﻿{"id":605,"date":"2017-11-27T21:03:44","date_gmt":"2017-11-27T20:03:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lznt.de\/?p=605"},"modified":"2020-03-22T15:41:45","modified_gmt":"2020-03-22T14:41:45","slug":"forum-dez-bis-februar-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2017\/11\/27\/forum-dez-bis-februar-2018\/","title":{"rendered":"Forum Dez. bis Februar 2018"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Winterweg-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-608\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Winterweg-1.jpg\" alt=\"\" width=\"524\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Winterweg-1.jpg 524w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Winterweg-1-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px\" \/><\/a>Alte Stra\u00dfe von Falkenhagen nach Lietzen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Befiehl du deine Wege und was dein Herze kr\u00e4nkt,<br \/>\nder allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt,<br \/>\nder Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn,<br \/>\nder wird auch Wege finden, da dein Fu\u00df gehen kann.<br \/>\n(Paul Gerhardt)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Allen Gemeindegliedern, allen Einwohnerinnen und Einwohnern<br \/>\nunserer Orte ein gesegnetes Christfest<br \/>\nund einen beh\u00fcteten Weg durchs neue Jahr!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20173.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-611\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20173.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20173.jpg 330w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20173-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a>ein himmlischer Eindruck von Anne Sasse<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unser Seniorenausflug<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20171.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-613\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20171.jpg\" alt=\"\" width=\"871\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20171.jpg 871w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20171-300x159.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20171-768x408.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" \/><\/a>F\u00fcr den 6. September war der diesj\u00e4hrige Seniorenausflug geplant. Die Vorbereitungen daf\u00fcr sind aber weitaus vorher im vollen Gange. Erst einmal soll ein sch\u00f6nes Ziel gefunden werden. Dann melden sich die Mitfahrer schon voll Erwartung auf diesen Tag an. Und der H\u00f6hepunkt der Vorbereitung ist die Bestellung des Mittagessens. Etwa eine Woche vor dem Ausflug k\u00f6nnen alle Teilnehmenden zwischen vier verschiedenen Essensangeboten ausw\u00e4hlen. Das hat dann den Vorteil, dass man in der Gastst\u00e4tte schneller bedient werden kann und alle ihr Essen gleichzeitig bekommen.<br \/>\nDas Ziel war ausgew\u00e4hlt, es sollte die Marienkirche in Frankfurt\/Oder sein. Vorher sollte es in Lebus in der Gastst\u00e4tte das Mittagessen geben, und der Abschluss war in Frankfurt im Gr\u00e4nzkaffee geplant.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-614\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174.jpg\" alt=\"\" width=\"1233\" height=\"921\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174.jpg 1233w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174-768x574.jpg 768w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20174-1024x765.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1233px) 100vw, 1233px\" \/><\/a><br \/>\nAm 6. September ging es also mit drei Kleinbussen gegen 10.30 Uhr los. Vor der Gastst\u00e4tte in Lebus angekommen, gab es eine freudige Begr\u00fc\u00dfung untereinander. Da die Teilnehmer aus vielen verschiedenen Orten kommen, sieht und trifft man sich ja nur einmal im Jahr, eben zum gemeinsamen Ausflug. Auch die Pl\u00e4tze in der Gastst\u00e4tte werden dann so ausgew\u00e4hlt, dass man sich so richtig gut unterhalten und austauschen kann. Zum guten Essen bot die Gastst\u00e4tte auch einen wunderbaren Blick, direkt vom Sitzplatz am Tisch, auf die Oder. Das war alles sehr sch\u00f6n.<br \/>\nNach dem Mittagessen ging die Fahrt nach Frankfurt zur Marienkirche. Zum Gl\u00fcck konnten die Autos direkt an der Kirche halten, und niemand musste weit laufen. Zumal gerade zu dieser Zeit ein gro\u00dfer Regenguss herunterkam.<br \/>\nIn der Kirche stand ein Mitarbeiter f\u00fcr uns bereit. Er erkl\u00e4rte vieles \u00fcber die Kirche, vor allem \u00fcber die ber\u00fchmten Fenster der Marienkirche. Das Gute war, dass man bei den Ausf\u00fchrungen sitzen und in Ruhe betrachten konnte, wor\u00fcber gesprochen wurde.<br \/>\nZum Kaffeetrinken fuhren wir ins nahegelegene Gr\u00e4nzkaffee. Der Kuchen schmeckte hervorragend, und der Kaffee wurde ganz besonders serviert. Es gab f\u00fcr jeden ein K\u00e4nnchen frisch aufgebr\u00fchten Kaffee, der besonders aromatisch schmeckte, da das Gr\u00e4nzkaffee eine hauseigene R\u00f6sterei betreibt.<br \/>\nGegen\u00fcber dem Caf\u00e9 flie\u00dft die Oder. Dort hat sich die ganze Gruppe zum obligatorischen Gruppenbild aufgestellt. Spontan wurde angesichts der Gruppenformation, der wunderbaren Kulisse und \u00fcberhaupt der Freude an dem sch\u00f6nen Tag beschlossen, zum Abschluss das Lied \u201eGeh aus, mein Herz, und suche Freud\u201c zu singen. Es war ein Erlebnis. Nach dem Gesang gab es begeisterten Applaus der Passanten.<br \/>\nAn Seele und Leib gest\u00e4rkt wurde nach dem Abschiednehmen die Heimreise angetreten.<br \/>\nEin Dankesch\u00f6n f\u00fcr alle, die zum Gelingen dieses sch\u00f6nen Tages beigetragen haben.<\/p>\n<p>Angelika Wilde<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 12.August war in der Falkenhagener Kirche <strong>\u201eDie Singende Orgel auf Luthers musikalischen Spuren\u201c<\/strong> zu Gast. In der \u00fcberschaubar gef\u00fcllten Kirche ert\u00f6nte ein wunderbarer Orgelklang, gespielt von Alexander Ivanoff aus Moskau. Dazu erfreute uns Urmas Pevgonen mit einem beeindruckenden Bariton. Zum Ausklang der Woche konnten wir Texte von Luther genie\u00dfen und h\u00f6rten St\u00fccke von Bach, Liszt und H\u00e4ndel.<br \/>\nAlexander Ivanoff, ein 27-j\u00e4hriger junger Mann, der nach seinem bereits erfolgreich abgeschlossenem Studium \u201eKirchenorgel\u201c in Moskau z.Zt. ein 2.Studium \u201eOrgel\u201c in Berlin absolviert, konnte mit seinem Talent \u00fcberzeugen. Man sp\u00fcrte die Hingabe, mit der er sich dem Instrument widmet. Desgleichen sp\u00fcrten wir auch bei Urmas Pevgonen, der in Estland geboren wurde und nach seinem Gesangsstudium in Tallin und Berlin bereits in vielen L\u00e4ndern Europas mit seinen Solo-Auftritten das Publikum begeisterte.<br \/>\nMit W\u00fcnschen zu unserer seelischen Zufriedenheit wurden wir in die neue Woche entlassen. Es war ein tolles Konzert, nur schade, dass solche Angebote in unserer Region manches Mal zu wenig genutzt werden.<\/p>\n<p>Ulrike W\u00fcstinger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erinnerung an den 24. September<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich viel zu gro\u00dfe Schuhe anziehe und denke, ich bin deswegen selbst schon gro\u00df, dann werde ich nicht richtig laufen lernen und erst recht nicht auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehen.<br \/>\nWenn ich am 24.September schon alle Adventst\u00fcrchen \u00f6ffne, dann kommt Weihnachten trotzdem erst Ende Dezember. Geduld ist eine Tugend. Und wie wichtig diese ist, das konnten wir am 24. September im Gottesdienst zum Schulanfang in der Kirche von Lietzen erleben.<br \/>\nDa stolpert ein M\u00e4dchen mit Riesenschuhen durch die Kirche, weil es ganz schnell gro\u00df werden m\u00f6chte. Und eine andere verk\u00fcndet stolz, dass sie den Adventskalender geschafft hat, obwohl doch gerade erst Herbstanfang ist. Egal, jetzt kommt Weihnachten. Das kleine Schulm\u00e4dchen ist beeindruckt, wie leicht das scheinbar geht, wenn man Dinge erzwingen will. Einfach gro\u00dfe Schuhe an die F\u00fc\u00dfe und schon bist du gro\u00df. Auf dem Weg zu ihrem ersten Schultag plant sie, gleich heute die allerbeste Freundin zu finden und am Ende der Woche: Lesen und Schreiben \u2013 kein Problem.<br \/>\nW\u00e4re da nicht auf ihrem Schulweg der Bauer, der seelenruhig mit einer gro\u00dfen Milchkanne in der Hand im Wege steht. Es scheint, als ob er dem lieben Gott die Zeit stiehlt.<br \/>\n\u201eWas machst du, hast du nichts zu tun?\u201c Das Schulm\u00e4dchen wundert sich. Der Bauer steht da und wartet. Worauf? Dass irgendwann aus dem Gras in seinem Schubkarren Milch werden wird. Da ist er sich ganz sicher. Das M\u00e4dchen h\u00e4lt inne. Nat\u00fcrlich: Geduld, das brauchen wir. Es ist im Leben, in der Schule, auf der Arbeit eben nicht immer so ganz einfach. Da will der Erfolg sich nicht einstellen, ich finde gar nicht so leicht Freunde, da stolpere ich schon ganz sch\u00f6n herum. Geduld hilft.<br \/>\nUnd was hilft gegen das Stolpern noch au\u00dfer Geduld? Das rechte Schuhwerk.<br \/>\nUnd so bekamen alle zu guter Letzt passend zum Schulanfang nicht aus einer Schult\u00fcte, sondern aus einer \u201eSchuht\u00fcte\u201c den richtigen Schuh ans Herz gelegt: Zum Beispiel den Hausschuh, der mich erinnert, dass ich ein Zuhause habe, wenn die Schule grausam ist oder den Wanderschuh, der zeigt, was da auch alles aufregendes passieren kann.<br \/>\nAn diesem Gottesdienst haben viele mitgewirkt, deshalb war er auch so bunt, vielf\u00e4ltig und fr\u00f6hlich. Ganz herzlichen Dank dem Team \u201eArbeit mit Kindern\u201c, Frau Kr\u00fcger und der \u201eNeuentempler Kirchencombo\u201c und all denen, die etwas zu Essen mitgebracht haben; denn es ist immer wieder sch\u00f6n, nach einem sch\u00f6nen Gottesdienst gemeinsam in der Kirche zu essen.<\/p>\n<p>JR Matthias<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Andacht zum 500. Jahrestag der Reformation<\/strong><br \/>\n<strong>in Marxdorf<\/strong><\/p>\n<p>Diesen Artikel f\u00fcrs Gemeindeforum m\u00f6chte ich in der Ichform schreiben, also ich, Angelika Wilde.<br \/>\nDas Reformationsjubil\u00e4um begleitet mich in unserer Kirchengemeinde schon seit der Adventszeit vorigen Jahres, als es mit dem Lutherkrippenspiel begann. Viel Sch\u00f6nes habe ich in dem Jahr \u00fcber die Reformation erleben und lernen k\u00f6nnen. Da gab es Konzerte, einen Ausflug nach Wittenberg und die Kunstinstallation von Frau St\u00fcrmer-Alex in der Marxdorfer Kirche zum Thema \u201eAblasshandel und der Antichrist\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Luther500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-521 alignright\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Luther500.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Luther500.jpg 179w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Luther500-140x300.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a><br \/>\nF\u00fcr den Reformationstag, den 31.10. &#8211; H\u00f6hepunkt des 500j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums &#8211; gab es die Idee, um 15.17 Uhr die Kirchenglocken des Landes erklingen zu lassen. Ich fand die Idee sehr gut. Und der Gedanke ging dann noch weiter, es sollte in so vielen Kirchen wie m\u00f6glich nach dem Gel\u00e4ut eine Andacht geben. In unseren Gemeinden war das in Falkenhagen und in Marxdorf m\u00f6glich. Die Andachten wurden in der Hauptsache von Laien gehalten. Um den Laien die Sache zu erleichtern, wurde von der Beauftragten f\u00fcr die Arbeit mit Laien, Frau Fichtm\u00fcller, sowie dem Superintendenten, Herrn Sch\u00fcrer-Behrmann, eine m\u00f6gliche Form der Andacht ausgearbeitet. Dazu gab es Anleitungshefte f\u00fcr die Akteure und die Gemeinde. Sogar eine CD wurde mit Orgelmusik aufgenommen, die es erleichterte, beim Gesang die Melodie zu halten. Auch Orgelzwischenst\u00fccke gab es darauf, alles gespielt von Kantor Hardt aus Frankfurt\/Oder. Diese CD gab mir schon mal ein beruhigendes Gef\u00fchl, denn mein Mann und ich wollten gern f\u00fcr Marxdorf die Andacht halten. Trotz hervorragender Vorarbeit durch die Landeskirche gab es f\u00fcr uns noch eine intensive Besch\u00e4ftigung mit dieser Andacht. Zum Beispiel bekamen wir eine T\u00fcte mit Apfelkernen, da ja Luther gesagt hat, dass er, auch wenn die Welt morgen unterginge, heute noch ein Apfelb\u00e4umchen pflanzen wolle. Die Apfelkerne sollten an die Teilnehmer der Andacht verteilt werden, damit auch sie ihrer Hoffnung auf eine Zukunft mit Gott symbolisch Ausdruck geben k\u00f6nnen. Ich dachte mir, das wird schwierig &#8211; die kleinen Apfelkerne verschwinden ja auf Nimmerwiedersehen in Hand- und Manteltaschen. Da ich gerne bastle, habe ich bunte kleine Umschl\u00e4ge hergestellt und die Apfelkerne dahinein gegeben, und so hatte jeder die Gewissheit, dass der Kern &#8211; zuhause angekommen &#8211; auch noch da ist. Mein Mann und ich besch\u00e4ftigten uns inhaltlich auch sehr mit der Andacht, teilten die einzelnen Passagen mit Texten und Gebeten unter uns auf, lasen die Texte und sangen schon mal die Lieder zur CD. Uns hat das Ganze viel Freude gemacht.<\/p>\n<p>Als wir am 31.10. zur Andacht losfuhren, sp\u00fcrte ich doch eine aufgeregte Anspannung. Vor der Kirche erwartete uns eine gelungene \u00dcberraschung: vier Leute vom Bl\u00e4serchor aus Alt Rosenthal. F\u00fcr die Bl\u00e4ser in der Landeskirche gab es auch die sch\u00f6ne Idee, um 15.17 Uhr den Choral von Martin Luther \u201eEin feste Burg ist unser Gott\u201c zu spielen. Mich hat das Ganze leider etwas aus der Fassung gebracht. Wie sollte das gehen, 15.17 Uhr Glockenl\u00e4uten und Bl\u00e4sermusik, da hatte man doch von keinem so recht etwas. Ich danke den Alt Rosenthaler Bl\u00e4sern von ganzem Herzen, dass sie bereit waren, auf die genaue Uhrzeit zu verzichten; dadurch war unsere Andacht eine sehr gelungene und sch\u00f6ne Sache geworden. Die Bl\u00e4serinnen und Bl\u00e4ser begannen mit dem Choral vor dem Glockengel\u00e4ut, und als die letzten T\u00f6ne verklungen waren, setzte das Glockengel\u00e4ut ein. Die Bl\u00e4sermusik fand vor der Kirche statt, und bei ge\u00f6ffneten Kirchent\u00fcren hatten nun die Gemeinde und die Menschen im Dorf etwas davon. Toll, ich war begeistert und sehr beeindruckt. Die Andacht selbst empfand ich als sehr sch\u00f6n im Wechselspiel und guter Gemeinschaft mit der Gemeinde.<br \/>\nZum Schluss noch eins mit auf den Weg unseres Glaubens, der durch Martin Luther den Menschen so zug\u00e4nglich gemacht wurde, wie wir ihn heute noch erfahren d\u00fcrfen. In der Andacht gab es einen Dialog zwischen Herrn und Frau Luther im Himmel. Im letzten Satz sagt Luther, was er sich sehr w\u00fcnschen w\u00fcrde f\u00fcr die Zukunft, n\u00e4mlich dass die Menschen an Gott denken, Gott vertrauen und mit ihm leben.<\/p>\n<p>Angelika Wilde<\/p>\n<p>P.S. In Marxdorf ist das Reformationsjubil\u00e4um noch nicht zu Ende. Am 2. Advent wird es in der Marxdorfer Kirche noch einmal das Lutherkrippenspiel zu erleben geben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20172.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-612 alignright\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20172.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"665\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20172.jpg 500w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20172-226x300.jpg 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch in Falkenhagen riefen die Glocken am Reformationstag um 15.17 Uhr zu einer feierlichen sch\u00f6n gestalteten Andacht von Ulrike W\u00fcstinger und Susi van Zyl<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Zusammenwachsen und gedeihen<\/strong><br \/>\n<strong>Ein Brief an die Gemeinde<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>dies ist ein Brief an Dich. Ja, genau an Dich, denn Dir m\u00f6chte ich danken.<br \/>\nDu hast mich aufgenommen, und Du hast mich in Dein Herz gelassen. Du hast mir so viele sch\u00f6ne Erlebnisse geschenkt, obwohl wir uns gar nicht richtig kennen.<br \/>\nDu wei\u00dft nicht, wovon ich rede? Darum m\u00f6chte ich Dir heute von meinen Erfahrungen mit Dir berichten.<br \/>\nIch bin die Neue, die Mutterschaftsvertretung von Tina Sch\u00fctze, die, die pl\u00f6tzlich als Jugendkoordinatorin in Deiner Mitte aufgetaucht ist. Du hast Deine Kinder in meine H\u00e4nde gegeben und mir Dein volles Vertrauen entgegengebracht. Du hast mir T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet, um Dich kennenlernen zu d\u00fcrfen und um Deine Freuden mit mir zu teilen.<br \/>\nAls ich Mitte Juni zu Dir kam und mein neues B\u00fcro im Gemeindehaus in Seelow erkundete, habe ich ein einsames Haus vorgefunden. Nur selten traf ich dort eine Menschenseele an, und weil ich mich dort recht einsam f\u00fchlte, schlich ich mich ab und an heimlich in den Pfarrgarten.<br \/>\nEs schien, als sei der Garten lange schon verlassen. Die B\u00e4ume rankten hoch hinaus, die B\u00fcschen wuchsen kreuz und quer, doch zwischen dem Wildwuchs fand ich die s\u00fc\u00dfesten Fr\u00fcchte und die gr\u00f6\u00dften Beeren. Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Quitten, \u00c4pfel und pr\u00e4chtige Pfirsiche gedeihten \u00fcberall dort, wohin mein Auge blickte. Ich f\u00fchlte mich wie im Paradies.<br \/>\nGab es denn niemanden, der diesen Ort genie\u00dfen kommt und seinen Reichtum verwaltet? In der hintersten Ecke fand ich eines Tages, als ich weit genug vorgedrungen war, ein frisches Beet.<br \/>\nHier musste es also doch jemanden geben, der ab und zu m\u00e4ht, s\u00e4t und einen kleinen Teil des Gartens neu belebt.<br \/>\nSo machte ich mich auf die Suche und erfuhr im CVJM, dass das Beet hinter der Feuerstelle ein Projekt der nahegelegenen Fl\u00fcchtlingsunterkunft ist und von allein reisenden Jugendlichen angelegt wurde. Der Leiter des Projektes erz\u00e4hlte mir, dass er das Gartenst\u00fcck gemeinsam mit dem \u201eNest\u201c nutzen d\u00fcrfe, solange das Pfarramt noch nicht besetzt und der Pfarrgarten noch ungenutzt ist. Die Fl\u00fcchtlingsunterkunft, in der er arbeitete, wurde jedoch schon im September aufgel\u00f6st. Die heranwachsende Saat wurde seither alleingelassen und es g\u00e4be niemanden mehr, der zur Ernte kommen w\u00fcrde. Er bat mich, mich um die reifen Fr\u00fcchte zu k\u00fcmmern, denn es w\u00e4re schade, wenn diese ungenutzt vergehen.<\/p>\n<p>Ich wusste gar nicht, wie ich mich f\u00fcr dieses Angebot bedanken konnte und war einfach \u00fcberw\u00e4ltigt.<br \/>\nVon nun an gab es reichhaltige und gesunde Mahlzeiten in dem Niederjesarer Jugendclub, in dem ich t\u00e4tig bin. Zusammen mit den Kindern dort kochte ich K\u00fcrbissuppe aus riesigem Muskatk\u00fcrbis, Bohnen mit Speck und Zwiebeln, in Butter geschwenkte Maiskolben und f\u00fcllte Zucchinis. Der kleine Garten hat viele Spezialit\u00e4ten bereitgestellt, die bis heute viele M\u00fcnder satt werden lassen. Die Ernte war so ergiebig, dass wir einen K\u00fcrbis zum Erntedank- und Einschulungsgottesdienst in Lietzen verschenkten, und es blieb noch so viel \u00fcbrig, dass auch ein K\u00fcrbis zur Begr\u00fc\u00dfung auf die neue Pfarrerin Josefine Soltau wartete.<br \/>\nDie urspr\u00fcnglich aus Bautzen (in Sachsen) stammende junge Frau hat im November ihre erste Pfarrstelle in Seelow begonnen und bezieht zurzeit, gemeinsam mit ihrem Mann Richard, die Wohnung \u00fcber der ehemaligen Superintendentur, mit dem dazugeh\u00f6rigen paradiesischen Pfarrgarten.<br \/>\nInmitten der gerade begonnenen Renovierungsarbeiten durfte ich die Pfarrerin bereits kennenlernen und ihr gleich von meinen Entdeckungen im Garten berichten. Frau Soltau ist nun die Neue, die neue Pfarrerin, die sich darauf freut, hier in ihrer Gemeinde erstmal richtig anzukommen und ihr neues Umfeld kennenzulernen. Sie freut sich besonders auf gemeinschaftliche Familien- und Jugendarbeit und wird auch im seelsorgerischen Bereich t\u00e4tig sein. Sie teilt eine enge Naturverbundenheit, und w\u00e4re ihr nicht diese eine kleine Fl\u00fcgelmutter k\u00fcrzlich verloren gegangen, dann h\u00e4tte sie ihre neue Gemeinde auch schon l\u00e4ngst mit dem Fahrrad erkundet.<br \/>\nAls ich ihr meine Erlebnisse im Pfarrgarten schilderte, sagte sie mit einem freundlichen L\u00e4cheln, dass sie eine zuk\u00fcnftige Weiternutzung des kleinen Gartenbereiches begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrde. Ich w\u00fcrde mich nat\u00fcrlich auch sehr freuen, wenn sich im neuen Jahr vielleicht einige Kinder aus den Jugendclubs in Seelow-Land zusammenfinden w\u00fcrden, die dort zusammen etwas wachsen lassen und gemeinsam ein kleines St\u00fcck des Paradiesgartens erhalten und verwalten m\u00f6chten.<br \/>\nF\u00fcr alle diese sch\u00f6nen Erfahrungen m\u00f6chte ich Dir, liebe Gemeinde, auf diesem Wege danken. Ich danke Dir, dass Du mich teilhaben l\u00e4sst, obwohl ich gar nicht wei\u00df, wer Du eigentlich bist. Danke vor allem daf\u00fcr, dass in Dir und durch Dich so viel w\u00e4chst und dass Du so fruchtbare Bekanntschaften, neue Freundschaften und Herzlichkeit gedeihen l\u00e4sst.<br \/>\nDanke.<\/p>\n<p>Deine Anne<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeindemitglieder,<\/p>\n<p>Endlich ist es soweit: Ich darf mich Ihnen als <strong>neue Pfarrerin (sc. in Seelow)<\/strong> vorstellen!<br \/>\nMein Name ist Josefine Soltau, und im November beginne ich meinen Dienst hier in Seelow. Es ist meine erste Pfarrstelle.<br \/>\nIch stamme aus dem sch\u00f6nen Bautzen in Sachsen, und nach meinem Studium in Berlin und Leipzig habe ich meinen Vorbereitungsdienst (Vikariat) in der s\u00e4chsischen Landeskirche absolviert. Zwei Jahre habe ich in der Gemeinde Reichenberg\/ Moritzburg bei Dresden gelebt und gearbeitet. Nach meinem abgeschlossenen Vorbereitungsdienst entschied ich mich f\u00fcr einen Wechsel in die Berlin-Brandenburgische Landeskirche.<br \/>\nIn den kommenden Wochen hoffe ich, besonders viele Gemeindemitglieder, Gruppen und Arbeitsfelder Ihrer Gemeinde kennen zu lernen. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu erfahren, wof\u00fcr Ihr Herz schl\u00e4gt und was Ihre Gemeinde bewegt.<br \/>\nMeine Schwerpunkte als Pfarrerin sehe ich in der Kinder- und Familienarbeit, nat\u00fcrlich in der gottesdienstlichen Arbeit, aber auch im seelsorgerlichen Bereich. F\u00fcr neue Ideen und frische Projekte bin ich offen und hoffe auf gemeinsamen Austausch mit allen Gemeindemitgliedern, sowie eine gute Teamarbeit mit dem Gemeindekirchenrat.<br \/>\nIch bin nicht allein nach Seelow gekommen &#8211; mit im Gep\u00e4ck ist mein Mann Richard, der in Petersdorf arbeitet. Gemeinsam sind wir dabei, in die Pfarrwohnung einzuziehen und nach und nach in Seelow neue Wurzeln zu schlagen.<br \/>\nSo freue ich mich auf Sie alle und w\u00fcnsche uns Gottes Segen.<br \/>\nEs gr\u00fc\u00dft Sie ganz herzlich,<\/p>\n<p>Pfarrerin Josefine Soltau<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Noch immer werden sie gefunden \u2026<\/strong><br \/>\n<strong>Zur Einbettung auf der Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte in Lietzen<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonnabend, dem 21. Oktober, habe ich an der Einbettung von 50 gefallenen deutschen Soldaten teilgenommen. Unz\u00e4hlige Male bin ich an diesem Friedhof vorbeigefahren und war doch noch niemals dort. Das wollte ich \u00e4ndern. Ganz gewiss ist es f\u00fcr die Verantwortlichen und besonders f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen auch wichtig, dass Menschen da sind, die sich mit erinnern wollen, die mit trauern und die sich des unermesslichen Verlustes an Menschenleben bewusst sind, die der 2. Weltkrieg mit sich gebracht hat.<br \/>\nDie kurze Zeitungsnotiz mit dem Hinweis auf diese Veranstaltung vermittelt, welche meist stille Arbeit der Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge leistet. Noch immer werden in jedem Jahr mehr als 300 gefallene Soldaten in Brandenburg gefunden, geborgen und zum Teil auch noch identifiziert. Ich denke an einen weinenden alten Mann, der an einem der kleinen S\u00e4rge stand, seine Trauer hat mich anger\u00fchrt. Vielleicht war es der Vater oder der \u00e4ltere Bruder, dessen Tod nun endlich, nach \u00fcber 70 Jahren, aufgekl\u00e4rt werden konnte. Es gibt jetzt einen Ort f\u00fcr diese Trauer.<br \/>\nAuch wenn es f\u00fcr mich etwas schwierig war, die Lieder des Chores innerlich mit-zutragen, so war doch diese ganze Feier sehr gut vorbereitet; durch Pfarrer Thomas Kr\u00fcger wurden die Toten und die Lebenden unter den Segen Gottes gestellt, das war tr\u00f6stlich und wegweisend. Besonders hat es mich gefreut, dass Graf Gebhard von Hardenberg in seiner Ansprache auf die Vikarin Ilse Fredrichsdorff hinwies, die in der b\u00f6sen Zeit des Kriegsendes in den Kirchgemeinden Lietzen und Marxdorf als Pfarrerin ihren Dienst getan hat, als Angeh\u00f6rige der \u201eBekennenden Kirche\u201c bis zum Schluss gef\u00e4hrdet. Dabei erw\u00e4hnte er auch das Buch \u201eZivilcourage und N\u00e4chstenliebe. Leben und Wirken der Vikarin Ilse Fredrichsdorff\u201c, das die Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung herausgegeben hat und dessen Erscheinen wir im Jahr 2002 in der Lietzener Kirche gefeiert haben.<br \/>\nWichtig war f\u00fcr mich auch, wieder einmal das Totengedenken zu h\u00f6ren und innerlich mitzusprechen. Dabei wird umfassend all derer gedacht, die Opfer wurden, und das bis heute: \u201eWir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.\u201c Und zum Schluss hei\u00dft es: \u201eAber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Vers\u00f6hnung unter den Menschen und V\u00f6lkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.\u201c<br \/>\nAls Schwerpunkt der Predigt von Pfarrer Kr\u00fcger habe ich mitgenommen \u2013 angesichts der vielen S\u00e4rge und der trauernden Menschen &#8211; , dass wir uns im Blick auf die gro\u00dfen Ereignisse in unserer Welt und im Blick auf alles das, was unser pers\u00f6nliches Leben angeht, unter den Schutz Gottes stellen k\u00f6nnen. Er sieht uns an, er spricht zu uns, und wir k\u00f6nnen uns im Gebet an ihn wenden. Das kann uns die Kraft geben, Botschafter seines Friedens zu sein, \u201ezu Hause und in der ganzen Welt\u201c.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Feste feiern, wie sie fallen!<\/strong><\/p>\n<p>Glauben kann ich leise leben. Manchmal aber auch laut und \u00f6ffentlich, dann f\u00fcr alle, die Teil haben m\u00f6chten.<br \/>\nEs macht froh, mit den anderen Gemeindemitgliedern in der Adventszeit zu singen, mit den Kindern das Krippenspiel zu proben, sich \u00fcbers Jahr immer wieder in der Kirche zu treffen, Gemeinschaft zu erleben und sich an sch\u00f6ne Momente zu erinnern.<br \/>\nSeid wir uns 2015 zum gemeinsamen Adventssingen am ersten Advent bei Kaffee und Kuchen f\u00fcr die ganze Familie treffen, bin ich bem\u00fcht, kleine Geschenke f\u00fcr die Gemeinde vorzubereiten.<br \/>\n2015 war es ein \u00dcberraschungskalender. 2016 waren es bunte Lesezeichen f\u00fcr die Gesangb\u00fccher. Und nun 2017?<br \/>\nDie Idee kam mir beim Lesen des Psalms 73,23<br \/>\n\u201eUnd dennoch geh\u00f6re ich zu dir! Du hast meine Hand ergriffen und h\u00e4ltst mich.&#8220;<br \/>\nSo starte ich ein Projekt f\u00fcr gro\u00df und klein. Vorgestellt wird dieses beim Adventssingen.<br \/>\nHier sei nur schon so viel verraten:<br \/>\nIm Jahr 2018 hat jeder die M\u00f6glichkeit, dem TAUFTAG besonders zu gedenken. Sei es der eigene, der des Patenkindes oder des eigenen getauften Kindes.<br \/>\nNa, neugierig geworden?<br \/>\nSie sind herzlich eingeladen, sich \u00fcbers Jahr zu beteiligen. In unserer Kirche, die t\u00e4glich allen offen steht, gibt es die M\u00f6glichkeit, in einem &#8222;kleinen Ritual&#8220; sich zu bekennen, zu danken, zu beten.<br \/>\nUnd vielleicht auch zu schauen, wer noch zum gro\u00dfen Kreis der Getauften geh\u00f6rt. Vielleicht nehmen Sie sich die Zeit, diesen Tag besonders zu gestalten.<br \/>\nIch als vierfache Patin kann berichten: es festigt den Glauben an Gott und unser Leben als Christen, sich der eigenen Taufe zu erinnern. Mal den eigenen Taufspruch nachzulesen, Fotos anzuschauen, sich dar\u00fcber auszutauschen und stolz zu bezeugen: &#8222;Ja, ich bin getauft!&#8220;<br \/>\nZu zeigen: &#8222;Mein liebes Patenkind, ich bin da, ich will mich besonders an deinem Tauftag mit dir zusammen erinnern und dich weiterhin auf deinem Weg mit Gott begleiten!&#8220;<br \/>\nMit den besten Segensw\u00fcnschen und mit der Hoffnung, viele von Ihnen beim Adventssingen am Sonntag den 03.12.2017 um 14:30 Uhr in der Falkenhagener Kirche zu treffen.<\/p>\n<p>Es gr\u00fc\u00dft Sie<\/p>\n<p>Carmen Sa\u00df<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr jeden etwas dabei:<\/strong><\/p>\n<p>02.12.: Einsingen der Adventszeit (D\u00f6bberin und Lietzen)<br \/>\n03.12.: Adventsnachmittag (Falkenhagen)<br \/>\n10.12.: Lutherspiel zur Weihnachtszeit (Marxdorf)<br \/>\n16.12.: Bl\u00e4serandacht (Alt Rosenthal) und Bl\u00e4serkonzert (Falkenhagen)<br \/>\n17.12.: Bl\u00e4sertreffen (Seelow)<br \/>\n28.12.: Festliches Weihnachtskonzert (Lietzen)<br \/>\n25.02.: Gottesdienst anschlie\u00dfen, gestaltet von der KonfiGruppe (Lietzen)<br \/>\n02.03.: Weltgebetstag (Falkenhagen)<br \/>\n10.\/11.03.: KiBiWo (Neuentempel)<br \/>\n18.03.: Gottesdienst zum Weltgebetstag (Marxdorf)<br \/>\n19.-22.04.: KonfiR\u00fcste (Boltenhagen)<br \/>\n10.05.: Konfirmation (Marxdorf)<br \/>\n20.05.: Konfirmation (Friedersdorf)<br \/>\n21.06.: Fest zum Schuljahresschluss (Neuentempel)<\/p>\n<p><strong>Kollektenplan<\/strong><\/p>\n<p>Wir sammeln f\u00fcr:<br \/>\n03.12. die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den Partnerkirchen<br \/>\n10.12. die Arbeit in ev. Kindertagesst\u00e4tten<br \/>\n17.12. Hospizarbeit \/ Schule Mekerie<br \/>\n24.12. Brot f\u00fcr die Welt<br \/>\n26.12. die M\u00fctterhilfe<br \/>\n31.12. die Schwerh\u00f6rigen- u. Geh\u00f6rlosenseelsorge u. die Behindertenhilfe<br \/>\n01.01. frei nach Entscheidung des Kirchenkreises<br \/>\n01.06. die Ev. Arbeitnehmerschaft Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz<br \/>\n07.01. die offene Altenarbeit<br \/>\n14.01. besondere Aufgaben der Ev. Kirche in Deutschland.<br \/>\n21.01. Hospizarbeit \/ Schule Mekerie<br \/>\n28.01. die Aktion S\u00fchnezeichen Friedensdienste e.V.<br \/>\n04.02. die Arbeit der Bonhoeffer-Gedenkst\u00e4tte<br \/>\n11.02. die Arbeit der Stadtmission G\u00f6rlitz u. Suppenk\u00fcche G\u00f6rlitz<br \/>\n18.02. Hospizarbeit \/ Schule Mekerie<br \/>\n25.02. besondere Projekte der Jugendarbeit<br \/>\n04.03. die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkm\u00e4ler<\/p>\n<p>Allen Geberinnen und Gebern ein herzliches Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-Danke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-616\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-Danke.jpg\" alt=\"\" width=\"815\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-Danke.jpg 815w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-Danke-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-Danke-768x431.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 815px) 100vw, 815px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u2026 stand in der Kirche Falkenhagen am Erntedankfest f\u00fcr alle gut sehbar am Eingang. Danke f\u00fcr alle Gaben und allen Einsatz beim herrlichen Schm\u00fccken unserer Kirchen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Im Januar 2018 beginnt ein neuer Kurs<\/strong><br \/>\n<strong>f\u00fcr Lektorinnen und Lektoren im Kirchenkreis<\/strong><\/p>\n<p>Gehen Sie gerne in den Gottesdienst? Finden Sie die Worte der Bibel und von Predigten anregend, die Musik sch\u00f6n und die Gebete aufbauend und tr\u00f6stlich? Und k\u00f6nnten Sie sich vorstellen, selbst vorne zu stehen und eine Andacht oder einen Gottesdienst zu leiten? Dann k\u00f6nnte die Ausbildung zur Lektorin bzw. zum Lektor etwas f\u00fcr sie sein!<br \/>\nWas sind Lektorinnen und Lektoren? Sie sind Ehrenamtliche, die Gottesdienste und Andachten gestalten und so ihre Gaben aktiv in das geistliche Gemeindeleben einbringen. Manchmal geschieht das gemeinsam mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin, meistens in eigenen, selbst\u00e4ndig geleiteten Gottesdiensten. Dann suchen die Lektorinnen und Lektoren die Lieder aus, formulieren Gebete und sprechen oder singen die Liturgie bis hin zum Segen. F\u00fcr die Predigt werden Lesepredigten genutzt. Das sind Predigten, die von Theologinnen oder Theologen geschrieben wurden und von Lektorinnen bzw. Lektoren bearbeitet und dann im Gottesdienst vorgelesen werden.<br \/>\nSo verwirklicht der Dienst der Lektorinnen und Lektoren den reformatorischen Grundgedanken des \u201ePriestertums aller Getauften\u201c &#8211; Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Begabungen sagen das Evangelium, die gute Nachricht von Gottes Liebe weiter.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen ehrenamtlichen Dienst braucht es kein Studium. Lektorinnen und Lektoren absolvieren aber eine Ausbildung. Die Ausbildung dauert etwa ein Jahr und bef\u00e4higt dazu, Gottesdienste in unterschiedlichen Formen selbst\u00e4ndig, sicher und gut zu leiten. In der Ausbildung werden auch neue Gottesdienstformen und Andachten einge\u00fcbt.<br \/>\nSo w\u00e4chst die Kirche von heute und morgen \u2013 eine Kirche, in der Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen, Erfahrungen und F\u00e4higkeiten gemeinsam Verantwortung tragen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Und das gilt auch, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie sp\u00e4ter als Lektorin oder Lektor t\u00e4tig sein wollen, oder erst einmal nur mehr \u00fcber den Gottesdienst erfahren wollen!<\/p>\n<p><em>Die Inhalte<\/em><\/p>\n<p>Der Kurs l\u00e4dt zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verst\u00e4ndnis von Gottesdienst und Gebet ein und vermittelt dazu hilfreiche theologische Grundlagen. Er f\u00fchrt in die Liturgik ein und bietet das Handwerkszeug zur Gottesdienstleitung und zum Umgang mit der Lesepredigt. Sie lernen Andachten und Gottesdienste zu gestalten und zu leiten.<br \/>\nIn einer Zeit der Umbr\u00fcche und Aufbr\u00fcche werden wir auf unterschiedliche Formate eingehen: Andachten, den agendarischen Gottesdienst und auch andere einladende Formate geistlichen Lebens. Nebenher lernen Sie unterschiedliche Formen des geistlichen Lebens der Kirche besser zu verstehen und dar\u00fcber leichter Auskunft zu geben.<\/p>\n<p><em>Die Anlage<\/em><\/p>\n<p>Der Kurs geht \u00fcber das ganze Jahr und verteilt sich auf 8 Sonnabende und ein Wochenende. Mit einem Sonntagsgottesdienst endet der Kurs. Diesen Gottesdienst bereiten wir an dem Sonnabend zuvor gemeinsam vor und feiern ihn festlich miteinander.<br \/>\nDer Kurs findet an unterschiedlichen Orten im Kirchenkreis statt. So lernen Sie verschiedene Kirchenr\u00e4ume und ihre M\u00f6glichkeiten kennen. Au\u00dferdem sind dadurch die Fahrtwege f\u00fcr alle Kursteilnehmer*innen mal l\u00e4nger und mal k\u00fcrzer.<\/p>\n<p><em>Die Leitung<\/em><\/p>\n<p>Der Kurs wird geleitet und durchgef\u00fchrt von Pfarrerin Agnes-Maria Bull, Pr\u00e4dikantin Franziska Fichtm\u00fcller und Superintendent Frank Sch\u00fcrer-Behrmann. F\u00fcr einige Inhalte werden Referentinnen und Referenten dazu kommen \u2013 zum Beispiel f\u00fcr die Musik.<\/p>\n<p><em>Die Termine<\/em><\/p>\n<p>20. 01. 2018, 17.02., 16.-18.03., 14.04., 26.05., 16.06., 25.8. und 29.09.2018<br \/>\nAm 30.9. 2018 feiern wir einen gemeinsamen Gottesdienst.<\/p>\n<p><em>Die Kursorte<\/em><\/p>\n<p>Der Kurs findet an verschiedenen Orten des Kirchenkreises Oderland-Spree statt. Die Orte werden noch bekanntgegeben.<br \/>\nWir werden Sie \u00fcber unsere Internetseite<br \/>\n(www.kirche-oderland-spree.de\/bildung-musik\/lektorenarbeit),<br \/>\n\u00fcber ihre Kirchengemeinde oder direkt per Mail (wenn Sie sich zum Kurs anmelden) alsbald dar\u00fcber informieren.<\/p>\n<p><em>Die Kosten<\/em><\/p>\n<p>Kurskosten (einschlie\u00dflich Unterkunft und Verpflegung am Wochenende):<br \/>\n150 Euro<br \/>\nSie k\u00f6nnen in Ihrer Kirchengemeinde daf\u00fcr einen Zuschuss beantragen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Die Beteiligung soll nicht an den Kosten scheitern. Im Bedarfsfall wenden Sie sich bitte an Franziska Fichtm\u00fcller.<br \/>\nAnmeldung und Kontakt<br \/>\nArbeitsstelle Bildung.Ehrenamt<br \/>\nDr. Franziska Fichtm\u00fcller<br \/>\nTel. 03361 591815<br \/>\nMail: bildung.ehrenamt[at]ekkos.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Zum Schluss im Lutherjahr \u2013 eine pers\u00f6nliche Bilanz<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Wahrheit ist ein scharfes Schwert, das die M\u00e4chtigen das F\u00fcrchten lehrt\u201c, so singt der Haupt-Darsteller im Pop-Oratorium \u201eLuther \u2013 Das Projekt der 1000 Stimmen\u201c, das sah und h\u00f6rte ich, und eigentlich wollte ich den Fernseher nach der Ansage ausschalten\u2026 4000 S\u00e4nger, poppiger Rhythmus, und das am Abend des 31. Oktober, will ich das sehen und h\u00f6ren? Doch bin ich dabei geblieben. \u201eAm Anfang war das Wort\u201c, die wei\u00dfen Buchstaben auf dem roten Teppich werden zum Bild f\u00fcr die \u00dcbersetzung der Bibel ins Deutsche. \u201eIch will selber denken\u201c und \u201eNiemand steht zwischen Gott und dir.\u201c Diese Liedzeilen m\u00f6gen plakativ wirken, auch der mitrei\u00dfende Schlussgesang \u201eWir sind Gottes Kinder, wo auch immer, keiner ist allein, lasst uns mutig und wahrhaftig sein.\u201c Dennoch denke ich, dass w\u00e4hrend der rund 15 Auff\u00fchrungen mit mehr als 25000 ehrenamtlichen Chors\u00e4ngern ein Kern der Botschaft weitergetragen wurde \u2013 dass der Weg zu Gott f\u00fcr jeden offensteht. Und dass wir selber denken und t\u00e4tig wer-den k\u00f6nnen. Vielleicht gibt es hier und da bei manchen (Fernseh-)Zuschauern einen neuen Anfang dazu\u2026<br \/>\nDieses Erlebnis stand f\u00fcr mich am Ende des Reformationstages 2017, und da ich wissen wollte, was die Fernsehsender an diesem Tag ihren Geb\u00fchrenzahlern ins Haus liefern, habe ich mir vorher das Dokudrama \u201eDas Luther-Tribunal. Zehn Tage im April\u201c ange-sehen. Das war gelungen! Luther als ein von Darmproblemen geplagter Mann, 14 Tage im Jahr 1521 in einem wackligen offe-nen Wagen unterwegs nach Worms, von \u00c4ngsten um sein Leben gepeinigt. Worms, eine Stadt, in der man Luthers Thesen kennt, in der schon ein freier Geist zuhause ist. Luther im Stall bei H\u00fchnern und einem Ochsen, vor denen er \u2013 wechselnd zwi-schen Spa\u00df und Ernst &#8211; seine Demutsgeste f\u00fcr das Tribunal ein\u00fcbt. Und ab und an ein Stillstand, \u201eeingefrorene Zeit\u201c, w\u00e4hrend der ein Kommentar zur historischen Szene ab-gegeben wird. So war ich immer gut unter-richtet. Auch dass ich sehen konnte, wie aus einem Badezuber heraus gro\u00dfe Politik ge-macht wird, fand ich wunderbar! So macht Geschichte Spa\u00df, und dann noch eine, die uns evangelische Christen soviel angeht!<br \/>\nEine ganz andere Erfahrung machte ich, als ich am 30. Oktober den Zweiteiler \u201eZwischen Himmel und H\u00f6lle\u201c sah. Ich wollte wissen, wie darin Thomas M\u00fcntzer und des-sen Anliegen dargestellt wurde. Au\u00dferdem interessierte mich die Darstellung der Be-ziehung zwischen Luther und M\u00fcntzer, die so dramatisch zuende ging. Luther wandte sich von seinem einstigen Gef\u00e4hrten M\u00fcntzer ab, der die gewaltsamen Taten der verarmten Bauern hinnahm und schlie\u00dflich ein Heer der Aufst\u00e4ndigen anf\u00fchrte. Luther wiederum brauchte die F\u00fcrsten, um seine reformatorischen Ideen in Deutschland durch-zusetzen. Viele grausame Szenen in diesem Film fand ich unn\u00f6tig. Am\u00fcsiert und gleichzeitig verwundert hat mich, dass M\u00fcntzer als Pfarrer seine Gemeinde ein Lied singen lie\u00df, das erst mindestens 130 Jahre sp\u00e4ter gedichtet worden ist: \u201eGeh aus, mein Herz, und suche Freud.\u201c Na, hier hat wohl jemand nicht gen\u00fcgend recherchiert! Eine Szene ist mir aber noch im Ged\u00e4chtnis: als Spalatin, der kluge und einflussreiche Gef\u00e4hrte Luthers in dessen Arbeitszimmer auf der Wartburg die ersten Verse des gerade ins Deutsche \u00fcbersetzten Psalms 23 liest: \u201eDer Herr ist mein Hirte \u2026\u201c und dann ganz bewegt sagt: \u201eDas ist sch\u00f6n, Martin.\u201c &#8211; Zum Ende hin wird der Konflikt Luthers, als er den Bauernkrieg verdammt, obwohl er wei\u00df, dass die Landleute lebensbedrohlich ausgebeutet werden, schmerzhaft deutlich. Das Abschlussbild zeigt einen verbitterten Luther vor M\u00fcntzers Grab, an seiner Seite Katharina. Er sagt, dass die Toten des Bauernkrieges auf seiner Seele lasten, dann gehen sie beide in die Kirche hinein und schlie\u00dfen die T\u00fcr. Diese Szene stellt eine wichtige Botschaft der Reformation in Frage, die ja gerade die T\u00fcren weit ge\u00f6ffnet hat, auch und gerade f\u00fcr schuldbeladene, ge\u00e4ngstigte Menschen.<br \/>\nLuther nahm sich das Recht heraus, sich mit 1000 Jahren Christentum anzulegen.<br \/>\nDie Reformation, die er angesto\u00dfen hat, spielte eine wichtige Rolle beim Entstehen der modernen Welt. Viele B\u00fccher sind erschienen, und viel ist \u00fcber seine Widerspr\u00fcchlichkeit gesagt worden. Er hat sich im vergangenen Jahr gefallen lassen m\u00fcssen, von kirchlicher Seite, von Buchautoren, von \u00f6ffentlichen Medien bis ins Innerste gepr\u00fcft, beleuchtet und auch beschimpft zu werden. Er war ein Aussteiger aus gesellschaftlichen Zw\u00e4ngen im Mittelalter \u2013 das muss einer erst einmal hinbekommen! Er war ein hochbegabter Sprachsch\u00f6pfer \u2013 als solchen bewundere ich ihn seit meiner fr\u00fchen Jugend. Er war ein rabiater Polemiker gegen die aufst\u00e4ndischen Bauern, er wurde geplagt von Teufensfurcht und hing dem Hexenaberglauben an. Seine antij\u00fcdischen Sp\u00e4tschriften machen zornig und ratlos \u2013 die EKD hat sich klar dagegen und auch gegen jede Art von Judenmission ausgesprochen. Dennoch \u2013 wir Evangelischen hatten allen Grund, dieses Jubil\u00e4um zu feiern. Und mancher Protestant fragte sich neu, warum er evangelisch sei und was das bedeutet. Die stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus sagt, es sei zum ersten Mal gelungen, ein Reformationsjubil\u00e4um nicht in Abgrenzung zur katholischen Kirche zu feiern, sondern mit starken \u00f6kumenischen Akzenten. Die Erfahrungen des Jubil\u00e4ums k\u00f6nnten als Kraftquelle und Sprungbrett wirken f\u00fcr die Umsetzung neuer Ideen. \u201eReformen werden notwendig sein.\u201c Auch ohne dauernde Events und Highlights bleibe die evangelische Kirche aktiv und interessant.<br \/>\nVon der Ausstellung \u201eLuther und die Avantgarde\u201c im Alten Gef\u00e4ngnis in der Lutherstadt Wittenberg bleibt mir eine der Zellen im Ged\u00e4chtnis. (Die eingeladenen K\u00fcnstler konnten jeweils eine der engen ehemaligen Gef\u00e4ngniszellen ausgestalten.) Stephan Balkenhol stellte einen aus Holz geschnitzten Luther auf einen gro\u00dfen hohen Sockel aus Holz, der mit Tinte vollgesogen ist. Man konnte um ihn herumgehen \u2013 ein kleiner Mann, aufrecht stehend, vollst\u00e4ndig nackt. Mich hat diese plastische Arbeit mit am tiefsten beeindruckt. Ein Mensch, wie ihn Gott geschaffen hat, der mit Hilfe von Tinte und Druckerschw\u00e4rze und einem Geist voller Widerspr\u00fcche und Zweifel seiner Wahrheit gefolgt ist. Er hatte nur sich selbst und seine Erkenntnis, und diese war auf Gott ausgerichtet.<\/p>\n<p>Christine M\u00fcller-Stosch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Pinnwand<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Adventsfeiern<\/strong><br \/>\nIn Falkenhagen sind alle herzlich eingeladen, am I. Advent, 03.12., die Adventszeit mit einem gemeinsamen Nachmittag zu beginnen (Siehe oben unter <strong>&#8222;Feste feiern, wie sie fallen!&#8220;<\/strong>): Um 14.30 h versammeln wir uns in der Kirche zu einem Gottesdienst, f\u00fcr den u.a. die Kinder der Christenlehre etwas vorbereiten. Anschlie\u00dfend gibt es im Gemeinderaum Kaffee, Kuchen, Gelegenheit zum Singen, Reden, H\u00f6ren, Genie\u00dfen\u2026<a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VomHimmelhoch2016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-507 alignleft\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VomHimmelhoch2016.jpg\" alt=\"\" width=\"368\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VomHimmelhoch2016.jpg 368w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/VomHimmelhoch2016-294x300.jpg 294w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/a><br \/>\nIn Marxdorf wird zum Abschluss der Feierlichkeiten \u201e500 Jahre Reformation\u201c das Lutherspiel zur Weihnachtszeit aufgef\u00fchrt, am II. Advent, um 16.00 h. Einige der bekannten Reformatoren und Reformatorinnen treten auf \u2013 und die muntere Kinderschar im Hause Luthers.<br \/>\nDavor: Ab 14.30 h l\u00e4dt eine Kaffeetafel in der Landsporthalle zum Genie\u00dfen und Gespr\u00e4chen ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weihnachtsstern2017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-619 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weihnachtsstern2017.jpg\" alt=\"\" width=\"517\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weihnachtsstern2017.jpg 517w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weihnachtsstern2017-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px\" \/><\/a>Herzliche Einladung zur Advents- und Weihnachtsmusik<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">am 16.12.2017<br \/>\num 17.00 Uhr in der Kirche Falkenhagen\/ Mark.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es begr\u00fc\u00dft und freut sich der Posaunenchor Falkenhagen\/Biegen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gottesdienste am Heiligen Abend:<\/strong><br \/>\n13.00 h, D\u00f6bberin: Christvesper (Ltg. R. Parr)<br \/>\n15.00 h, Falkenhagen: Christvesper mit Krippenspiel (Ltg. J. Hein)<br \/>\n15.00 h, Petershagen: Christvesper (Ltg. J. Soltau)<br \/>\n15.30 h, Marxdorf: Christvesper (Ltg. R. C. Mielke)<br \/>\n16.00 h, Diedersdorf: Christvesper mit viel Musik (Ltg. J.-R. Matthias)<br \/>\n17.00 h, Lietzen: Christvesper mit Kindergottesdienst und einer besonderen \u00dcberraschung f\u00fcr alle (Ltg. R. C. Mielke)<br \/>\n23.00 h, Lietzen\/Komturei: Christnacht (Ltg. A. Lubisch und R. C. Mielke)<br \/>\nUnd am 2. Weihnachtsfeiertag:<br \/>\n10.30 h, Marxdorf: Festlicher Gottesdienst mit Bl\u00e4sern und Abendmahl<\/p>\n<p><strong>Einladung zum Weihnachtskonzert<\/strong><br \/>\nWenn die vorweihnachtliche Zeit mit ihren vielen Aktivit\u00e4ten und die Festtage vorbei sind, wollen wir uns in der Lietzener Kirche zu unserer traditionellen Weihnachtsmusik zusammenfinden und noch einmal die Weihnachtsbotschaft auf uns wirken lassen. Der Chor gibt sein weihnachtliches Festkonzert<br \/>\n<em><strong>am 28. Dezember um 17 Uhr<\/strong><\/em>.<br \/>\nAltbekannte Weisen werden erklingen, aber auch neue Lieds\u00e4tze werden einge\u00fcbt.<br \/>\nIn diesem Jahr soll wieder einmal die \u201eBrieger Christnacht\u201c, also die eindrucksvolle Weihnachtsgeschichte von Max Drischner dargeboten werden. Den Solopart des Evangelisten singt wieder Thilo Rotzoll.<br \/>\nAu\u00dferdem wird auch instrumentale Musik zu h\u00f6ren sein.<br \/>\nWir laden herzlich ein und freuen uns \u00fcber viele G\u00e4ste!<\/p>\n<p>Barbara Kr\u00fcger und alle Chormitglieder<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Weltgebetstag<\/strong><\/p>\n<p>Frauen (und auch M\u00e4nner) unserer Gemeinden<a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weltgebetstag-Logo-2017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-620 alignright\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Weltgebetstag-Logo-2017.jpg\" alt=\"\" width=\"289\" height=\"216\" \/><\/a> bereiten wieder einen Abend bzw. einen Sonntagsgottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen vor. In diesem Jahr sind wir zu Gast in SURINAM:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freitag, 02.03., 18.00 h: Falkenhagen<br \/>\nSonntag, 18.03., 10.00 h: Marxdorf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr das Gemeindeforum sind die Gemeindekirchenr\u00e4te<br \/>\nRuf Falkenhagen, Lietzen-Marxdorf, Neuentempel-G\u00f6rlsdorf.<br \/>\nRecht herzlichen Dank allen, die f\u00fcr dieses Gemeindeforum Beitr\u00e4ge verfasst haben und Zuarbeiten geleistet haben!<\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge f\u00fcr das Forum ab Februar 2018 bitte bis zum 15.02. (Bitte nicht handschriftlich!) anmelden\/abgeben bei:<br \/>\nChristine M\u00fcller-Stosch, Falkenhagener Stra\u00dfe 10, 15306 Lietzen, Mail: Ch.Mueller.Stosch[at]googlemail.com<br \/>\nCarmen Sa\u00df, Regenmanteler Str. 15, 15306 Falkenhagen, 033603 3666, Mail: carmen-sass65[at]gmx.de<br \/>\nVielen herzlichen Dank!<br \/>\nDas Gemeindeforum wurde in Form gebracht durch R.C. Mielke.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-621\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-1.jpg\" alt=\"\" width=\"835\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-1.jpg 835w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-1-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Erntedank2017-1-768x430.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 835px) 100vw, 835px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Erntedank in Lietzen<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20175.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-622\" src=\"http:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20175.jpg\" alt=\"\" width=\"755\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20175.jpg 755w, https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Seniorenkreisausflug-20175-300x254.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Seniorenkreis in der St.-Marienkirche Frankfurt\/Oder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alte Stra\u00dfe von Falkenhagen nach Lietzen Befiehl du deine Wege und was dein Herze kr\u00e4nkt, der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt, der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fu\u00df gehen kann. (Paul Gerhardt) Allen Gemeindegliedern, allen Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Orte ein gesegnetes &hellip; <a href=\"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/2017\/11\/27\/forum-dez-bis-februar-2018\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Forum Dez. bis Februar 2018<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-605","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=605"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":624,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605\/revisions\/624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lznt.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}