Forum Juni – Aug. 2011

Auch in den kommenden Wochen werden wieder Mitglieder
in unseren Gemeinden besonderen Grund zum Feiern
haben: Sonntag Exaudi (05.06.) erhält Jenny Neufing ihre
Einsegnung in Neuentempel. Am 19.06. werden in Lietzen
Lennard und Lukas Gehkre getauft und Lennard nach
zweijährigem Konfi-Unterricht eingesegnet. 7 Tage später
feiern Jette Eckel und Karl von der Marwitz in Friedersdorf
ihre Konfirmation. Am 25.06. werden Frau Doreen
Sandow-Linke und Herr Thomas Linke in der Kirche zu
Neuentempel getraut. Den Sommer schließen wir mit der
Taufe von Johanna und Claas Torben Rotzoll (28.08.).
Und für den September dürfen wir uns schon auf eine
Grüne und eine Silberne Hochzeit freuen.
Allen, die in den sommerlichen Monaten etwas Besonderes
zu feiern haben: Gottes reichen Segen!

Übrigens: Gottesdienste/Andachten zu Jubiläen und
runden Geburtstagen sind eine feine Sache. Natürlich
steht es allen Mitgliedern unserer Kirchengemeinden offen,
sich diese zu wünschen und dafür unsere Kirchen zu nutzen!

(Pf. Mielke & Pf. Matthias)

Fußball für Kids

Was ist die wichtigste Nebensache der Welt? Natürlich Fußball!
Und nicht nur in Dortmund, München, Bremen, sondern auch in Diedersdorf.
Und so traten dort am 6.Mai Miroslav Klose, Lukas Podolski, Bastian
Schweinsteiger, Ivica Olic, David Villa, alles, was in der Fußballwelt
Rang und Namen hat, zum Fußballtournier für Kids an.
Natürlich nur in Kleinformat, um den Preis für die fröhlichsten, mutigsten,
leidenschaftlichsten und farbenfrohsten Kinderkicker zu holen.
44 Kids aus unserer Region und Letschin trafen sich, um unordentlich,
manchmal chaotisch aber doch zielstrebig den Ball ins Tor zu befördern.
Mann/Frauschaften gab es nicht, denn alle, die spielen wollten, wurden
durcheinander gewürfelt. So entstanden die Teams. Mädchen und Jungs
aus allen Dörfern tobten gemeinsam über den eher staubigen Platz. Sie
kamen dabei mächtig ins Schwitzen. Zum Glück gab es einen Autoanhänger
voll Brause.
Und am Ende als Preis für jedes Kind einen Zauberwaschlappen. Wer
nicht mitspielen konnte, weil er noch im Babywagen lag oder gerade erst
laufen gelernt hatte oder einfach mit Fußball nichts anfangen konnte,
amüsierte sich mit Stelzen, Federball, Ringen, Liegestütze und Sonnenbädern.
Dennis Ferch, der Jugendmitarbeiter für das Amt Seelow Land, bediente
für alle den Grill.
Herzlichen Dank gilt der Neuentempler Dachdeckerfirma, die uns den besagten
Hänger zur Verfügung stellte. Und der Fußballverein Rot-Weiß-
Diedersdorf, der uns der Platz überließ

fussball11-2Fotos: Matthias, RCH Mielke

Der Heilige Geist

Vierzig Tage nach Jesus Tod und Auferstehung traf er sich einige
Male mit seinen Jüngern. Nun wussten sie, dass Jesus lebte,
auch wenn sie ihn anfangs nicht erkannten. Doch nun war es
Zeit für Jesus zu gehen. Er ging mit seinen Jüngern zum Ölberg
und sagte ihnen: „Bald wird Gott euch den Heiligen Geist senden.
Dieser soll euch die Kraft geben, allen Menschen in der
Welt von mir zu erzählen.“ Dann stieg Jesus den Berg hinauf
und eine Wolke verschleierte die Sicht auf ihn. Zwei Männer erschienen
und sagten, Jesus sei in den Himmel aufgestiegen und
er würde irgendwann zurückkehren, genauso, wie er gegangen
ist. Einige Zeit später trafen sich viele Menschen in Jerusalem,
um das Pfingstfest zu feiern. Auch Jesus Freunde, seine Jünger
waren dort. Auf einmal gab es ein großes Getöse, ein Wind
brauste um sie herum und es schien, als würde Feuer über ihren
Köpfen brennen. Sie redeten auf einmal in völlig verschiedenen
Sprachen, die sie vorher gar nicht kannten. Da an diesem Tag
sehr viele Menschen aus anderen Ländern zum Pfingstfest gekommen
waren, wunderten die sich, die Jünger aus Galiläa in ihrer
Sprache sprechen zu hören. Die Jünger berichteten von Jesus,
der von den Toten auferstanden war. Petrus erhob sich und
sagte zu den Menschen, wer sich in Jesus Namen taufen ließe,
dem wären alle Sünden vergeben. An diesem Tag ließen sich über
zweitausend Menschen taufen.
Dies war der Beginn der christlichen Kirche.

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Bild: Chrisine Volmer

„Fußballtournier kann jede Woche und KiBiWo zwei Mal im Jahr sein.“,

meinten einige Kinder. Das KiBiWo im März war wieder
eine wunderbare Sache. 24 Kinder aller Altersgruppen fanden
einen Platz „Unter deinen Flügeln, mein Gott“ und im Pfarrhaus
Neuententempel. Beeindruckend, berührend, bereichernd war
auch der Gottesdienst, in dem die Kinder alle mitnahmen auf eine
Gefühlsreise durch die weite Welt der Psalmen.
Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben, dass das Bibelwochenende
nun schon zum 2. Mal stattfinden konnte:

Michaela Albrecht, Steffi Ewald, Dennis Ferch, Anke Hanisch, Jutta
Krause, Desiree Ilgenstein, Tina Rahnenführer, Christine Volmer
– und den Kirchengemeinden, die dieses Wochenende (wie auch
alle anderen Kinderveranstaltungen) finanziell tragen.

(Pfn. Mielke & Pf. Matthias)

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Fotos: Christine Volmer

Konfi-Rüste in Boltenhagen

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Foto: JR Matthias mit Selbstauslöser

Für manche war es eine Abschlussfahrt nach einem zweijährigen Konfi-
Unterricht, für andere die erste Rüste, für einige ein Wiedersehen mit
den Konfis aus Letschin und Neutrebbin für alle aber ein großartiges Erlebnis
bei fantastischen Frühlingswetter an der schönen Ostsee.
„Kirche erzählt. Geschichten aus der Bibel im Bild“
Das war der Forschungsauftrag. Und so rüsteten sich alle mit Kamera und
Notizblock aus und untersuchten die Marienkirche in Lübeck und die Nikolaikirche
von Wismar nach Bibelgeschichten im Kleinen und im Großen.
Fenster, Altäre, Deckengemälde, Kanzel, Taufseine – kurz alles, was eine
schöne große gotische Kirche Deutschlands Norden zu bieten hat – wurde
unter die Lupe genommen.
Heraus gekommen ist Erstaunliches: eine Maus unter dem Tisch des letzten
Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern, ein Heiliger mit Sonnenbrille, ein
Brotmesser zur Beschneidung des Jesusbabys.

Übrigens: Recht herzlichen Dank den Kirchengemeinden für die finanzielle
Unterstützung der Rüste.

(JR Matthis, RCh Mielke)

Stichwort: Taufe – Konfirmation – Einsegnung

Es herrscht einiges Wirrwarr um den Unterschied zwischen Einsegnung
und Konfirmation. Nach heute gängiger Praxis in den Kirchengemeinden
gibt es folgende Unterschiede:

Durch die Taufe wird ein Mensch Mitglied der Kirche(ngemeinde). Sie ist
durch Jesus Christus selbst eingesetzt worden und gilt daher als „Sakrament“
(neben Abendmahl und Beichte). Wird ein Mensch als Baby bzw.
kleines Kind getauft, übernehmen es die Eltern und Paten/Patinnen, bei
der Taufe das Glaubensbekenntnis zu sprechen. Damit wird öffentlich
gezeigt: „Ja, wir wollen, dass das uns anvertraute Kind in diesem Glauben aufwächst.“

Mit 14 Jahren ist ein/e Heranwachsende/r in Deutschland religionsmündig,
d.h. er/sie darf selbständig in Glaubensdingen entscheiden. Nun ist es seit
der Reformationszeit üblich geworden, die jungen Menschen in diesem
Alter aufzufordern, sich selbst und vor der Gemeinde zu dem Glauben zu
bekennen (was damals zur Taufe die Eltern und Paten/Patinnen übernommen
hatten). Das bedeutet die Konfirmation, und sie findet nach einem
zweijährigen Unterricht statt. Heranwachsende, die zur Konfirmation oder
kurz davor getauft wurden, werden nicht konfirmiert; denn die haben
sich bei ihrer Taufe bereits selbständig zum christlichen Glauben bekannt.

In Kirchengemeinden, in denen getaufte Kinder nicht zum Abendmahl gehen
dürfen, ist die Konfirmation gleichzeitig die Erlaubnis, am Abendmahl teilzunehmen.
Außerdem dürfen die Vierzehnjährigen nun die Gemeindekirchenältestenmit wählen.

Einsegnung ist ein Begriff aus dem 19. Jahrhundert, der damals die gleiche
Bedeutung wie „Konfirmation“ hatte. Heutzutage verstehen wir darunter
den Abschluss der Konfi-Zeit. Die Jugendlichen, die mit 14 getauft oder
konfirmiert werden, erhalten im Gottesdienst einen besonderen Segen (am
Altar). Da sie nun religionsmündig sind, sollen sie eigenverantwortlich den
Glauben weitergeben – sie werden so gesandt, wie Jesus seine Jünger in
die Welt schickte, um die Gute Nachricht weiterzusagen.

Daher ist es korrekt, wenn wir sagen: „Einige Jugendliche werden im Konfirmationsgottesdienst
getauft, einige erhalten die Konfirmation, alle Konfis gemeinsam werden eingesegnet.“

(Pfn. Mielke & Pf. Matthias)

Haltestelle Gottesdienst –
Junge Jubelkonfirmation in Lietzen

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Foto: Antje Müller

Schade! Dies war so mein Gefühl, als die Idee von der Jubelkonfirmation
aufkam, schade dass meine Konfirmation vor 34 Jahren war und nicht vor
30 oder 40 Jahren. Doch der Zeitpunkt der Konfirmation war nicht wichtig,
nur zwischen 1970 und 1982 sollte sie gewesen sein.
So gehörte ich am Sonntag Jubilate, am 15. Mai, mit zu den 12 Jubelkonfirmandinnen
und –Konfirmanden, die zu festlicher Orgelmusik in die
Lietzener Kirche einzogen. Als Kirchenälteste bin ich schon öfter mir den
„Grünen“ Konfirmanden so in die Kirche eingezogen, doch diesmal war es
irgendwie anders. Ein wenig war ich schon aufgeregt.
Am Morgen, beim Sonntagsfrühstück, gingen meine Gedanken schon mal
zurück, auf die Zeit des Konfirmandenunterrichtes und der Konfirmation.
Ich habe mich erinnert, wie schwer es war, als Einzige in der Klasse
keine Jugendweihe zu machen und welchen Schikanen ich deswegen
manchmal ausgesetzt war.
In ihrer Predigt über Psalm 84 hat Frau Mielke den Gottesdienst mit einer
Bushaltestelle verglichen. Immer wieder hingehen, sich mit anderen treffen,
das Tempo verlangsamen, um nicht vorbei zu gehen. Im Gottesdienst
kommt Gott zuverlässiger vorbei als so mancher Bus. Dann wird man erfrischt,
so wie wenn man nach langer Wanderung durch eine dürre Landschaft
an eine Quelle kommt und dadurch neue Kraft erhält.

So habe ich diesen Tag, diesen Gottesdienst, für mich erleben können:
· Pause machen, zur Ruhe kommen in meinem Alltag
· mich daran erinnern, was die Quelle in meinem Leben sein kann
· mich neu öffentlich zu diesem Gott zu bekennen
· den Segen Gottes zugesprochen zu bekommen
· und so gestärkt meinen Weg, auch in dieser Kirchengemeinde, weitergehen zu können.

Einen herzlichen Dank denen , die die Idee zu dieser Feier hatten.
Einen herzlichen Dank denen, die den Gottesdienst gestaltet haben.
Einen herzlichen Dank den recht zahlreichen Gottesdienstbesucher und
Besucherinnen, die mit uns diesen Gottesdienst gefeiert haben.

Jutta Krause

Gedanken nach Ostern 2011

Wir haben die Fernsehbilder gesehen – das von der Japanerin, die versucht, ihre Angehörigen telefonisch
zu erreichen und die immer mehr ins Zittern gerät, weil sich niemand meldet; die Bilder von den
Menschen, die fassungslos vor Trümmerbergen ihrer Häuser stehen, die das Erdbeben und der
Tsunami hinterlassen haben. Sie schreien stumm nach ihren Lieben, und wenn wir mit offenen Sinnen
zuschauen, haben auch wir keine Worte für das, was diesen Menschen zugestoßen ist. Was Diktatoren
ihren eigenen Landsleuten antun, das erfahren wir jeden Tag, auch wenn wir gar nicht mehr hinsehen
wollen und können.

Wir haben Ostern gefeiert – das ist noch nicht lange her. Wie und was haben wir da gefeiert?
Eine neue Schöpfung ist weit und breit nicht zu sehen. Wenn wir ehrlich sind, sind das
auch unsere Fragen: sind diese Katastrophen etwa Botschaften Gottes an uns?

Die schreienden Ungerechtigkeiten dieser Welt münden in ein immer währendes WARUM?
Warum ich, warum mein Kind, warum Japan?
Warum immer wieder Afrika?

Oft helfen wir uns selbst, indem wir Hilfsaktionen unterstützen, ja, wir spenden, und das ist
auch gut so. Die Kirche und ihre Pfarrer und Priester haben Jahrhunderte hindurch Ergebenheit in
das Unvermeidliche gepredigt, und sie haben die Erschütterung über das Leiden in der Welt bezähmt. In
den letzten Jahren werden in unserer Gesellschaft ohne Scheu und laut und auch ganz öffentlich die
Fragen gestellt, denen auch wir uns aussetzen sollten: Ist es Gottes Wille, dass Menschen so leiden? Warum
lässt er solche Katastrophen zu? Das „historische Christentum“ hat leider leider mehr an Hexenverbrennungen,
an Machtmissbrauch, an Kreuzzügen und manipulativem Umgang mit dem einfachen Kirchenvolk aufzuweisen als
gelebte Zeichen für die befreiende Botschaft von Jesus Christus. Da wir Menschen in dieser Welt Angst
haben und weil die Mächtigen immer eine Interesse daran hatten, die jeweiligen Bürger abhängig und
klein zu halten, haben sich die Christen in den letzten Jahrhunderten große Schuld aufbürden
lassen: dass sie von vornherein schuldig sind vor Gott, da können sie sich drehen und wenden, wie sie
wollen! Dass sie – möglicherweise – von Gott „bestraft“ werden, wenn ein Unglück sie betroffen hat.
Dass man sich, wenigstens, unerhört anstrengen muss, um seine Schuld abzutragen – usw. usw. Das
heißt, in der Falle der eigenen Verschuldung gefangen sein.

Ich möchte mich gern freundschaftlich ermuntern lassen, mich von solchen Gedanken und Gefühlen
endgültig zu verabschieden! Jesus Christus suchte mit schöpferischem Geist die Welt mit Worten
der Gleichnisse und des Gottvertrauens und mit seinen Zeichen des Teilens und der Brüderlichkeit
neu zu entwerfen. Er wollte seinen Zuhörern deutlich machen, dass sie schon erlöst und befreit sind,
befreit von allem, was als Schuld bezeichnet und als Schuld gefühlt und empfunden wird. Was ist das
für eine große Sache! Wir beten im Vaterunser „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren
Schuldigern.“ Daraus können wir den Schluss ziehen: nur Menschen, die das generelle
Verschuldet-Sein in ihr Denken hineingenommen haben, können überhaupt auf die Frage kommen, ob
derartige katastrophale Geschehnisse Zeichen Gottes sind. (Naturerscheinungen schönster und
schrecklichster Art gehören nun einmal zu unserem lebendigen Planeten.) Es kann sein, dass noch
Reste eines solchen Denkens in mir Raum haben.

Ich sollte ihnen nicht später, sondern jetzt den Abschied geben.

Es ist immer wieder hilfreich, Menschen zuzuhören, die sich ihre Gedanken über dieses Thema gemacht
haben. Peter Rosien schreibt in seinem Buch „Mein Gott, mein Glück“: Der Wanderprediger aus
Nazaret verkörperte in seinen Taten und Worten, was es heißt, von Gott bedingungslos geliebt zu sein,
was es heißt, von Furcht und hartem Gesetzesgehorsam befreit zu leben. Das ist sein Evangelium. Und
einzig Gott steht darin im Mittelpunkt.“
Christoph Schlingensief, Regisseur, Aktions- und Installationskünstler, katholischer Christ, hat
während seiner schweren Krebserkrankung, an der er 2010 gestorben ist, folgendes in sein Mikrofon-
Tagebuch gesprochen: „Das Gottesprinzip ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem Prinzip der
Schuld und des Leidens verkommen. Warum ist das Gottesprinzip kein Freudenprinzip? Warum denkt
man nicht an Gott und preist ihn, wenn man sich freut, auf der Welt zu sein, wenn man sich freut, dass
tolle Sachen passieren?… Man müsste das Gottesprinzip viel stärker als frohe Botschaft etablieren,
als frohen Gedanken, als Freiheitsgedanken, als Friedensgedanken. In jedem Kopf, in jeder Religion, in jedem
Wesen, überall. Das war also mein Karfreitag. Jesus, ich denke an dich, danke allen Schutzengeln
und allen, die mithelfen. Amen.“
(zitiert aus „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! Tagebuch einer Krebserkrankung“)
Nach diesen Worten eines jungen Mannes, der seine Leser mit warmherziger und mutiger Offenheit
beschenkt hat, bleibt mir der Blick auf das Pfingstfest, das wir in vier Wochen feiern werden. Wir
haben die Zusage, dass wir uns an den Leben schaffenden Geist wenden können. Ihn können wir darum
bitten, uns auf dem Weg zu begleiten – damit sich die Güte Bahn bricht und wir den Horizont
des Glückes sehen. Zur Freude und zur Güte sich zu ermuntern, sich selbst und andere, ist jetzt „in
dieser lieben Sommerzeit“ auch leichter: indem unser Herz ausgehen und Freude suchen kann. Ob
wir die Zecken und das Unkraut beklagen oder den Duft der Blüten genießen und uns vom Singen der
Lerche bezaubern lassen, das liegt in unserer Hand.

Christine Müller-Stosch

Frühlingsgrüße aus der Kita

Die Sonne lässt sich wieder länger blicken, die Temperatur steigt und aus
den zarten Pflänzchen auf der Wiese wird ein grüner Teppich. Purzelbaumwetter!
Wann haben Sie das letzte Mal Kindern beim Spielen auf der
Wiese zugesehen? Während wir Erwachsenen immer darauf bedacht sind
keine „Grasflecken“ in die Kleidung zu bekommen, gehen Kinder (zum
Glück!) völlig unbefangen mit ihrem natürlichen Bewegungsdrang im Freien
um. Sie genießen es sich mit dem ganzen Körper über die Wiese zu rollen.
So erleben Sie die Schöpfung hautnah in all ihrer Pracht. Riechen, schmecken,
fühlen, verschmelzen sich mit staunen, sammeln und wertschätzen.
Nur, was man gut kennt, möchte man aktiv schützen. Deshalb lassen wir
unsere Kinder nicht nur viele Dinge aus der Natur sammeln, sondern auch
das Wissen dazu. Viele „Fundstücke finden sich dann in der Kita wieder.
So manche Hosentaschen sind voller Steine, Schneckenhäuser, Kastanien
und anderer Kostbarkeiten. In einer kleinen Ausstellung findet dann der
Schatz seinen Platz und kann bestaunt werden.

lesepate11Foto: Kita Arche Noah

Liebe Gemeinde, ich wende mich heute mit
einer großen Bitte an Sie. Wie Sie vielleicht
schon aus der Presse erfahren haben, sind
wir eine der Kitas, die eine große Summe
Fördermittel aus dem Bundeshaushalt bekommen
hat. Dieses Geld wird ausschließlich für die Sprachentwicklung
unserer Kinder verwendet. Das ermöglicht uns eine weitere Erzieherin eizustellen
und Kinder mit Sprachauffälligkeiten alltagsintegriert zu fördern.
Wir sind immer noch auf der Suche nach Lese-Paten. Kinder lieben
es, Geschichten und Märchen zu lauschen. Das schult nicht nur ihre
Konzentration sondern der Austausch zum Inhalt fördert auch die Sprache.
Wir sind ein Teil dieser Gemeinde und freuen uns über jeden Kontakt.
Wer von Ihnen hat Zeit am Vor-oder Nachmittag diese Aufgabe zu
übernehmen? Interessenten melden sich bitte in der Kita.

In herzlicher Verbundenheit S. Röllig-Silex und das Kita-Team

Die Gemeindekirchenräte informieren:

Pflegearbeit auf den Friedhöfen leisten:
in Lietzen Frau Ramona Melcher,
in Marxdorf Herr Hans-Joachim Kaczmareck,
in Diedersdorf und Neuentempel Herr Johannes Christiani,
in Görlsdorf Herr Helge Schulz,
in Altrosenthal Herr Bernd Fuhrmann.

Verantwortung für Zuweisung von Grabstellen haben:
in Lietzen Herr Waldemar Luk,
in Marxdorf Herrn Kurt Brandtner,
in Diedersdorf Frau Brigitte Grzysczok,
in Neuentempel Frau Waltraud Pohndorf,
in Görlsdorf Herr Ingolf Runge,
in Altrosenthal Frau Lotte Wiedemann.

Während der Urlaubszeiten von Pfn. Mielke und Pf. Matthias werden
in den Pfarrsprengeln Lietzen und Neuentempel sonntäglich gemeinsame
(regionale) Gottesdienste angeboten.

Pfarrer Matthias wird ab dem 1. August eine 80%ige Schulpfarrstelle
in Seelow übernehmen, 20% bleiben für den Dienst in den Kirchengemeinden.

Am 14.08. wird wieder ein Brunch-Gottesdienst stattfinden: Genuß
Gottesdienst. Wie seit einigen Jahren schon, werden wir auch in diesem
Jahr nach den Großen Ferien einen besonderen Gottesdienst mit
allen Generationen feiern. Und damit der Leib und die Gemeinschaft
nicht zu kurz kommen, gibt es im Anschluss ein Gemeinde-Buffet. Alle
Beiträge sind willkommen, von Gurkensalat bis Gummibärchen, von
Käsebrot bis Kräuterbaguette.

 

Wir waren bei der Ausstellungseröffnung
„Das sind wir! Kinder malen Kirche“.

ausstellung11Foto: Batrice Münch

Unsere Kindergruppen hatten sich an der
Malaktion der Evangelischen Kirche beteiligt.

FÜR JEDEN WAS DABEI
05.06. Konfirmation (Neuentempel)
19.06. Taufen/Einsegung (Lietzen)
26.06. Konfirmation (Friedersdorf)
09.-10.08. Kindercamp (Neuentempel)
14.08. Gottesdienst zum Beginn des Schuljahres mit Brunch
(Lietzen)

Kollektenplan
05. Juni 2011: Mx, NT: Mekerie, Lz: Hospizarbeit
12. Juni 2011: Für die bibelmissionarische Arbeit der Landeskirche
13. Juni 2011: Für die Gefängnisseelsorge
19. Juni 2011: Für den Kirchlichen Fernunterricht
26. Juni 2011:Für besondere Aufgaben der EKD
03. Juli 2011: Mx, NT: Mekerie, Lz: Hospizarbeit
10. Juli 2011: Für Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste e.V.
17. Juli 2011: Besondere Aufgaben der Union Evangelischer Kirchen
24. Juli 2011: Für die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten
31. Juli 2011: Frei nach Entscheidung des Kirchenkreises
07. August 2011:Für die Arbeit der Bahnhofsmissionen
14. August 2011: Für die Arbeit des CVJM
21. August 2011: Mx, NT: Mekerie, Lz: Hospizarbeit
28. August 2011: Für die Arbeit des Instituts Kirche und Judentum
04. September 2011: Für besondere Projekte der großen
diakonischen Einrichtungen

Recht herzlichen Dank allen, die für dieses Gemeindeforum Beiträge verfasst
haben und Zuarbeiten geleistet haben!
Beiträge für das Forum Juni-August 2011 bitte bis zum 15.08.
(Bitte nicht handschriftlich!).