\u00fcr dich beten.\u201c Darin liegt ein St\u00fcck Hoffnung, f\u00fcr den anderen und auch f\u00fcr mich. Bis jetzt habe ich von keinem der betreffenden Menschen, die von sich sagen, dass sie nicht gl\u00e4ubig sind, einen Protest geh\u00f6rt! Auf diese Weise kann sich eine ganze \u201eListe\u201c von Menschen ansammeln, die es brauchen, dass f\u00fcr sie gebetet wird. Ich hoffe darauf, dass auch ich auf der \u201eListe\u201c von anderen stehe! \u2026<br \/>\nManche von uns haben vielleicht die Motette von J.S.Bach geh\u00f6rt oder sogar mitgesungen: \u201eDer Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich\u2019s geb\u00fchrt \u2026 Der aber die Herzen erforscht, der wei\u00df, was des Geistes Sinn sei \u2026\u201c Ich denke, dass es hier kein \u201erichtig\u201c oder \u201efalsch\u201c gibt. Wenn wir unsere Anliegen \u2013 die pers\u00f6nlichen und die in der weiten Welt &#8211; in einem Gebet vor Gott bringen, wird sein guter Geist an unserer Seite sein. In unserer F\u00fcrbitte f\u00fcr andere Menschen verbinden wir uns mit ihnen auf eine besondere Weise. Sie hat eine Verbindlichkeit, die nicht durch momentane allt\u00e4gliche Querelen verloren geht. Vertrauen wir darauf, dass Gottes Geist uns in \u201eunserer Schwachheit\u201c beisteht!<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><strong>Aufruf zur 55. Aktion Brot f\u00fcr die Welt<\/strong><br \/>\n<strong>Land zum Leben \u2013 Grund zur Hoffnung<\/strong><\/p>\n<p>Jeder achte Mensch auf der Welt \u2013 also fast 850 Milli-onen Frauen, Kinder und M\u00e4nner \u2013 geht abends hung-rig ins Bett. Das m\u00fcsste nicht sein. Jeder k\u00f6nnte satt werden! Fruchtbares Land ist eine Gabe Gottes. Diese Gabe ist ausreichend vorhanden, sie sollte zum Wohle aller genutzt werden. Sie gilt es, f\u00fcr zuk\u00fcnftige Gene-rationen zu bewahren. Leider geschieht das aber bei weitem nicht \u00fcberall. Wir arbeiten mit unseren Part-nern weltweit daran, die kleinb\u00e4uerliche Landwirt-schaft zu st\u00e4rken. Sie ist zentral f\u00fcr die Weltern\u00e4hrung.<br \/>\nDie Vereinten Nationen haben deshalb 2014 zum Jahr der kleinb\u00e4uerli-chen Familienbetriebe ausgerufen. Das macht uns Hoffnung. Mit Unter-st\u00fctzung der Projektpartner von Brot f\u00fcr die Welt entwickeln Kleinbau-ernfamilien ihre F\u00e4higkeiten weiter. Ertr\u00e4ge nachhaltig steigern, die Landwirtschaft st\u00e4rker gegen D\u00fcrren und Regen sch\u00fctzen und die B\u00f6-den auch f\u00fcr die n\u00e4chste Generation erhalten \u2013 darum geht es. Dass es so vielen Menschen mit Gottes Hilfe und Unterst\u00fctzung unseres Werkes gelingt, ist Grund zur Hoffnung! Wir unterst\u00fctzen die Kleinbauern auch beim Ausbauihrer Verarbeitungs- und Absatzm\u00f6glichkeiten. Das bringt Geld f\u00fcr die Ausbildung der Kinder, f\u00fcr Medikamente, f\u00fcr Investitionen in die Landwirtschaft. Und nat\u00fcrlich stehen wir ihnen im Konfliktfall bei, damit ihnen ihr Land nicht weggenommen wird. Denn das passiert im-mer h\u00e4ufiger. Ein weltweit steigender Fleisch- und Energiekonsum ver-braucht immer mehr B\u00f6den f\u00fcr Energiepflanzen, Nahrungs- und Fut-termittel. J\u00e4hrlich gehen so Millionen Hektar Ackerland den Kleinbauern und f\u00fcr die Sicherung der Ern\u00e4hrung verloren. So vergr\u00f6\u00dfert sich das Heer der Hungernden auf dem Land Tag f\u00fcr Tag! Das wollen wir mit un-seren Projekten verhindern. Gott verhei\u00dft allen Menschen \u201edas Leben und volle Gen\u00fcge\u201c. Schlie\u00dfen Sie sich uns an, unterst\u00fctzen Sie uns mit Ihrem Gebet und mit Ihrer Spende, damit alle Menschen Zugang zu Gottes guten Gaben haben. Land zum Leben \u2013 Grund zur Hoffnung: Machen Sie mit bei der 55. Aktion von Brot f\u00fcr die Welt!<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr jeden etwas dabei:<\/strong><\/p>\n<p>30.11.: Einsingen der Adventszeit (Lietzen)<br \/>\n01.12.: Konzert der Kindermusikgruppen (Neuentempel)<br \/>\n15.12.: Adventskaffee &amp; Krippenspiel (Marxdorf)<br \/>\n21.12.: Treffen der Bl\u00e4serch\u00f6re (Seelow)<br \/>\n28.12.: Weihnachtsoratorium, Kantaten I-III (Seelow)<br \/>\n29.12.: Weihnachtskonzert unseres Chores (Lietzen)<br \/>\n24.01.: Wahl der Synodalen f\u00fcr unsere Region (Seelow)<br \/>\n25.02.: Kinderfasching (Lietzen)<br \/>\n15.03.: 1. Synode des neuen Kirchenkreises<br \/>\n16.03.: Weltgebetstag (Marxdorf)<br \/>\n22.\/23.03.: Kinderbibelwochenende (Neuentempel)<br \/>\n13.04.: \u00d6kumenischer Kreuzweg<br \/>\n16.-19.05.: KonfiR\u00fcste (Boltenhagen)<br \/>\n01.06.: Konfirmation (Friedersdorf)<br \/>\n08.06.: Konfirmation (Seelow)<br \/>\n19.06.: Schuljahresabschlu\u00dffest (Neuentempel)<br \/>\n17.-19.08.: Kinderbibelcamp (Neuentempel)<\/p>\n<p>Recht herzlichen Dank allen, die f\u00fcr dieses Gemeindeforum Beitr\u00e4ge verfasst haben und Zuarbeiten geleistet haben!<br \/>\nBeitr\u00e4ge f\u00fcr das Forum M\u00e4rz &#8211; Mai 2014 bitte bis zum 15.02. (Bitte nicht handschriftlich!) bei Christine M\u00fcller-Stosch anmelden\/abgeben (Tel.: 033470248)<\/p>\n<p>Vielen herzlichen Dank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahreslosung 2014: Gott nahe zu sein, ist mein Gl\u00fcck. 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