﻿{"id":330,"date":"2011-09-01T22:16:29","date_gmt":"2011-09-01T20:16:29","guid":{"rendered":"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/?p=330"},"modified":"2016-11-07T22:23:29","modified_gmt":"2016-11-07T21:23:29","slug":"forum-sep-nov-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2011\/09\/01\/forum-sep-nov-2011\/","title":{"rendered":"Forum Sep. &#8211; Nov. 2011"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele H\u00e4nde regen sich in unseren Gemeinden<\/strong>,<br \/>\ndamit unsere Kirchen ansehnlich, die Gemeinder\u00e4ume einladend, die<br \/>\nFriedh\u00f6fe \u00fcberschaubar bleiben, die Gottesdienste und Gemeindekreise<br \/>\nstattfinden k\u00f6nnen und und und\u2026 Oft unbezahlt, oft unbemerkt.<br \/>\nUnser ALLER Dank gilt denjenigen, die sich f\u00fcr die Kirchengemeinden<br \/>\nengagieren und einsetzen, und wenn es auch \u201enur\u201c ein inniges Gebet ist.<br \/>\nStellvertretend f\u00fcr die vielen m\u00f6chte ich Herrn Mathias Liebing<br \/>\naus Neuentempel danken: Er hat, zum Materialpreis, den gesamten<br \/>\nTurmaufgang der Kirche zu Neuentempel neu elektrifiziert. Dankbar<br \/>\nk\u00f6nnen wir auch f\u00fcr die umfangreiche Bachelor-Arbeit von<br \/>\nHerrn Oliver Justus sein: Er hat den baulichen Zustand der Kirche<br \/>\nzu G\u00f6rlsdorf mit hoher Kompetenz untersucht und gravierende<br \/>\nM\u00e4ngel im Tragwerk der Decke festgestellt.<\/p>\n<p>Pfn. R. C. Mielke<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-331\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Mauer11.jpg\" alt=\"mauer11\" width=\"604\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Mauer11.jpg 604w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Mauer11-300x182.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/>Foto: Angelika Wilde, Marxdorf<\/p>\n<p><strong>Marxdorfer Friedhofsmauer<\/strong><\/p>\n<p>Anfang Januar diesen Jahres gab es in den Abendstunden in<br \/>\nMarxdorf gro\u00dfe Aufregung. Beim Ortsvorsteher Martin Wilde<br \/>\nklingelte das Telefon und es wurde ihm mitgeteilt, dass ein Teil<br \/>\nder Friedhofsmauer eingest\u00fcrzt ist und der Steinhaufen auf<br \/>\nder Stra\u00dfe liegt. Als Herr Wilde an der Schadensstelle eintraf,<br \/>\nwaren bereits umsichtige und hilfsbereite B\u00fcrger dabei, die<br \/>\nStra\u00dfe von den Steinen zu ber\u00e4umen. Ordnungsgem\u00e4\u00df wurde die<br \/>\nStelle f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr gesichert und gekennzeichnet.<br \/>\nWas war geschehen? Die Mauer ist eine alte Natursteinmauer in<br \/>\nwelche Feuchtigkeit eingedrungen war, die dann durch den starken<br \/>\nFrost im Januar die Steine auseinandergetrieben hat, sodass<br \/>\nes zum Einsturz eines gro\u00dfen Teils der Mauer kam. Die<br \/>\nFirma TauerBau bekam den Zuschlag, den kaputten Teil der<br \/>\nMauer wieder im alten Stiel aufzubauen. Um Kosten zu sparen,<br \/>\nerkl\u00e4rten sich Marxdorfer B\u00fcrger zur aktiven Hilfe bereit, in<br \/>\nEigenleistung Schutt zu entfernen und Steine zu sortieren.<br \/>\nStundenlang und unerm\u00fcdlich arbeiteten die Leute an drei<br \/>\nSonnabenden hintereinander.<br \/>\nIm Namen des Ortsvorstehers und des Gemeindekirchenrates<br \/>\nsei hiermit folgenden B\u00fcrgern herzlich gedankt:<br \/>\nRainer Sch\u00fctze, Dietmar Sch\u00fctze, Burkhard Kimmritz, Hartmut<br \/>\nSchechert, G\u00fcnter Kopp, Peter Zimmermann, Cornelia Klose und<br \/>\nManfred Kosse.Inzwischen ist der Schaden fachgerecht behoben<br \/>\nund die Friedhofmauer, mit ihrem Natursteinwerk, wieder<br \/>\nein sch\u00f6ner Anblick. Daf\u00fcr auch einen Dank an die Firma Tauer-Bau.<\/p>\n<p>A.Wilde<\/p>\n<p><i>Ein herzlicher Gru\u00df gilt den Mitgliedern unserer Gemeinden, die in<\/i> <i>den kommenden Wochen besondere Feste feiern d\u00fcrfen.<\/i><i><br \/>\n<\/i><i>Michael und Sabine Thinius, geborene Kraft,<\/i> <i>werden am 10.09. vor den Traualtar Lietzen treten.<\/i><i><br \/>\n<\/i><i>Vor 25 Jahren haben eben dort Arite und Thomas Lubisch<\/i> <i>gestanden, die am 19.09. ihre Silberne Hochzeit feiern.<\/i><i><br \/>\n<\/i><i><br \/>\nDem Gr\u00fcnen und dem Silbernen Paar Gottes reichen Segen<\/i> <i>f\u00fcr den (weiteren) gemeinsamen Weg!<\/i><\/p>\n<p><i>Pfn: R. C. Mielke<\/i><br \/>\n<strong>Apropos: Krippenspiel<\/strong><\/p>\n<p>Altes mal anders:<br \/>\nLieben Sie Krippenspiel? Kennen Sie Schattenspiel? K\u00f6nnen Sie sich beides zusammen vorstellen?<br \/>\nDie Vorbereitungsgruppe \u201eKrippenspiel\u201c plant ein solches in Formeines Schattenspieles. Szenen zu einzelnen Personen, die zur Krippe kommen, werden gelesen und auf einer B\u00fchne dargestellt.<br \/>\nDazwischen gibt es viel Musik und Lieder zum Mitsingen oder Zuh\u00f6ren. Nat\u00fcrlich suchen wir Frauen, M\u00e4nner, Kinder, die mitmachen wollen, sprechen oder darstellen oder musizieren oder bei der technischen Ausstattung helfen wollen. Oder einfach noch Ideen haben f\u00fcr die Umsetzung.<br \/>\nVieles ist noch offen, aber zwei Dinge stehen fest:<br \/>\nDer Vorbereitungskreis trifft sich wieder am 28.08., 19.30 h, im Pfarrhaus Neuentempel und<br \/>\ndas Schattenkrippenspiel findet statt am IV. Advent in Marxdorf.<br \/>\nPfn. R. C. Mielke<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-333\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Eva-Schlange.jpg\" alt=\"eva-schlange\" width=\"701\" height=\"902\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Eva-Schlange.jpg 701w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Eva-Schlange-233x300.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/>Zeichnung: Chrisine Volmer<\/p>\n<p><strong>Adam und Eva<\/strong><br \/>\nNachdem der liebe GOTT die Welt erschaffen hatte mit all seinen Tieren, den Meeren, den Pflanzen und dem Himmel mit der Sonne, erschuf er die allerersten Menschen. Sie hie\u00dfen Adam und Eva. F\u00fcr Adam und Eva legte GOTT einen Garten an. Er war \u00fcber und \u00fcber mit den sch\u00f6nsten Blumen und Fr\u00fcchten gef\u00fcllt, von denen sie nach Herzenslust essen konnten. Es lebten so viele verschiedene Tiere in dem Garten, das sie ewig brauchten, um allen einen Namen zu geben. Sie waren gl\u00fccklich in dem Garten namens Eden. In der Mitte des Gartens wuchs ein Baum, der Baum des Wissens. GOTT warnte Adam und Eva: \u201eDie Fr\u00fcchte von diesem Baum d\u00fcrft ihr nicht essen. Ihr d\u00fcrft alle anderen nehmen, nur von diesem nicht, sonst wird etwas Schlimmes passieren.\u201c Zun\u00e4chst gehorchten sie auch. Doch es gab eine listige Schlange in dem Garten, die ihnen einen Streich spielen wollte. Eines Tages sah die Schlange Eva am Baum des Wissens stehen und schl\u00e4ngelte sich zu ihr. \u201eNimm doch ruhig von den leckeren Fr\u00fcchten!\u201c zischte sie, \u201eIch darf sie nicht anr\u00fchren. GOTT hat uns das verboten.\u201c sagte Eva. Da lachte die Schlange: \u201eEr will doch nur nicht, dass ihr wisst, was er<br \/>\nwei\u00df.\u201c Eva sah die wunderbaren Fr\u00fcchte an und fragte sich, wie es wohl w\u00e4re, wenn sie alles w\u00fcsste, was GOTT wusste.<br \/>\nDann griff sie nach der Frucht und biss hinein, reichte Adam eine Frucht und gab auch ihm eine. Als GOTT am Abend mit den Beiden sprach, wusste ER was sie getan hatten. ER war w\u00fctend und schickte sie hinaus aus dem Garten Eden. Dort hatten sie alles gehabt, was sie brauchten. Nun war alles anders. Sie mussten schwer arbeiten und wussten, dass sie eines Tages sterben w\u00fcrden. Gottes Welt war nicht mehr perfekt, weil die Menschen nicht auf IHN geh\u00f6rt hatten.<\/p>\n<p>(Christine Volmer)<\/p>\n<p><strong>Was h\u00e4lt \u2013 was tr\u00e4gt?<\/strong><\/p>\n<p>Als Kind hat mich eine Zeichnung tief beeindruckt. Sie zeigte eine Frau, die auf ihrem Bett liegt und mit ihren krallenartigen H\u00e4nden Geldst\u00fccke, Perlenketten und Schmuckgegenst\u00e4nde umklammert, w\u00e4hrend sie stirbt. Sie hatte ein<br \/>\nNachthemd an und ein gr\u00e4ssliches raubvogel\u00e4hnliches Gesicht \u2013 wahrhaft zum F\u00fcrchten, und nicht gerade zur Nachahmung einladend! Dieses Bild hat sich mir eingepr\u00e4gt und taucht immer wieder vor meinem inneren Auge auf. Es<br \/>\nerscheint mir wie ein Abbild des besinnungslosen Greifens nach Geld und Gut. So greift jemand nach einem Rettungsring, der ihm zugeworfen worden ist, w\u00e4hrend er ertrinkt. Wovor rettet das, was so voller Gier ergriffen und festgehalten wird? Vielleicht ein wenig vor der Unsicherheit des Lebens. Vor Liebesentt\u00e4uschung und Erdbeben k\u00f6nnen<br \/>\nGeld und Gut nicht bewahren, von Krankheit und Tod nicht erl\u00f6sen. Wieso nur ist die Gier immer noch so gro\u00df, dass sie<br \/>\ndas ganze Leben von vielen Menschen bestimmt? Vielleicht, weil das Ged\u00e4chtnis kurz ist, die W\u00fcnsche ma\u00dflos, die Freunde verf\u00fchrerisch. Oder weil die fr\u00fchere Armut so schrecklich war, dass sie nie, nie, niemals mehr nahe kommen darf.<br \/>\nWer viel Geld hat, der scheint viel Macht zu haben. Vielleicht geht es manchmal auch nur darum, \u00fcber andere bestimmen<br \/>\nzu k\u00f6nnen. Wer bestimmt, was zu geschehen hat, scheint frei zu sein von Regeln und Gesetzen, die andere aufgestellt<br \/>\nhaben. Und so kommt es dazu, dass viele Menschen sich auch von einer bisher g\u00fcltigen \u00dcbereinkunft verabschieden,<br \/>\ndie ihren Grund im christlichen Weltbild hat. Wie oft ergreift uns Entsetzen, wenn wir unsere Zeitung aufschlagen und wieder lesen m\u00fcssen, wie Menschen das schwer erarbeitete Geld anderer verzockt oder in gro\u00dfem Ma\u00dfe \u00f6ffentliche Mittel f\u00fcr sich selbst abgezweigt haben.<br \/>\nEs bedeutete f\u00fcr mich nach dem Fall der Mauer eine schmerzliche Erkenntnis, dass viele Mitb\u00fcrger pl\u00f6tzlich ihre<br \/>\nMitmenschen \u2013 und damit auch sich selbst \u2013 in \u201eGewinner\u201c und \u201eVerlierer\u201c einteilten. Da mache ich nicht mit! Das k\u00f6nnen<br \/>\nwir uns wohl vornehmen, jedoch geh\u00f6rt viel Nachdenken und Einsicht dazu, um au\u00dferhalb dieses Rasters immer wieder Selbstbewusstsein zu gewinnen und es sich zu erhalten, auch wenn man sich manchmal auf die Seite der \u201eVerlierer\u201c gestellt sieht. Die Frau auf der Zeichnung im alten Kinderbuch ist unvers\u00f6hnt gestorben! Was sie gebraucht hat, hat sie nicht gefunden. Vielleicht kann man sagen: sie hat an der falschen Stelle das gesucht, was sie vor dem Absturz in die t\u00f6dliche Leere gerettet h\u00e4tte. Wir m\u00fcssen zugeben, dass wir unsere Lebensangst auch in anderen Abh\u00e4ngigkeiten ausleben &#8211; von einem Menschen, von einer Beziehung, oder einer Position, vom Ansehen, das wir genie\u00dfen usw.<br \/>\nVor einiger Zeit habe ich w\u00e4hrend eines Taufgottesdienstes im Berliner Dom eine gro\u00dfe Freude erlebt \u2013 ein kleiner Junge wurde getauft, und f\u00fcr ihn war derselbe Taufspruch ausgew\u00e4hlt worden, der mich schon das ganze Leben begleitet: \u201eGott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.\u201c Es war wie ein Geschenk, dass ich an diesem Sonntag wieder einmal daran erinnert wurde, woraus wir Christen Kraft sch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Die Gier nach Geld und Gut hat letztlich ihren Grund in der Furcht. Jeder kennt sie, jeder f\u00fchlt sich manchmal verlassen und Situationen ausgeliefert, die ihn oder sie \u00fcberfordern. Aber die Kraftquelle,<br \/>\ndie uns geschenkt ist, versiegt niemals. Darauf will ich mich verlassen.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p><b>Kindercamp in Neuentempel<\/b><br \/>\nWenn alles unter uns zusammenbricht, wagen wir da noch zu tr\u00e4umen? Gibt es etwas oder jemanden, der\/das uns tr\u00e4gt, hoffen l\u00e4sst, weiterbringt \u2013 auch wenn alles kaputt ist?<\/p>\n<p>\u201eTrau dich \u2013 tr\u00e4ume!\u201c<\/p>\n<p>So lautete das Motto des diesj\u00e4hrigen Kindercamps. 26 Kinder aus den Gemeinden unserer Pfarrsprengel kamen f\u00fcr zwei Tage im August im Pfarrgarten von Neuentempel zusammen und h\u00f6rten von der Botschaft des Propheten Jesaja. Wie wunderbar war es damals in Jerusalem mit seinem traumhaft sch\u00f6nen Tempel!<br \/>\nGott lebte mitten unter den Israeliten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-332\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011.jpg\" alt=\"kindercamp2011\" width=\"678\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011.jpg 678w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-300x247.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/>Foto: Jutta Krause, Gusow<\/p>\n<p>Doch dann zerplatzte der Traum gleich einem Luftballon. Knallhart<br \/>\nzerst\u00f6rte K\u00f6nig Nebukadnezar aus Babylon alles, was die Menschen liebten: ihre Heimat, ihre Vergangenheit, ihre Zukunft, ihren Tempel.<\/p>\n<p>In der Altstadt von K\u00fcstrin konnten die Kinder erfahren, wie es<br \/>\ndamals f\u00fcr die Menschen in Jerusalem war, als alles dem Erdboden<br \/>\ngleich gemacht wurde und nur noch Kellerl\u00f6cher \u00fcbrig blieben.<\/p>\n<p>Und doch: \u201eTrau dich &#8211; tr\u00e4ume!\u201c<\/p>\n<p>Jesaja wagte von einem neuen Tempel aus Tr\u00fcmmersteinen zu<br \/>\ntr\u00e4umen, keinem gro\u00dfartigen, reichen und gl\u00e4nzenden, aber von<br \/>\neinem bunten und fr\u00f6hlichen, zu dem alle gerne kommen.<br \/>\nUnd so schm\u00fcckten die Kinder ihre Kirche in Neuentempel, wie<br \/>\nsie sie sich ertr\u00e4umen mit Kuscheldecken und \u2013kissen, bunten<br \/>\nLuftballons und Blumen und legten sich um den Altar auf die<br \/>\nErde und lauschten auf Jesaja, der erz\u00e4hlt, wie es ist, wenn Gott<br \/>\nden allerletzten Traum wahr macht, und es keinen Krieg mehr<br \/>\ngibt, und L\u00f6we und Rind, Schlange und Kind gemeinsam spielen<br \/>\nund nur noch Gras essen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-334\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-2.jpg\" alt=\"kindercamp2011-2\" width=\"678\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-2.jpg 678w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-2-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Foto: Jutta Krause, Gusow<\/p>\n<p>Es waren zwei traumhafte Tage. Tage, in denen keiner Fleisch a\u00df und es gar nicht vermisste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-335\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-3.jpg\" alt=\"kindercamp2011-3\" width=\"689\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-3.jpg 689w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindercamp2011-3-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Foto: Jutta Krause, Gusow<\/p>\n<p>Recht herzlichen Dank allen, die geholfen haben: Jutta Krause,<br \/>\nAnke Hanisch, Dennis Ferch und Steffi Ewald.<\/p>\n<p>JR Matthias, RCh Mielke<\/p>\n<p><strong>Gebet f\u00fcr viele<\/strong><\/p>\n<p>Beh\u00fcte, Herr, die ich dir anbefehle, die mir verbunden sind und mir verwandt.<br \/>\nErhalte sie gesund an Leib und Seele und f\u00fchre sie an deiner guten Hand,<br \/>\nsie alle, die mir ihr Vertrauen schenken und die mir so viel Gutes schon getan.<br \/>\nIn Liebe will ich dankbar an sie denken, o Herr, nimm dich in G\u00fcte ihrer an.<br \/>\nUm manchen Menschen mache ich mir Sorgen und m\u00f6cht ihm helfen,<br \/>\ndoch ich kann es nicht,<br \/>\nIch w\u00fcnschte nur, er w\u00e4r bei dir geborgen und f\u00e4nde aus dem Dunkel in dein<br \/>\nLicht.<br \/>\nDu lie\u00dfest mir so viele schon begegnen, so lang ich lebe, seit ich denken kann.<br \/>\nIch bitte dich, du wollest alle segnen, sei mir und ihnen immer zugetan.<\/p>\n<p>Lothar Zenetti<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Stichwort: Wer erfand den Kindergarten?<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-337\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindergarten.jpg\" alt=\"kindergarten\" width=\"681\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindergarten.jpg 681w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kindergarten-300x179.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/>Bild: Diakonie Magazin 2\/2011, S 16<\/p>\n<p>Johann Sperl (1840-1914) erfasst in seinem Bild das Sch\u00f6nste an Kindern: ihre Selbstvergessenheit. Unter bl\u00fchenden Obstb\u00e4umen, welche die bl\u00fchende Wiese in den Himmel heben, spielen bl\u00fchende Kinder, Gesch\u00f6pfe des \u201eHimmels und der Erden&#8220; (EG 183,1). Dieses Idyll ist eine evangelische Erfindung; haben wir das vergessen? Im antiken r\u00f6mischen Weltreich wurden Kinder bezeichnenderweise nicht mit Namen, sondern mit Zahlen benannt. Der Philosoph Zeno von Kition (um 334-264 v. Chr.) meinte, Kinder unter 15 Jahren seien als vernunftlose Wesen den Tieren gleichzusetzen. In der j\u00fcdischen Kultur zur Zeit Jesu geh\u00f6rten Kinder bis zum 12. Lebensjahr mit den Frauen, Kranken und Armen zu den ungeachteten Menschengruppen am Rande der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Scharf wies Jesus seine J\u00fcnger zurecht, als diese die Frauen beschimpften, die es 12 wagten, gegen die Regeln der Zeit ihre Kinder zu ihm zu bringen: \u201eUnd sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anr\u00fchre. Die J\u00fcnger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen geh\u00f6rt das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empf\u00e4ngt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die H\u00e4nde auf sie und segnete sie.&#8220;<br \/>\n(Markus 10,13-16; vgl. Markus 9,35-37)<br \/>\nJesus hat damit eine sp\u00e4ter bahnbrechende Entwicklung in Gang gesetzt. Er spricht den Kindern die Zugeh\u00f6rigkeit zum<br \/>\nReich Gottes zu und verteidigt sie gegen diejenigen, die sie an den Rand dr\u00fccken wollen. \u2026(Aber) Nichts lag Jesus ferner als eine idealisierende Sicht des Kindes. Auch sie sind \u201eallesamt S\u00fcnder, die geliebt sein wollen. Keine besonderen Qualit\u00e4ten sind es, welche Kinder zum Empfang der Gottesherrschaft bzw. des Glaubens pr\u00e4destinieren, im<br \/>\nGegenteil: In ihrer Angewiesenheit auf das Empfangen, das \u201eSich-beschenken-Lassen\u201c haben sie nichts zu bieten: weder Verdienst noch Verdienste, keine Erf\u00fcllung irgendwelcher Anforderungen oder gar Vorschriften (\u201eWie oft habe ich dir das schon gesagt\u2026!\u201c) keine Leistungen, die allgemeinen Erwartungen entspr\u00e4chen.<br \/>\nWie die Armen, Kranken und S\u00fcnder, derer sich Jesus annahm, stehen Kinder vor Gott mit leeren H\u00e4nden da und k\u00f6nnen nicht anders, als vertrauensvoll alles von ihrem Vater im Himmel zu erwarten. Sie sind ein exemplarischer Ausdruck christlicher Grundhaltung und evangelischen Glaubens: Allein auf das Empfangen angewiesen, wissen sie sich ohne Verdienste von Gott angenommen! Kinder sind in ihrem Kindsein als solche Glaubensboten f\u00fcr uns Erwachsene.<br \/>\nDie neue Wahrnehmung der Stellung des Kindes im 13 Evangelium brachte im 18. und 19. Jahrhundert eine erstaunliche<br \/>\nEinrichtung hervor: den Kindergarten. 1769 richtete der evangelische Pfarrer Johann Friedrich Oberlin im Elsass die erste Kleinkinderschule ein. Das erregte das Interesse des gro\u00dfen P\u00e4dagogen Johann Heinrich Pestalozzi. Sein Sch\u00fcler Friedrich Fr\u00f6bel, Sohn eines Pfarrers, widmete sich seit 1836 ausschlie\u00dflich dem Studium der Kinder im Vorschulalter. Zuvor war er zu einem F\u00f6rster in die Lehre gegangen, um die Pflanzschule (sp\u00e4ter: Baumschule) kennenzulernen. Erzieher sollen ihren Beruf wie den eines G\u00e4rtners aus\u00fcben: 1840 gr\u00fcndete Fr\u00f6bel in Th\u00fcringen einen ersten \u201eKindergarten&#8220;, keine -schule: Damit wurde eine Einrichtung mit einem wundervollen neuen Wort beschenkt, welches in mehrere Sprachen als Fremdwort eingegangen ist. Fr\u00f6bel wollte erreichen, dass das Kind mit Zuversicht und Selbstvertrauen seinen Lebensweg beschreitet. Ganz so, wie es Jesus in seiner Verk\u00fcndigung vom Reiche Gottes aufgezeigt hatte. Jede Erfahrung best\u00e4tigend, bleibt Fr\u00f6bels Feststellung g\u00fcltig: \u201eAlle und jede Erziehung, die sich nicht auf die christliche Religion, auf die Religion Jesu gr\u00fcndet, ist mangelhaft und einseitig.&#8220;<br \/>\nDem Maler Johann Sperl ist mit seinem Bild das gegl\u00fcckt, was dem P\u00e4dagogen Friedrich Fr\u00f6bel mit seiner Wortsch\u00f6pfung ebenso gelungen ist: \u201eDer Kindergarten&#8220;; er bringt das Evangelium Jesu Christi bl\u00fctenwei\u00df zum Leuchten. Warum sollten wir es zulassen, da\u00df der Geniestreich einer evangelischen Erfindung zu einer seelenlosen \u201eKindertagesst\u00e4tte&#8220; verarmt?<\/p>\n<p>(gefunden im Diakonie-Magazin, 2\/2011, S.16f)<\/p>\n<p><b>Gottes Liebe ist wie die Sonne &#8211; Kinderfest in Neuentempel am 28. Mai<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-336\" src=\"http:\/\/h219165.server21.campusspeicher.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kinderfest2011.jpg\" alt=\"kinderfest2011\" width=\"801\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kinderfest2011.jpg 801w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kinderfest2011-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kinderfest2011-768x466.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/>Foto: Simone Winkler, Seelow<\/p>\n<p>Kollektenplan<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>09, f\u00fcr besondere Projekte der gro\u00dfen diakonischen Einrichtungen<br \/>\n11. 09, f\u00fcr den Erhalt von alten Kirchen (F\u00f6rderkreis \u201eAlte Kirchen e.V.\u201c)<br \/>\n18. 08, f\u00fcr die Arbeit in ev. Kindertagesst\u00e4tten<br \/>\n25. 09, f\u00fcr besondere Aufgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland<br \/>\n02. 1o, f\u00fcr \u201eHoffnung f\u00fcr Osteuropa\u201c und \u201eKirchen helfen Kirchen\u201c<br \/>\n09. 10, frei nach Entscheidung des Gemeindekirchenrates<br \/>\n16. 10, f\u00fcr die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen<br \/>\n23. 10, Frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br \/>\n30. 10, f\u00fcr offene Kinder- und Jugendarbeit<br \/>\n31. 10, f\u00fcr Gossner Mission und Helmut-Gollwitzer-Haus in W\u00fcnsdorf<br \/>\n06. 11, f\u00fcr Meditations- und Retraitearbeit<br \/>\n13. 11, f\u00fcr besondere Aufgaben des Kollektenverbundes der EKU<br \/>\n16. 11, f\u00fcr die Arbeit des Fl\u00fcchtlingsrates und Erwachsenenbildung<br \/>\n20. 11, f\u00fcr den Posaunendienstes und f\u00fcr die Missionarischen Dienste<br \/>\n27. 11, f\u00fcr die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den Partnerkirchen<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00dcR JEDEN WAS DABEI<\/p>\n<p>05.09.: Treffen Vorbereitungsgruppe Arbeit mit Kindern<br \/>\n25.09.: Erntedankgottesdienst in Marxdorf<br \/>\n28.09.: Ausflug der Seniorinnen und Senioren nach Mittenwalde<br \/>\n28.09.: Treffen Vorbereitungsgruppe Krippenspiel<br \/>\n02.10.: Erntedankgottesdienste in Worin und Lietzen<br \/>\n22.10.: Ehrenamtsfest der Diakonie in Berlin<br \/>\n31.10.: Musikalischer Reformationsgottesdienst (mit KiGo)<br \/>\n12.11.: Synode unseres Kirchenkreises<br \/>\n16.11.: Gottesdienst \u201eanschlie\u00dfen\u201c zum Bu\u00df- und Bettag<br \/>\n26.11.: Einsingen der Adventszeit in Lietzen<br \/>\n18.12.: Krippenspiel in Marxdorf<br \/>\n28.12.: Festliches Weihnachtskonzert in Lietzen<br \/>\n24.\/25.03.\u201912: Kinderbibelwochenende in Neuentempel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele H\u00e4nde regen sich in unseren Gemeinden, damit unsere Kirchen ansehnlich, die Gemeinder\u00e4ume einladend, die Friedh\u00f6fe \u00fcberschaubar bleiben, die Gottesdienste und Gemeindekreise stattfinden k\u00f6nnen und und und\u2026 Oft unbezahlt, oft unbemerkt. Unser ALLER Dank gilt denjenigen, die sich f\u00fcr die Kirchengemeinden engagieren und einsetzen, und wenn es auch \u201enur\u201c ein inniges Gebet ist. Stellvertretend f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2011\/09\/01\/forum-sep-nov-2011\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Forum Sep. &#8211; Nov. 2011<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-330","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":338,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330\/revisions\/338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}